IVärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 457
^lsäure zu gelöstem Salz = b, die Zersetzungswärme für das gelöste8e Wefelsaure Kupferoxyd = der Verbindungswärme für das Kupfer-° x yd und wässerige Schwefelsäure — e, so lässt sich aus der Glei-J} Un g: Ii a b — e — «die Oxydationswärme des Kupfers zuh-üpferoxyd = «, ableiten. Nach diesem Princip bestimmten Favre^ n d Silbermann die Wärmeentwickelung bei der Oxydation von 1• Th. Kupfer zu Kupferoxyd = 684, von 1 G. TJi. Eisen zu Eisen-oxydui — 1353, von 1 G. Th. Blei zu Bleioxyd = 266 und von 1' Silber zu Silberoxyd = 57 W. E. — Für Alkalimetalle ist,enn R die bei ihrer Einwirkung auf Wasser frei werdende Wärme, d a die bei der Zersetzung des Wassers gebunden werdende Wärmedeutet, aus der Gleichung R = % — a als x nicht die Oxydations-lu rnie ^ es ^ eta Ts allein sondern die Summe dieser Wärmeentwicke-j 11 S und der bei Lösung des entstehenden Alkalis im Wasser stattfin-Oden bestimmbar; diese Summe von Wärmewirkungen wurde für 1' Th. Kalium = 1955, für 1 G. Th. Natrium == 3196 W. E. ermittelt.
Noch ein Verfahren zur indirecten Bestimmung der bei Oxydation11 Wasserstoff und von Metallen frei werdenden Wärme ist in An-^ üdung gebracht worden. Es gründet sich auch darauf, dass die bei^Setzung einer Verbindung gebunden werdende Wärmemenge der beid p f ^bdung derselben Quantität der nämlichen Verbindung frei wer-t)i ? en Wärmemenge gleich sei; aber die Zersetzung wird auf galva-e j ilern ^ e @' e bewirkt 1 ). Es wurde z. B. eine Zersetzungszelle mitt a ei " durch Electrolyse zersetzbaren Flüssigkeit gefüllt, und nach Ein-kfei der geeigneten Electroden eine bestimmte Zeit in den Strom-t ej ,j. ein geschlossen. Es wurde, wieviel von der der Electrolyse un-Voy e ® en d en Verbindung zersetzt wird und wieviel Wärme bei diesemh e ,® an g frei wird, bestimmt. Es wurde weiter die Länge eines Sil-ehg ra btes ermittelt, welcher einen mit dem der Zersetzungszelle glei-Sg t2e Widerstand hervorgebracht haben würde, und (auf Grund des Ge-Qüaa’ ^ aS8 die Wärmeentwickelung durch den galvanischen Strom demist) a- rat der Stromstärke und dem Leitungswiderstand proportionalder ^ Wärmemenge, welche im einem solchen Draht an der Stelle,j5 rse t z ungszelle frei geworden sein würde. Der Ueberschuss die-den e arrnemen ge über die in der Zersetzungszelle wirklich frei gewor-e ißaJ ntSpri cht der Verbindungswärme der durch die Electrolyse von»tarh 6r 8 elr ennt,en Körper. So fand Joule durch die ElectrolyseIVg^J^dünnter Schwefelsäure die bei der Verbindung von 1 G. Th.rstoff roit Sauerstoff zu Wasser frei werdende Wärme = 33553
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d. 11 1 G hi Philosophical Magazine [4.] Vol. III, p. 481 (im Auszug in AnÜ!' s °hen U ’ -Pharm. Bd. LXXXIV, S. 132"). Vgl. auch die electrothermoche-
em. u P| larm _ ß ( j < LXXXIV, S. 132). Vgl. auch die electrothermoche-
[3.] T l SUchuil gen von Favre und Silbermann in Annal. de chim. et defj' XL, p . p. 505 und von Favre in Annal. de chim. et. de phys. [3.]
y^gÜch fl Auszug in Annal. d. Chem. und Pharm. Bd. XCIT, S. 1901.
to °fgäng en '^suche von Marid-Davy und Troost, auf die bei chemischen4 ^ Se Iie n tJ. ® tttl abend en Wärmewirkungen aus den dabei sich zeigenden electromo-de c v UT1 ^ en zu schliessen, vergl. Compt. rend. T. XLVI, p. 748 u. 936 u.4t* T * ^ et de phys. [3.] T. LXTI, p. 423, ferner Marie-Davy in Compt.ti 0 C *' r °motori ? darüber, dass die bei chemischen Vorgängen entwickelten
O. und en K, Kräfte den dabei stattfinden den Wärmewirkungen nicht propor-
chp 1 *? 11 ’ Vgl ^ ^eide für die wirkenden chemischen Affinitäten kein Maass abgebenrn * 8c * le Und a ° u ^ t ’ n Compt. rend. T. XLIX, p- 81; ferner dessen Aufsatz übergalvanische Wänneentwickelung in Compt. rend. T. LVII, p. 509.