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458 Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen.

W. E.; ferner, unter Berücksichtigung der der Verbindung vonoxyd mit wässeriger Säure zu gelöstem Salz entsprechenden 'WaO I,e 'menge, die bei Oxydation von 1 G. Th. Kupfer zu Kupferoxyd frei ' ver ’dende Wärme = 598 und die bei Oxydation von 1 G.Th. Zink 211Zinkoxyd frei werdende Wärme = 1185 W.E., welche Resultate 4 e(1durch directe Verbrennung (vgl. S. 452 u. 454) und nach einem and 6 'ren indirecten Verfahren (vgl. S. 456 f.) gefundenen nahe kommen-

Die Vergleichung der Verbrennungswärmen, welche gleiche °d eräquivalente Gewichtsmengen verschiedener Substanzen entwickeln,streng genommen nur für Substanzen von demselben Aggregatzust» Dstatthaft, da dieselbe Substanz in verschiedenen Aggregatzuständ« 11zu Versuchen über die Verbrennungswärme angewandt verschiedet®Resultate ergeben muss. Ein gewisses Gewicht Stearinsäure x> ’enthält .im flüssigen (geschmolzenen) Zustand mehr Wärme (die lateid®Schmelzwärme) in sich, als ein gleiches Gewicht starrer Stearinsäu r ®'und erstere wird bei der Verbrennung eine um diesen Ueberschuss ‘ ,nWärme grössere Menge Wärme frei werden lassen, als letztere.für, die Verschiedenheiten der Aggregatzustände bei der Untersuch" 6 «der Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen in genauere Betrattung zu ziehen, giebt es aber jetzt nur wenige Anhaltspunkte. Di e 1 . 1 ’den Tabellen S. 452 bis 454 zusammengestellten Zahlen geben üb' 1gens eine grosse Zahl von Belegen dafür ab, dass auch bei Substan? el1von demselben Aggregatzustande, und selbst bei chemisch ähnlich 6 ®’die durch gleiche oder durch äquivalente Gewichtsmengen bei der V erbrennung entwickelten Wärmemengen höchst ungleich sind.

Zahlen, die sich untereinander viel näher kommen, ergeben sie ’wenn man umgekehrt aufsucht, welche Wärmemengen bei der v °.ständigen Verbrennung verschiedener Substanzen durch eine und "selbe Menge Sauerstoff frei werden. In dem Folgenden sind die™niemengen 1 ) zusammengestellt, die bei der vollständigen Verbrenn 6der angeführten Körper durch ie 1 G. Th. Sauerstoff frei werden-

. . 8 8 6 6 W>

Wasserstoffgas .Kohlenoxydgas

4308 W.E.4205 „

Sumpfgas

Aethylengas

3458

Aether

Amyläther

Aceton

3479

3354

3309

Amylen .

Paramylen

Ceten

Terpentinöl

3352

3297

3224

3294

x ) Diese Zahlen leiten sich einfach aus denen der S. 452 bis 454 steh® 11 ^Tabellen ab- Entwickelt 1 G. Th. Wasserstoff bei der Verbrennung mit 8Sauerstoff 3446*2 W.E.; so giebt 1 G. Th. Sauerstoff, wenn er Wasserstobrennt, 4308 W. E. — 1 Aeq. Alkohol C 4 IT 6 0 2 = 46 G. Th. braucht, ausser da0 itschon darin enthaltenen Sauerstoff, noch 12 Aeq. — 96 G. Th. Sauerstoff) ^ e?aller Kohlenstoff und Wasserstoff zu Kohlensäure und Wasser verbrennen, a dc rwerden dabei 330464 W.E. frei: 1 G. Th. Sauerstoff giebt somit, wenn er

330464 *

Verbrennung von Alkohol verbraucht wird, ——— — 3442 W.E. In dieser ^

sind alle Zahlen der folgenden Tabelle aus denen der vorhergehendenDer Rechnung sind die bei direeten Verbrennungsversuchen^ (vgl.:-»k. ^52 du rC ^gefundenen Wärmewirkungen zu Grunde gelegt; nur für den Phosphor ist 1Favre (vgl. S. 460) indirect gefundene Verbrennungswärme benutzt.