472 Warmewirkungen bei cliernischen Vorgängen.
Salz entstellt. In der folgenden Tabelle sind die Wärmemengen ang egeben, welche bei der Vereinigung der Aequivalentgewichte verscln®dener Basen mit Säuren zu neutralen Salzen frei werden, und zwarlöslichen Salzen, bei Gegenwart von viel Wasser, unter Anwendungso verdünnter Lösungen der Säure und (im Falle, dass diese löslich lS 1der Base), dass ein weiterer Zusatz von Wasser keine WärmewirkunSmehr hervorbringt. Es werden frei unter diesen Umständen bei deVerbindung
mit 1 Aeq. Schwefelsäure
Salpetersäure
Salzsäure
Essigsäure
von
1 Aeq. Kali.
1G083 .
. . 15510 . .
. 15G5G .
. . 13973 W-'*”
Natron ....
. . 15283 . .
. 15128 .
. . 13G00
1’
Ammoniumoxyd x )
14(390 .
. . 13G76 . .
. 1353G .
. . 12G49
’9
Baryt.
. 1530G .
. . 132G2
99
Kalk.
. 1G982 .
. . 14G75
11
Magnesia . . .
14440 .
. . 12840 . .
. 13220 .
. . 12270
H
Manganoxydul .
12075 .
. . 10850 . .
. 11235 .
... 9982
1’
M
Zinkoxyd . . .
10455 .
. . 8323 . .
. 8307 .
. . 7720
»
Jl
J1
»9
Cadmiumoxyd .
10240 .
. . 81 IG . .
. 8109 .
. . 7546
1»
19
V
Kupferoxvd . .
7720 .
. . G400 . .
. G41G .
. . 52G4
19
Nickeloxydul . .
11932 .
. . 1 0450 . .
. 10412 .
. . 9245
9-
Kobaltoxydul . .
11780 .
. . 995G . .
. 10374 .
. . 9272
H
>9
V
Bleioxyd ....
1»
u
91
•1
Silberoxyd . . .
9
99
] ) MI 4 0 = iLH -3 4- ILO, die in den Ammoniaksalzen an der Stelle vonhin den Kalisalzen oder von NaO in den Natronsalzen enthaltene Atomgruppe.
.... Brom-, Jod-mit 1 Aeq. „ ..
wasserstoffsaure
Pliosphorsäure
Ameisen-
säure
von 1 Aeq. Kali .
„ „ „ Natron
mit 1 Aeq.
von 1 Aeq. Kali .
„ ,, „ Natron
. . 15510
I5G98
16168
16920
17766 ? AW
. 15159
15097
15407
15655
9
13308 ii
Valerian-
Citron-
Oxal-
Wein- Kohlen-
Schwefelwas-
säure
säure
säure
säure
säure
serstoffsäure
6477
0
13G58
14156
13425
12878
. 13500
13178
13752
12651
?
6550
&
mit 1 Aeq. Ei !l n0 pJo Ul
von 1 Aeq. Schwefelsäure = S 0 3
10872
Eisenoxyd
— Vs (^ e 2 Os)673G
Thonerde
Den vorausgehenden Bestimmungen sind nicht direct vergieß
die Wärmewirkungen,Säuren zu unlöslichenbei der Verbindung
welche bei der VereinigungSalzen gefunden worden sind.
von OxydenEs werden
hW r
rtii*
frei
mit 1 Aeq. Schwefelsäurevon 1 Aeq. Baryt . . . 20G93
„ „ „ Kalk . . . 18754
„ „ „ Bleioxyd . 11362
» i, Silberoxvd
Salzsäure
11273
22908
Aus den oben gegebenen Zahlen geht hervor, dass
im
AUg e '
meinen bei der Lösung eines Oxydes in wässeriger Schwefeisäu |e ewas mehr Wärme entwickelt wird, als bei der Lösung in Salpete 1 '^.oder Salzsäure. Die durch die letzteren Säuren, und auch durch J-
und
wasserstottsäure und durch Jodwasserstoffsänre, mit einer u**" ,ben Menge eines Oxydes unter Bildung ei,nes gelöst bleibenden ^j.gli
, --- " . . - ■ WS r '
memenge wie durch Essigsäure wird auch durch Ameisensäurei ,
Die
entwickelten V ärmemengen sind unter sieh nahezu gleich. (i .
Essigsäure entwickelte AVärmemenge ist kleiner; nahezu dieselbe j e ,memenge wie durch Essigsäure wird auch durch Ameisensäureiriansäure oder Oxalsäure entwickelt. — Bildet sich ein unlös»