Wärmewirkungen bei chemischen Vorgängen. 489
^ e üige Zersetzung neutraler Salze auch die der Lösung solcher Salze• ^ ®P re chende Wärmewirkung theoretisch bestimmen, welche in Wasser11 Wirklichkeit unlöslich sind).
s ( Es kann hier nicht auf eine Darlegung der Betrachtungen Thom-8 über die Wärme Wirkungen bei der Mischung von Säurehydraten8 . Alkalien mit Wasser eingegangen werden, und auch bezüglichjj'Der Untersuchungen über das Verhalten verschiedener Säuren zui$al Sen ln w üsseriger Lösung und die Zersetzung in Lösung befindlicherZ f ^ urc b Säuren muss auf die S. 488 citirten Aufsätze verwiesenTh' 161 '" ® ein Zweck dieser Zusammenstellung entspricht es aber, aufhäh 0niSen,s Befrachtungen der chemischen Zersetzungen noch etwaser einzugehen.
hild wurde bereits erwähnt, dass nach seiner Ansicht die bei ders ch f 11 ® einer Verbindung sich entwickelnde Wärme der Verwandt-et' / ^ er Bestaridthcile entspricht und ein Maass dieser VerwandtschaftÜfiiV errler , dass zur Zersetzung einer Verbindung dieselbe Kraft erfor-4er v unc4 ^ er Zersetzung gebunden wird, welche bei Bildungkc, n ei 'bindung frei und als Wärme entwickelt wird. Auf Umwegen^ erd en nach Thomsen auch Bestandtheile mit einander vereinigtei tl - en i die keine Verwandtschaft zu einander haben; bei deren Ver-V et ^. n S wird aber dann Kraft gebunden, welche bei Zersetzung ihrerti\] r , ltl dung wieder als Wärme frei wird; solche Verbindungen sind«icij 1 , 11 labilem Gleichgewicht, nicht Stabil. Im Allgemeinen vollziehenSc haft 6 chemischen Processe so, dass dadurch die stärksten Verwandt-irn y en befriedigt werden; daher ist die Wärmeentwickelung bei den6r ^f u f des Processes sich vollziehenden Bildungen von Verbin-Ze,,® 611 immer grösser als die Wärmebindung bei ■ den begleitenden4e ril z ^ n gen. Die Verwandtschaft ist keine constante Grösse, son-ge)t Q 11114 der Temperatur veränderlich, und die gefundenen ResultateSllch ; n daher auch nur für mittlere Temperaturen, bei welchen die Ver-Verb - an h re stellt wurden. Thomsen sucht nun nachzuweisen, dass eine4 hej 11 ? 1111 ^ y on A mit B nur dann durch C zersetzt wird, wenn 0 mit8eti w;l ; Verei “ i gung mehr Wärme entwickelt, als B mit A. Es mö-e * n '^ e Beispiele, wie der Nachweis versucht wurde, angeführtet U^ick' *B e bei der Vereinigung von A mit B statthabende Wärme-ren ^ e üng iat in dem Folgenden mit(A;B), die bei der VereinigungV" 1 * C s ^ at;,; babende mit (A ; C) u. s. w. bezeichnet x ).
4 ar n ^ die Wärmewirkung für die Bildung von 1 Aeq. Wasser-
^it»k 29008 W.E., für die Vereinigung von Sauerstoff mit lAeq.
®lei W.E., mit 1 Aeq. Eisen = 33048 W.E., mit 1 Aeq.
a,1 §enorri W.E., mit 1 Aeq. Kupfer = 19152 W.E. als bekannt
T^cbe vr ? n Wjl 'd, so lässt sich eine Antwort auf die Frage geben,
<l 6r
Ball
Metalle
sen
(Me) den Wasserdampf zersetzen mögen. Damit dies
muss (Me;0) O 29008 sein; dieser Bedingung wird ge-
Ve l> * ßril Czten a T U®’^' e * n den oben gegebenen Beispielen sind die von Thom-tlle äier gebrauchten Aequivalentgewichte (fl ~ 1) l'educirt. ErIa v en Wr Sllc h C ' ^® r für seine Berechnungen angenommenen Zahlen, die theils auf, IC - b„* V- Sii b "* Iheils auf den Bestimmungen von Abrin, Andrews, Dulong,'denY 11 « 1111 ’ 4 ^ ess "• A- beruhen, auf seine ausführlichere Arbeit intluunJ 1 .', ® e ' s U Skrift. [5.] Bd. III. Die von ihm angenommenen Zah-
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se von den durch Favre n. Silber manu bestimmten erlieb-