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Wage.
lichkeit des Wagbalkens um seinen Aufhängepunkt. ’ Diese wird d*durch erreicht, dass man ihn mit einer Schneide aus gehärtetem Sta* 1auf eine oben vollkommen ebene Platte setzt, welche entweder selb 9aus gehärtetem Stahl besteht oder noch besser aus einem harten Ste* 1 *’Bergkrystall, Carneol u. dergl.
Die Richtigkeit einer Wägung verlangt, dass sich der Schwerp*' nKder Wagschale und des auf ihr ruhenden Körpers vertical unter den Ü**terstiitzungspunkt der Schale stellt. Es muss also auch bei diesen A'*hängepunkten die freieste Beweglichkeit vorhanden sein. Sie wer^ e ®deshalb ebenfalls aus Schneiden gebildet, die nach oben sehen, unaus gehärtetem Stahl bestehen. Auf ihnen ruht die Schale entweihmit Hülfe eines Stahlringes oder ebenfalls mit einer ebenen Platte auSgehärtetem Stahl oder hartem Stein. Das erste ist wohlfeiler und S eniigt bei Wagen, welche nur kleine Belastungen zu tragen haben;letzte wird bei genauen stärkeren Wagen angewendet.
Zur Schonung der Schneiden und zur bequemeren Handhabt* 1 *®der Wage wird der Wagbalken in der Ruhe von seiner Unterlag 0 agehoben, und bei den feinsten Wagen werden in der Ruhe auch aSchalen von ihren Lagern abgehoben. Dazu dient eine Zahnst!*welche durch ein Rad in die Höhe gehoben werden kann. Sie tr:>czwei Arme, welche bei ihrer Erhebung zuerst die beiden Anflag 00der Schalen von ihren Schneiden abheben und dann den Wagbalk e °fassen und von seiner Unterlage abheben, so dass nun alle dreiSch* 10 ^den frei sind. Hierzu sind vorn und hinten an der Wage sowohl ®den Platten, welche die Schalen tragen, als an dem Wagbalken se D nSchrauben angebracht, welche nach unten in Spitzen auslaufen, “ eI Jkonische Vertiefungen in den Abhebearmen entsprechen. Die Sch»und der Wagbalken ruhen dann mit diesen Spitzen in diesen kosehen Vertiefungen, und beim Herablassen werden sich die Sch»mit ihren Aufhängeplatten und der Balken mit seiner Schneide im* 11in derselben Weise wieder auflegen. ^ e i
Das Auflegen oder Abnehmen der Gewichte geschieht imnie rgehobenem und also in Ruhe gehaltenem Balken ; erst nachdem d ie . jwichte aufgelegt oder abgenommen und die Schalen zur Ruhe gebrachtwird der Balken wieder auf seine Unterlagsplatte langsam herabgel* 3 ' ■
Zur Regulirung oder Justirung derWage sind gewöhnlichan denden Schneiden der Schalen Correctionsschrauben angebracht, ^
erlauben diese der Schneide des Wagbalkens parallel zu stellen, ^die eine derselben zu heben oder zu senken, um alle drei Sehne*in eine Ebene zu bringen, auch die Entfernung der Schneiden zurichtigen. An dem Wagbalken ist häufig oben ein kleines Fahn c , jvon Messing angebracht, das um eine verticale Axe drehbar, er ;‘den Schwerpunkt etwas weniges rechts oder links zu drehen, undin die Verticale durch den Aufhängepunkt des Balkens zu bringe®*.^
Dem Zwecke des Handwörterbuchs gemäss gehen wir hier D iweiter auf die Betrachtungen der Mechanik ein, welche besti 1:010 j,sind bei der Constructioy einer Wage, sondern nehmen diese als ^handen an und sehen, wie die Richtigkeit und die Empfindlichkeit ^selben untersucht werden kann, wobei wir eine feinere Wage v0 \ e tisetzen, wie sie von den Chemikern bei ihren Analysen gebraucht w(s. Fig. 12 S. 494). _ .
Bei der Bestimmung eines Gewichtes lässt man die Wage