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Wasser.

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u ; a. m. unverändert; mit hinreichend Wasser verdünnt oxydirt es^>«se Metalle sehr energisch. Concentrirte Schwefelsäure oxydirt selbst. e im Kochen das Eisen nicht, verdünnte Schwefelsäure löst e 3 schonJ '* der Kälte. Concentrirte Schwefelsäure löst beim Kochen Silber,j~ u pfer u. g. w.; verdünnte Schwefelsäure bewirkt auch beim Sieden die^ x ydation dieser Metalle nicht.

Das Wasser erleichtert oft die Verbindung mancher Körper, be-S ? n ders auch die Oxydation. Eisen, Zink, Blei u. a. Metalle verändern8 *ch nicht an trockener Luft, rosten aber leicht bei Gegenwart vonWas-8er ; trockene Eisenoxydulsalze verändern sich nicht, feucht nehmen sie' ltl der Luft • rasch Sauerstoff auf.

An vielen Reactionen nimmt das Wasser nicht allein als Mediumy 6r Lösungsmittel, sondern in der Art Theil, dass es in die neuej^ 6r bindung als wesentlicher Bestandteil eingeht. Beim Rosten deret >dle an der Luft bilden sich wasserhaltende Verbindungen, Eisen-ydhydrat, wasserhaltendes basisches Kupfersalz u. a. m. Bei Ein-... r knng von wasserhaltender Salpetersäure auf Zinn bildet sich Zinn-

^ehydrat.

Aus einer Lösung von Chlormagnesium und schwefelsaurem Na-jj 0tl Lrystallisirt bei 0° schwefelsaures Natron, bei 50°C. schwefelsaured &nesia. Neutrales schwefelsaures Kali bildet mit Schwefelsäure und we-Ül) '' asser versetzt saures schwefelsaures Kali. Das saure Salz wird durcher schüssiges warmes Wasser zerlegt in neutrales Salz und freie Säure,dr'ri ^ as Wasser vermittelt die unmittelbare Verbindung der Anhy-S jj^ e der Sauerstoffsäuren wie Schwefelsäure, Kohlensäure, Phosphor-®ah 6 U ' a ' wassei 'f re ' em Ammoniak, indem das letztere durch Auf-Air / 116 < ? er Elemente des Wassers zu einer Base wird, nach Berzelius( ); e ri ' 0 n ' | wi°xyd NII 4 O (NH a HO). Aehnlich verhalten sich auchf 6rti ana lpgen organischen Basen Aethylamin, Methylamin, Anilin u. s. w.;djw. r 'Le natürlichen Alkaloide Chinin, Nicotin u. a. m., sie alle be-8 äur n ^ er Elemente des Wassers um sich mit wasserfreien Sauerstoff-Sa u „ etl Zu verbinden. Wenn man mit Berzelius in den Ammoniak-4r n , n t( . s alzen ein Oxyd das Ammoniumoxyd annimmt, entstanden aus®aseu niaa HO, so sollte man consequent in den Salzen andererSer, Analoge Oxyde annehmen, entstanden aus den wasserfreien Ba-Ni Co ti n - " a ' 3 ° Oxyde von Aethylammonium Anilinium, Chininium,

dü c t ^ as Wasser bewirkt oft Zersetzungen, indem es sich mit den Pro-*»it W Verbi ndet, so zerfällt Untersalpetersäure oder salpetrige Säure==5 2 ('|| r\ S a*" ' n Salpetersäurehydrat und Stickoxyd: 3 N 0 4 -)- 2 H OHeters.' N °») + N °»5 oder 3 N 0, + H 0 = (H O . N 0 6 + 2 N O,).tirt l0tlo aures oder schwefelsaures Antimonoxyd giebt mit Wasser An-^ Ue cksiiv, aydrat und freie Säure; ähnlich verhalten sich die Salze vonZ e er ° Xyd ’ Wismuthoxyd u. a. m.

fa cli e Z r8etz un gen des Wassers. Das Wasser erleidet mannig-be 'de n e r setz :> n g u nd zwar in verschiedener Weise, indem entwederA p er eilles oder keines seiner Elemente dabei frei wird.

D* Werden beide Elemente des Wassers frei:

8c hlecht Urcb Elektricität. Das Wasser leitet die Elektricitätvon w SS6r be * ^ usatz von Säuren oder Salzen; bei der Elektro-aktiven pw er entwickelt sich am negativen Pol Wasserstoff, am^°1. des°i ^ auers toff, und zwar bilden sich 2 Vol. des] ersteren aufotzteren. Häufig tritt hierbei am positiven Pol etwas