520 Wasser.
Ozon auf, und am negativen Pol ist dann etwas Wasserstoffhyperoxydans Antozon und Wasser entstanden (nach Schönbein). Bei Anwe»'düng von schwach angesäuertem auf etwa 80° C. erhitztem Wasser bil-det sich kein Ozon und kein Wasserstoffhyperoxyd.
Der elektrische Funke einer Inductionselektrisirmaschine zerl^r^den Wasserdampf wie Grove und später Perrot bemerkten, es ent-wickelt sich am negativen Pol Wasserstoff mit Knallgas, am positiv«»Pol Sauerstoff mit Knallgas. Nach Perrot Q findet hier neben derSpaltung des Wassers durch die hohe Temperatur auch elektrolytisch eZerlegung statt.
2) Durch Hitze. Grove machte zuerst die Beobachtung, d» 3SWasser in Berührung mit geschmolzenem Platin sich zerlegt, indem si« hKnallgas in kleiner Menge entwickelt. Regnault fand, dass die»’ eZerlegung auch durch geschmolzenes Silber bewirkt wird; DeviH«^nimmt an, dass dieses Zerfallen (Dissociation) des Wassers, zwisch«"1000« und 20000 C. stattfindet, dass aber beim Abkühlen der grösst«
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Theil der Gase sich wieder zu Wasser verbindet. Er beobachteteeine grössere Menge geschmolzenen Platin in Wasser gegossen ' vareine Explosion s ).
Eigenthümlich ist es, dass diese Zerlegung des Wassers bei ei» erTemperatur stattfindet, welche niedriger ist, als die bei Bildung ^Wassers durch Verbrennen von Knallgas freiwerdende.
B. Der Sauerstoff des Wassers wird allein frei, indem d« r
Wasserstoff in n eue Verb in düng übergeht. ,,
Chlor gas zerlegt das Wasser nicht im Dunkeln, leicht im hd«.und bei Glühhitze, es bildet sich Chlorwasserstoff und Sauerstoff wird
Wird überschüssiges Brom mit Wasserdampf durch eine glühe»Bohre geleitet, so bildet sich Bromwasserstoff und freies Sauerstoffe“
Jod zerlegt das Wasser auch beim Glühen nicht.
C. Der Wasserstoff des Wassers wird allein ab ge schiede ’indem der Sauerstoff in neue Verbindungen übergeht.
Viele oxydirbare Körper zerlegen in dieser Weise das W^ 3 , i emanche bei niedriger andere bei höherer Temperatur. Glühende K»zerlegt den Wasserdampf, das Gasgemenge enthält hauptsächlich $serstoff, etwas Kohlenoxyd, wenig Kohlensäure und Kohlenw»« sers(Verver fand in solchem Gase, in Narbonne zur Beleuchtung verff Q 4det, nahe 95,0 Wasserstoff, 3,5 Kohlenoxyd, 0,5 Kohlensäure lin< ?,r, 1 c-Sumpfgas). Durch Glühen eines Gemenges von Kohlenoxyd mitserdampf bildete sich Kohlensäure und Wasserstoff (Verver 4 ), 0 .
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Charakteristisch ist das Verhalten der Metalle gegen Wasser»
nach Thcnard diese Elemente in 6 Gruppen eintheilte; die erste» ^den Gruppen Alkalimetalle, Erdalkalimetalle und Mangan ze , Lnidas Wasser theils in der Ivältp, theils in der Wärme bei l>öc gI) ,100°C. unter Entwickelung von Wasserstoff'. Die 3. Grupp e: 'j,,«Kobalt, Nickel, Zinn, Zink, Kadmium, Chrom, Vanadin z e rleg e ”. t4lll ,Wasser bei dunkler Rothglühhitze; die 4. Gruppe, Molybdän, pjcTantal, Antimon, Wolfram u. a. erst bei heller Rothglühhit*®-5. Gruppe, Kupfer, Blei, Wismuth erst bei Weissglühhitze, die 6. ** j r \dQuecksilber, Silber, Gold, Platin, Palladium, Rhodium, Iridium
1-) Compt. rend. T. XLVI, p. 180; T. XLVII, p.T XLV, p. 857; T. XLVI, p. 196; T. LVI, p. 322, p. '$. 529. — 3) .lohresber. 1857, S. 58; 1860, S. 25. —
351.
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