Wasser, destillirtes.
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a Micher Weise kann man das Hydratwasser der Basen durch Erhitzen14 Wasserfreier Kieselsäure, Borsäure u. a. m. oder mit einem was-' dreien sauren 8alze dieser Säure oder mit saurem chromsauren Kali^* r ch den Gewichtsverlust bestimmen. — Die Basenhydrate dürfen inesei c Fall keine austreibbare flüchtige Säure wie Kohlensäure, Schwe-s äure, Salpetersäure u. s. w. enthalten, weil sonst diese sich aucher flüchtigen würden.
In manchen Fällen kann das Wasser durch hygroskopische Kör-( j. r a ufgenornmen und durch deren Gewichtszunahme bestimmt werden;
ist besonders bei Ermittelung des Wassers in Gasen, in der atmo-P ^rischen Luft (2. Aufl. Bd. II, 1, S. 440), bei der organischennna lyse (2. Aufl. Bd. I, S. 844 und 847) der Fall,o , Enthält der Körper, in welchem das Wasser bestimmt werden soll,(v Stanzen ) welche beim Erhitzen an der Luft Sauerstoff aufnehmen^ le Eisenoxydul u. a.), so muss das Trocknen in einer sauerstofffreienS ti ::° spi - e ‘ vorgenommen werden (Kohlensäure, Wasserstoff oderper k ® as ). Entweichen neben dem Wasser-noch andere flüchtige Kör-l > B. Kohlensäure, so muss das Wasser von diesen getrennt durch? s k°pische Körper für sich verdichtet und durch deren Gewichts-a arne bestimmt werden. . ■ Fe.
\y.. ^ asser, destillirtes; Aqua destillata. Als „destillirte^ e ^ SSer “ Aquae desiiUatae bezeichnet man die über Kräuter, Blumen u.4as^-' ^destillirten Wässer, wie Pfeffermünzwasser, Kosenwasser u. dgl.,Lösungen der flüchtigen riechenden Stoffein Wasser. Im engerena; . e wird als „destillirtes Wasser“ einnatürliches durch Destillation gerei-ft J* Un d möglichst reines Wasser bezeichnet. Um reines oder nahezu rei-at a , “-sserstoffoxyd HO zu erhalten, brauchen wir es nicht aus seinen Be-l; e ^ heilen darzustellen, sondern wir befreien natürliches Wasser mög-d ür S * v °llständig von den darin gelösten fremden Stoffen, das geschiehte rs j Destillation. Wird unreines Wasser gekocht, so entweichen mit denii tu j er L.^ as s e rdämpfen die flüchtigeren Gemengtheile: Luftbestandtheilek° rrimf °^\ eil sä ure , Ammoniak und kohlensaures Ammoniak, späterHü c k g re ines Wasserga8, welches condensirt reines Wasser liefert; im
nicht hleiben, wenn nicht zu stark erhitzt ward, alle wenig oderWass er
Süchtigen Körper. Man wendet zur Destillation am besten Fluss-
^ °der recht reines nicht zu hartes Brunnenwasser an.ten rp as . Nasser soll kein freies oder kohlensaures Ammoniak enthal-Kaliju rüfu ng s. S. 530); enthält es Chlormagnesium, so setzt man etwas^'dorm fat Zu ’ damit sich Chlorcalcium bildet, weil die Lösung vonZer set t ® n f 8 E* m sich beim Kochen zersetzt unter Entwickelung vonD ; ^ ZSaure ’ welche das Destillat verunreinigt.
, Destillation i n Glasgefässen vorzunehmen ist nicht zweckmässig,
*m Halg 0 ^ 686 ^ 611 von der Zerbrechlichkeit die Dämpfe beim Verdichtenlj tn- (; i n er Betörte hier leicht Bestandtheile lösen, und so das Destillata n mit Man wendet am besten eine kupferne verzinnte Blase
? le doth lnnhelm und ZinnkiAlrohr; die Gefässe sollen nicht mit Zinn-lln m er Son dern mit reinem Zinn gelöthet sein, weil sonst das WasserI’Vrr, ' eta Uhaltig wird. Man wendet Destillirapparate von ähnlicherWle sie sonst zum Destilliren von Branntwein und anderen^'£•21) 1 benutzt werden (s. D estillation, 2. Aufl. Bd. II, 3, S.407,l >a Ullw(s ' "'cchmässig ist es den Helm etwas hoch zu machen (wie
t)UCil der Chemie. Bd. IX. 34