530 Wasser, destillirtes.
z. B. Fig. 14), damit nicht Theile des Wassers beim Sieden Überspritzen und das Destillat verunreinigen.
Fig. 14.
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Die Blase wird zu etwa 3 / i mit Wasser gefüllt, dann dicht S®schlossen und erhitzt. Die ersten Theile des Destillats, welche N?lensäure und andere Gase, auch wohl Ammoniak enthalten, wer d ^nicht gesammelt; sobald das Destillat weder auf Kohlensäure nochA”’moniak oder Salzsäure (Prüfung s. unten) reagirt, wird das destih 1Wasser aufgefangen und mit der Destillation fortgefahren, bis etwa ^des Wassers iiberdestillirt ist. Der Rückstand wird ausgeleert,die Blase wieder mit Wasser gefüllt wird.
Das destillirte Wasser soll alle Eigenschaften des reinen W»® 8stoflfoxyds haben; es mus3 farblos und geruchlos und geschinaßK ^sein, wenn frisch destillirt zeigt es meistens einen eigentümlichenruch und Geschmack (Blasengeruch); es darf beim vorsichtigen 'dampfen keinen Rückstand hinterlassen; es darf durch Schwefelwa® ^Stoff oder Schwefelammonium (Kupfer, Zinn u. s. w.) nicht S e ^ i j e fdurch Silberlösung (Salzsäure) und Chlorbarium (Schwefelsäure) ^| {
oxalsaures Ammoniak (Kalk) nicht getrübt werden. Häufig endas Wasser Kohlensäure, Ammoniak, frei oder an Kohlensäure
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stens an salpetrige Säure gebunden und zuweilen organischestanzen.
Wird reines Wasser in einer verschliessbaren Flasche mitverdünnten klaren Lösung von basisch-essigsaurem Blei gemisc^
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bleibt es auch beim Stehen klar; enthält es Kohlensäure oder kohlen^'
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Ammoniak, so entsteht eine Trübung oder wenigstens ein Opal’- 1 ' 1Nach Bohlig 1 ) ist Quecksilberchlorid das empfindlichste Reag e,1 ^ |]rfreies oder kohlensaures Ammoniak; die Gegenwart von V200000moniak zeigt sich noch durch eine deutliche weisse Trübung an. _ 3 ^Ammoniak an eine stärkere Säure gebunden, so tritt die Reaction
!) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. CXXV, S. 21.