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Wasser, natürliches. 533

lrn Liter 2,16 Mgr., in dem Wasser des dabei gefallenen Hagels2,08 Mgr. Ammoniak; im Mittel vieler Versuche in Paris bis zu 4,0 Mgr.,a,| f einem Landgute (Liebfrauenberg am Abhang der Vogesen) fand8lc h dagegen im Mittel bis 0,79 Mgr. Ammoniak. B a r r a 1 fand im Regen-nasser in 1 Liter 2 bis 3 Mgr. Ammoniak. Bineau fand in Lyon im Fe-■? r uar bis zu 30 Mgr. Ammoniak im Liter Regenwasser, im Schneewasseran d er 8 Mgr. Der Gehalt an Ammoniak ist grösser beim Anfängeeir >es Regenfalls als später, grösser nach anhaltender Trockenheit alsn ach langem Regenwetter. Boussingault meint, dass alle Salpeter-®aure an Ammoniak gebunden, aber ein Theil der Base auch noch als°hlensaures Ammoniak im Wasser gelöst sei. Barral fand dagegent(le hr Salpetersäure als dem vorhandenen Ammoniak entspricht. Uebri-? etls ist (j er Gehalt an Ammoniak wechselnd nach Localitäten (grösserI,fl Regenwasser der grösseren Städte) und nach Jahreszeiten (im Som-ttler vielleicht doppelt so gross als im Winter).

Barral erhielt aus Regenwasser in Paris in einem Platingefäss ge-8ail nnelt im Liter 0,05 bis 0,9 Mgr. Phosphorsäure, wobei aller-n 8 s nicht nachgewiesen ist, ob aller Phosphor vollständig als Phos-

1 0r säure ursprünglich darin enthalten war.

Chi orwasserstoffsäure findet sich zum Theil vielleicht frei,, auf *g als Chlornatriu m oder Chlorcalcium, und nicht allein in der Nähe6 j S ^ eer es oder von Salinen, sondern auch im Binnenlande; so fandg . , Sl ph in Freiberg fast immer (Lampadius), und in Giessen fand es11 ln 77 untersuchten Regenfällen jedesmal (Liebig).

. Das Vorhandensein von Schwefelsäure im Regenwasser kann^ 1 nicht überraschen, wo Schwefelerze in grösserer Menge geröstetg ohne die Schwefelsäure aufzufangen, und wo grosse Quantitäten

"'efelkies haltende Steinkohlen verbrannt werden; Smith fand infester das Regenwasser sauer und in 1 Liter desselben gegenMgr. f re ; e Schwefelsäure. Die Frage über den Jodgehalt desS f^Wassers wie über den der Luft (s. Atmosphäre 2. Auf!. Bd. II, I,t 6n jD ' st noch unentschieden, Chatin 1 ) undE. Marchand 2 ) behaup-’ ass Regenwasser wie Schneewasser im Allgemeinen Jod enthalte.S( 4 . ^hatin giebt an, er habe es namentlich im Regenwasser an ver-z u p. nen Orten Frankreichs (in 20 Liter bis zu 1 Milligramm), wenigerSpj (i ‘ 8a ’ Lucca und Florenz gefunden; dagegen im Regen auf demu ri( j nnd St. Bernhard, sowie im Gletscherwasser vom Mont-Cenisin, p 0I 'wegen habe er kein Jod gefunden. De Luca 3 ) behauptet auchJ 0( j e @ on wasser wie in der Luft nach wiederholten Versuchen keinail ch ' Un< ^ en zu haben, derselben Ansicht ist Mene. Casaseca fand1In Regenwasser der Havannah kein Jod.

2 (jj s a -al fand in 1 Liter Regenwasser 2 bis 7 Mgr. Chlornatrium,

( v onjf- Kalk und 5 Mgr. Magnesia; Marchand im Regenwasser

11 ]\> 0cai ' l P) 1 Mgr. schwefelsauren Kalk, 10 Mgr. schwefelsaures Natron,^ e tersa '"' 1 ' 0rn; >trium, 1,7 Mgr. kohlensaures Ammoniak, 1,9 Mgr. sal-Ser ,r a j-| lr , es J ^- mit ’.oniak und 25 Mgr. organische Substanz. Schneewas-

& Da ^ S anz gleiche Verhältnisse.

8 Regenwasser enthält aus der Luft stammend immer organi-

c

n? 11 ?- T. XI vi rend - T - XLVI - P- 399; T. L, p. 420; T. LI, p. 496. — 2) Compt.' M, p_ ’ P- 806. — Compt. rend. T. !

XLVII, p. 644; T. XLIX, p. 170;