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Neunter Band.
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Wasser, natürliches.

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ln reinem. Ausserdem enthält das Wasser Chlorcalcium und Chlor-^gnesium und schwefelsaure Magnesia, Alkalisalze, besonders wohl‘“Ornatrium, zuweilen kohlensaures Natron, in geringer Menge Kali-, e i Kieselsäure fehlt wohl selten ganz, manches Wasser enthält zu-^ e üen Ammoniaksalze, wohl durch Fäulniss organischer Substanzenddet; in einem Brunnen in Paris fand sich bis zu 34 Mgr. im Litera a88er , in der'Umgegend von Havre 0,2 jbis 1,4 Mgr. Ammoniakö Säure gebunden (Marchand).

Salpetersäure« Salz findet sich in manchem Brunnenwasser in8a j U ^* c her Menge; salpetrigsaures Salz fehlt nach Schönbein nie darin,in ^ e ^ ersaure Salze finden sich unzweifelhaft reichlicher in den Brunnen,leren Nähe der Verwesungsprocess stickstoffhaltender Stoffe vor sichp in der Nähe von Düngergruben, Begräbnissplätzen u. s. w. In42 g 1S i^nden sich in einem Brunnen im Liter 63, in einem anderenin u Mgr - snlp^ersaurer Kalk; in Lyon in einem Brunnen 230 Mgr.,p avr e 36 Mgr. salpetersaure Salze (Kalk- Natron- Magnesia- und

Vlll nitrat).

^°n anderen Bestandtheilen findet sich besonders organische Sub-dip Z a ^ s se ifen fehlender Bestandtheil im Brunnenwasser: die Natur• lr tj 6r Substanzen ist wenig bekannt; man hat hier zum Theil humus-sta Körper wie Quellsäure, Quellsatzsäure und ähnliche Modersub-säur 6n unter Humus Bd - S. 923); dann sind Säuren, wieEssig-v 0n e ’ üuttersäure, Bernsteinsäure u. a. gefunden. Für die Behauptung^hatin, dass Jod in allen süssen Wässern vorkommt, lässt sich\y_ ren i dass Jod nicht nur in vielen Pflanzen und Thieren des süssen

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mit Sicherheit nachgewiesen ist, sondern auch in Landpflanzen

Ujj. - r üben, Jungermannia-Arten u. a. in. Chatin behauptet in allenhab Uc hten Quellwässern Jod in verschiedener Menge gefunden zual„ ’ e isenhaltende Wässer sind nach seiner Angabe reicher an Jodärrj, a und magnesia-haltendes Wasser, und Brunnenwasser sollan j an dod se iu als Flusswasser; Gletscherwasser sei besonders armv 0ri -j. ‘ Auch E. Marchand behauptet das allgemeine Vorkommenvon Br om in den natürlichen Wässern. Wie weit dieseen alle richtig sind, muss noch dahin gestellt bleiben,gen p,j S 18t anzunehmen, dass das meiste Brunnenwasser geringe Men-^ c h\v 6 (' U 1 0rveid, indung e n und Phosphorsäure enthält. Ein Gehalt anSc hw e fgj ^kalimetall findet sich wohl nur in Folge der Reduction vongat *ische Sa j§ ren ^ :dzen du 1-0 ! 1 die reducirende Einwirkung faulender or-

’t'halip 61 ^f^alt an Borsäure und arseniger Säure, Rubidium, Cäsium,&lei Vl rri ’ Lithium, Barium, Strontium und schweren Metallen wie Kupfer,r "' ' ‘ a ' ist bis jetzt nur in sogenannten Mineralwässern aufgesucht;

unwahrscheinlich, dass manche dieser Körper auch in ein-

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Sr°s äe ur menwässern sich finden würden, wenn man hinreichendj)je tj Sen de® Wassers untersuchen wollte.

0), dentj; c p ' en 8' e der gelösten fixen Stoffe im Brunnenwasser ist ausser-(jk a b' ve ichend; manche enthalten in 1 Liter 0,050 Grm. andereRr Hnnen ^ 2 bis 3 G ‘ rm - flxer Bestandtheile. Eine Grenze zwischenv ®n V er v. ? I ?s ? r un d Mineralwasser lässt sich auch durch die quantitati-

ist

mcht

er hält n i

sse der Gesammtbestandtheile nicht feststellen.