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Wasser, natürliches. 537

j^im Abdampfen einen bedeutenden Rückstand zum Theil von schwer-°slichen Salzen und giebt daher Veranlassung zur Bildung von Kessel-OQerPf annens j. e j n Bd. VI, S.151). Für viele Zwecke ist es nöthig,<las karte Wasser vor dem Gebrauch weich zu machen; sind die Erd-a kalien nur an Kohlensäure gebunden, also mit Hülfe freier Kohlen-8 ^ure gelöst, so reicht Aufkochen und Absetzenlassen hin, es scheidet® lc h dann alles Kalk- und Magnesiacarbonat ungelöst ab, und das ge-wehte Wasser ist weich. In ähnlicherWeise wirkt auch ein Zusatz von^alkmilci,

; es fällt hier besonders auch die Magnesia der löslichen^agncsiasalze, zugleich fällen mit überschüssigem Kalk auch organische^ ^ff'e. I n , Grossen hat man es als zweckmässig gefunden, wenn man■thle. Wasser mit 5 / 4 des zur vollständigen Fällung nöthigen Kalkes^ s etzt; man setzt danach noch 1 Thl. des zu reinigenden Wassers zu.jj. as Gemenge klärt sich jetzt leicht und hält keinen überschüssigenh (weil 5 / e des zum vollständigen Fällen nothwendigen Kalks nurr , norn men sind), wodurch die Anwendung zum Trinken und zum Be-en von Speisen verhindert würde.

Sa Wwch Kochen werden immer nur kohlensaurer Kalk und kohlen-u Fe Magnesia abgeschieden, Chlorcalcium und schwefelsaurer Kalkdie entsprechenden Magnesiasalze bleiben auch im gekochtenäs Ser g e pj gt . auc ] 4 durch Zusatz von Kalkwasser werden Chlorcal-kj. m Un d schwefelsaurer Kalk nicht abgeschieden. Um alle Kalk- undSoesiasalze abzuscheiden, setzt man dem Wasser kohlensaures Na-ln entsprechender Menge zu; es scheiden sich dann Kalk und■^atf neS * a V( dlständig als Carbonate ab, während dafür sich lösliche8e ^ l ° nsa lze in entsprechender Menge bilden. Die Quantität des Zuzu-gs e 'v ei ‘ -^ a I ron salzes richtet sich natürlich nach der Menge der gelö-set und Magnesiasalze (s. S. 540). Buff und Versmann 1 ) ver-

ji , etl das Wasser für je 1° Härte (s. S. 539) mit einem Gemenge vonj e j "Wasserglas und kohlensaurem Natron, und swar so, dass für\V a<5 "'-Kalk (oder die entsprechende Menge Magnesia in 125000 Thln.tr 0 ^ er l an f 100 Liter Wasser 3 Grm. wasserfreies kohlensaures Na-

3 q "für je 1 Grm. Magnesia eine Quantität Wasserglas, welchedann* 11 ' Kieselsäure enthält, zugesetzt wurde. Man lässt das Wassera ksetzen.

Für

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manche Fälle ist es nothwendig, den Grad der Härte zu be-d. h. zu bestimmen wie viel Kalk und Magnesia in einer be-

^ c he^-vJ- ^ en S e des Wassers enthalten ist. Dies kann in der gewöhn-

Mao. . eise durch Fällen des Kalkes als oxalsauren Salzes und dera 8*iesia a i s

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s ich — phosphorsaurer Ammoniak-Magnesia geschehen. HandeltMag n(J8 . nui ’ darum zu wissen, wie viel Natron nöthig ist, um Kalk und^assp 8 ' 3 ^ . a hzuscheiden, so kann man so verfahren, dass man 1 Liter

troris p* e mer gewogenen Menge übeis ®tz en lOon' 1 ^ 1 ^ e ^ n d am pft, dann auf 200^l.sän.-o .• klarer Flüssigkeit abzieht i

titrirt

einer gewogenen Menge überschüssigen kohlensauren Na-

C.C. verdünnt, nach dem Ab-und genau mit titrirter Schwe-

^tr 0nc und demnach dann den Gehalt der Lösung an freiem

ren Natrr° nat ^mittelt; war die Menge des verwendeten kohlensau-> a , Und ist in den 1 00 G.G. noch h ent

Ki

das

atr 0

«salz.

ist in den 100 C.C. noch b enthalten, so ist x also = etzum Zersetzen der Kalk- uM Magnesiasalze verbrauchte

i)

men g. Public. ludust. T. XII, p. 59; Dingl. polyt. Journ. Bd. CLII, S.