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Neunter Band.
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Wasser, natürliches. 541

:"^ le Nachtheile; beim Zusamraenbringen mit Seife zersetzt sie die-^ ° e his alle Kalksalze gefällt sind und hebt so ihre Wirkung voll-0t «men auf; es findet also ein grosser Verlust an Seife statt. Beim? c hen von Hülsen fruchten in solchem Wasser verbinden sich der KalkÜ'/t dem Legumin derselben zu Verbindungen, die in siedendem Wassererweichen, Wasser, welches im Liter 0,1 Grm. Kalk oder entspre-en d Magnesia enthält, ist daher zu diesem Zwecke nicht brauchbar.

. Bei Darstellung von Theeaufguss aus chinesischem Thee mit har-u 111 Nasser wird der Thee ungleich schwächer als mit weichem Wasser,weitig wegen der Bildung von unlöslichem gerbsauren Kalk; Wasser,. ches geringe Spuren kohlensaures Natron enthält, soll besondersj^'t'^hbar sein. Auch der Kaffee soll mit weichem Wasser besser alshartem Wasser werden.

Beim Speisen der Dampfkessel mit hartem Wasser überzieht sich) • ^oden bald mit Kesselstein, zugleich scheidet sich an den Hähnenl en ^ Kalksalz ab, wodurch diese undicht werden. Bei den Nachthei-atl ’ ' Ve lche die Bildung von Wasserstein veranlasst, hat man viele MittelS*Wendet denselben zu verhüten (s. Pfann en s t ein, Bd. VI, S. 151).

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jj a r,1 r manche Zwecke ist hartes Wasser durchaus anwendbar.Tö ,? mann gelang es schon 1791 mit kalkhaltendem Wasser in derq ll j e 1Sc brothlärberei besonders feurige Ntiancen zu erhalten; Dupas-

S.

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fand, dass beim Färben mit verschiedenartigen Farbstoffen auf1T1 it hartem Wasser durchschnittlich schönere Farben erhalten|j e |. en Ms mit Flusswasser. Das sehr harte Wasser in München giebtä er ' a ! ln Bi c h vorti effliches Bier; ein Zusatz von Gyps soll weiches Was-,r die Bierbrauerei brauchbarer machen.

Trinkwasser').

aj s lst zuweilen die Ansicht ausgesprochen, dass hartes Wasserist v . lla kwasser der Gesundheit nachtheilig sein könne. Diese Ansichtverbreitet, die höheren Stände in China sollen daher nachMs3h ‘ Uon destillirtes Wasser trinken. Man kann aber wohl mit Ge-z. B 6l ^- sa S en 5 dass ein nicht zu grosser Gehalt an einigen Salzenals ö | H Ksalzen, Alkalien u. s. w. der Gesundheit eher zuträglichKörpg r C ^ ra güch sein muss, da dieses ja nur Stoffe sind, deren derrn riIr , , not bwendig bedarf, und die er jä auch mit den festen Nah-bie U j ln zu S efiihrt erhält.

ist Uru j Anforderungen an gutes Trinkwasser sind, ausser dass es klar'Vassg,, eine Passende Temperatur hat, wenig festgestellt. Gutes Quell-ten. so wenig Sauerstoff', dass keine Thiere darin leben kön-

^enigy a n ninat nt allgemein an, dass gutes Trinkwasser jedenfalls nure tthalt e Uerst °Kgas, etwas Stickstoff dagegen besonders KohlensäuregasE|l 1 °,,. ” ®°B! ferner kohlensauren Kalk, kohlensaure Alkalien, etwas2,1 Sfoss' 11 ^ neta ^"’ < f° c b darf der Gehalt an Salzen überhaupt nichtj 6( j s ® ln .’ un d soll in 1 Liter nicht mehr als etwa 0,5 Grm. betra-^ e gebene° ri 5 *'Nasser mit 1 Grm. Salz noch trinkbar. Ausser den an-Sa tfeu Zen ent hält das Wasser aber in der Regel noch schwefel-

Sa Ur e ,^ a j Chlorcalcium, Magnesiasalze, salpetersaure und salpetrig-tl1er kbar e r e p'^ mmoniaksa l ze ! Kieselsäure und organische Substanz. Einan Gyps soll nachtheilig sein, ebenso das Vorhanden-

. B Vern.1 ... _

Journ. de pharm, et chim. [3.j Janv.,Avril 1863, Bericht darüber Arch. der Pharm,natürlichen Wässer, Erlangen 1862, S. 230.

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