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Wasser, natürliches.
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sein von mehr als sehr geringen Mengen Magnesiasalz; man hatGegenwart dieser beiden Salze die Ursache des Auftretens von !^- rL !pfen und Cretinismus in manchen Gegenden zugeschrieben, ob ®Recht, ist nicht erwiesen. Nach Chatin ist jedoch die Ursache d ieser traurigen Erscheinungen die Abwesenheit von Jod in Trinkwa s « e4und in der Luft, nach ihm enthält das Trinkwasser wie die Luft io ® emeisten Gegenden Jod, was aber noch nicht mit hinlänglicher Si°h erheit nachgewiesen ist (s. IS. 533).
Viele Trinkwässer enthalten wohl Spuren Ammoniaksalze salp etel _saurer oder salpetrigsaurer Salze, sowie namentlich organischer Substä®zen, deren Verwesung eben die Bildung der Nitrate und Nitrite wenig« 4 ® 5zum Theil veranlasst haben mag, wenn auch ein Theil dieser & a *nach Schönbein aus der Atmosphäre stammen soll. .
Natürlich soll Trinkwasser möglichst frei von organischenstanzen sein; Wasser, welches in 1 Liter neben 0,1 Erdalkali« 0,0,1 organische Substanzen enthält, wird meistens für häusliche Zw eC .untauglich erklärt. In der organischen Substanz dürfen sich jedem* 1keine organische Zellen, Infusorien, Pilze u. dergl. zeigen, deren LWickelung das Wasser schnell unbrauchbar machen würde. r.
Das Wasser besonders der Flüsse und Bäche ist häufig durch aU j jgeschwämmte Bestandteile trübe. Durch Absetzenlassen, besser d ll4 ° sFiltriren wird es geklärt. Das Filtriren hat auch oft noch den Zweck,®Wasser von anderen Stoffen besonders von riechenden und faulenStoffen zu befreien, kurz ein reineres Trinkwasser herzustellen. "nimmt das Filtriren theils in kleineren Apparaten vor, theils in gr° sren Filtriranstalten, welche ganze Städte mit ihrem Bedarf an filtrirWasser für alle häuslichen Bedürfnisse zu versorgen haben. Für ^Filtration geringerer Mengen Wasser hat man kleinere Gefässe, ^ elBoden mit Kies, Sand u. s. w. bedeckt ist, oder aus einem porösen ,stein besteht, oder man lässt das Wasser langsam durch Schwämme “ gJ)ren. Eigentümlicher Art sind die Filter, welche von aussen „ach in®;;filtriren, wie sie zuerst von porösem Sandstein, dann von sogen&nnplastischer Kohle ] ) in Gebrauch gekommen sind; die genannten r* jwerden leer in das zu filtrirende Wasser gelegt, nachdem sie z ^mit einem Kautschukschlauch oder Glasrohr verbunden sind, welche* ^Heber dienen kann; die Filter füllen sich in Wasser liegend durchrösen Wände hindurch mit filtrirtem Wasser, welches darauf durch An* 8gen abfliesst, während fortwährend neue Mengen Wasser filtriren- el)Wasser von aussen nach innen filtrirt, so setzt es auf der äuS , S<5 * c litFläche des Filters die Unreinigk'eiten ab, die durch Abwaschenvon Zeit zu Zeit entfernt werden können. Bei den grösseren r j* g ;.
Vorrichtungen lässt man das Wasser langsam durch Schichten
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nem und grobem Kies, grob - und feinkörnigem Sand fliessen
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wendet man zugleich Holzkohle als gröberes und- feineres PuN e ^man hat auch Thierkohle vorgeschlagen. Nach Clark setzt m»”wohl dem zu filtrirenden Wasser etwas Kalkmilch zu, wodurc ^angegeben (S. 537) die kohlensauren Erdalkalien und zu gleich e J^^ e ,organische Substanzen abgeschieden werden. Man hat auch eg6 rschlagen, dem Wasser 0,0001 bis 0,00002 Alaun zuzusetzen, ^ jjezersetzt sich mit dem kohlensauren Kalk, vielleicht auch dur
l) Würtemb. Gewerbebl. 1860, S. 94; 1861, S. 70. Polyt. Centralbl. l® 60 ’
171, 635 und 1194.