Wasserglas.
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a uf Mörtelgrund) _ von 6t£QEog fest dauerhaft, und %Q(ätia Farbe —
die Malart, bei welcher das Wasserglas das Bindemittel für den Mal-end und die Farben abgiebt. Ihre Aufgabe ist, die Wandgemäldewiderstandsfähiger gegen die Einflüsse der Witterung zu machen.
i® Stereoehromie, um deren Einführung und Ausbildung sich Kaul-»ach so verdient gemacht hat, ist bereits in wirksame Concurrenz mit® r gewöhnlichen Frescomalerei getreten und ihre Bedeutung in unse-ren Klimaten wird täglicli mehr anerkannt.
Die Hanptbedingung zur Erlangung eines schönen stereochromi-schen Bildes ist die Herstellung des richtigen Fundamentes des Kunst-W. er kes, des Mörtelgrundes; derselbe muss mit der gut ausgetrockneten"Wer gleichsam verschmolzen sein und die Wasserglaslösung an allenWUen ffleiohmn.ssity elnsnmren. Di« Mauer erfährt Zierat, rar Ana.
Sleichuaus
gleichmässig einsaugen. Die Mauer erfährt zuerst zur Aus-ng der Unebenheiten und Deckung der Steine einen Bewurf
gewöhnlichem Kalkmörtel. Der anzuwendende Sand wird vonlerem Korn gewählt und darf Quarz- oder Kalksand sein, nur....*? man ^ ln vor 8e ^ ner Verwendung gut mit Regenwasser oder de-Uiä *^ ein Wasser waschen. Die anzuwendende Menge Kalk soll eineS1 g e i der entsprechende Mörtel also ein magerer sein. Ein fetter^urtel nämlich bekommt leicht Sprünge und würde ausserdem dast r d ® äer glas unvollkommener einsaugen. Nach dem gehörigen Aus-’les ,° n d ' eses Bewurfes, Untergrund genannt, und der UmwandlungjW® Kalkes in kohlensauren erfolgt die Befestigung mit Wasserglas.
Untergrund wird mehrere Male mit Wasserglaslösung gesättigt,tlo ? ni mau jedesmal so lange die Wasserglaslösung aufträgt, als siee j * , au % es ogen wird. Nach jeder einzelnen Sättigung muss immerv °6iges Trocknen des Bewurfes abgewartet werden, ehe man eined as 6 V . orrdmmt; - -^uf den Untergrund kommt der Obergrund, welcherjj.? Kild aufnimmt. Derselbe besteht gleichfalls aus einem magernj^rtel (zweckmässig verwendet man auch Portlandcement). DasüU Ftl des anz uwendenden Sandes richtet sich nach der Feinheit dert r erze ugenden Bilder. Der Obergrund wird eine Linie dick aufge-ist er vollkommen trocken, so reibt man die oberste dünneSei 1C ^ einem Sandsteine ab, oder man überfährt zweckmässigere 6l ^ e . Uberfläche mit einem in verdünnter Phosphorsäure (1 Theil con-rir ter Säure und 6 Theile Wasser) getauchten Sch’wamme. Der\\r er 8 r und wird dann in derselben Weise wie der Untergrund mitglat t Ser gkslösun g imprägnirt. Der Malgrund ist fertig; er darjmichta äfn,i Und geschliffen, sondern muss rauh sein und sich wie eine Feile, en - Hat er diese Beschaffenheit, so kann das Gemälde begonnen, en - Man trägt die Farbe mit Wasser angemacht auf — derfixiff U . nd muss hierbei fortwährend feucht erhalten bleiben — und^^® l e dann durch Wasserglas. Beim Fixiren des Bildes und da-—
Bfossp ^ er <ünfacht, dass mit ihrer Hülfe bedeutende Flächen in kurzer Zeit und ohnel\ ns trengung fixirt werden können (s. S. 563).
"lürick Uc hs führt als Farben zur stereochromischen Malerei die folgenden an:hhd ( i , Münchenerschwarz, Münchenerbraun, Chromgrün, Kobaltgrün hell
“ftu,, Chromroth, Eisenoxyd hellroth (hochroth), dunkelroth, violett und
y a dmiumgelb hell und dunkel, Chromgelb neue Art, Ultramarin, Hellocker“«ker p her und gebrannter, Dunkelocker nicht gebrannt und gebrannt, Fleiscli-l '"br’a ® ldoc ker ungebrannt und gebrannt, Terra di Siena ungebrannt und gebrannt,^sig ar sich und gebrannt. Organische Farben und Zinnober sind nicht zu-
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der Chemie. Bd. IX,
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