566 Wasserglirnmer. — Wasseropal.
henden Metallfläche selbst durch Bestreuen derselben mit einem Pulveraus 2 Thln. gut ausgetrocknetem Lehm, 1 / 3 Thl. calcinirter Soda, l /gPotasche zu bilden. — Ueber die Anwendung des Wasserglases,Kittmittel für Glas, Porcellan, Steine u. s. f., sowohl für sich, als 10Verbindung mit Bindematerialien, s. Anmerkung S. 558 und die auS. 559 angeführte Literatur. Z-
AVaSS erglimm er wurde ein von Morin analysirtes Mi» e 'ral genannt, welches am Monte Rosa in Piemont vorkommt und P e0 'nin zu sein scheint, obgleich nicht alle Eigenschaften übereinstimnie»'Es soll nämlich orthorhombisch krystallisiren, ein Prisma mit de»Längsflächen combinirt bilden, ist basisch spaltbar, gegen die Basis g e ”sehen schwarz, senkrecht auf die Hauptachse roth; dünne Blättche»sind biegsam. Es fühlt sich fettig an und wird vom Fingernagel g®'ritzt. Als Bestandtheile wurden 34,8 Proc. Kieselsäure, 10,2 Thonerd®’8,4 Kalk, 8,1 Magnesia, 18,0 Eisenoxydul, 5,0 Manganoxydul,Wasser gefunden. £•
W assergrü n. Unter diesem Namen kommt durch Fäll» 0 !’dargestelltes fein gepulvertes basisch-kohlensaures Kupferoxyd in de°Handel und wird als Wasserfarbe benutzt.
AVaSSerhammer. Wird eine etwa 1 Zoll weite Röhre, °°deren einem Ende eine Kugel angeblasen ist, mit Wasser ausgekochtbis alle Luft vollständig verdrängt ist, und dann, wenn sie etwa »° chalb mit Wasser gefüllt ist, zugeschmolzen, so hat man den sogen»» 0ten Wasserhammer. Lässt man nämlich das Wasser durch Umdreh e °aus der Kugel in die Röhre fallen, so entsteht ein Stoss, begleitet vo°einem Schall wie beim Zusammenstossen zweier fester Körper. D»°der Name des Apparats.
AVass erho iunder, syn. Viburnum Opi l ^ uS
(s. Bd. JX, S. 274).
AA r asserkies, syn. Strahlkies (Bd. VIII, S. 340).
AVasser 1 ins e, Lemna trisulca, enthält bei 100° C. getrock» e16,6 Proc. Asche (s. unter Torf Bd. VIII, S. 930).
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Wassermelone s. Cucurbita citrillus 2. ’
Bd. II, 3, S. 235.
Wassermörtel, syn. hydraulischer Mörtel ( s-
Cement, 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 857).
AVass eropal wurde ein Opal von Pfaffenreuth bei 1in Bayern genannt, welcher nach Schmitz 2 ) 63,21 Proc. Ki esie ^ s<lO e0und 34,84 Wasser mit wenig Eisenoxyd, Thonerde, Kalk undvon Kohlenstoff enthält. Er kleidet Drusen- und Kluftwände »»phit aus, ist traubig, nierenförmig oder stalaktitisch, farblos, durctig, glasglänzend, hat muschligen Bruch und zerspringt vor demrohre erhitzt augenblicklich in sehr kleine Splitter.
AVasseropal, syn. Mondstein.
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B Annal. 4. Mineral. [3.] T. XVII. — 2 ) v . Leonh. Handb. d. Oryktogn-