Fig. 31.
Wasserstoffgaslamperi. — Wasserstoffhyperoxyd. 587
dass zwei kleine Löcher horizontal durch die Röhre von b am unterstennde gebohrt sind, durch welche man einen Bleidraht steckt auf dem derankeylinder ruht. Man giesst soviel verdünnte Säure in dass die-Se be nicht ganz bis an den Zinkcylinder reicht, setzt dann b in c fest auf,indem man den Hals mit etwas Talg bestreicht undfüllt dann b fast ganz mit verdünnter Säure an. rist der Hahn, t die feine Spitze, durch die mannach Entfernung der Luft den reinen Wasserstoffauf den davor aufgestellten Platinschwamm aus-strömen lassen kann.
Man hat den Zündmaschinen nun vielfach an-dere Formen gegeben, sie sind meistens nach demgleichen Princip construirt. Mohr 1 ) hat eineZiindrnaschine ohne Hahn beschrieben.
Bevor man die Eigenschaften des Platinschwam-mes kannte, wandte man den elektrischen Funkenzur Entzündung des Wasserstoffstromes an. Deneben beschriebenen Wasserstoffapparat stellte manpjj auf ein Kästchen, in welchem sich ein Elektro-
c hen ^ Bd. II, 3, S. 692) befand, über demselben war ein Knöpf-
Ob an S e t )r aeht 5 welches an einem Draht befestigt war, der durch dielirt 6rSe ^ e des Kastens geführt, davon aber durch ein Glasröhrchen iso-f'ig t ^ ar und ln einer Spitze endigte, ungefähr an der Stelle, wo dieSlc h ^ ? 6n Ptatinschwamm zeigt. Etwa eine Linie entfernt davon befandUj e kt le Spitze eines zweiten Drahtes, der mit dem Bodenteller desri^t r °Ph°rs in leitender Verbindung stand. Der Hahn war so einge-s en da »s wenn man ihn öffnete, um Wasserstoff ausströmen zu las-^ekt dadurcl1 elne Schnur angezogen wurde, welche den Deckel desL er r °Phors hob und mit dem isolirten Knöpfchen in Berührung brachte.ZWlsc hen den Drahtspitzen im Wasserstoffstrom überspringendee ntzündete jenen.
8c hw Urc ^ ze itweiliges Peitschen des Elektrophors mit einem Fuchs-barbejj Z Vers * ai 'kte man seine elektrische Spannung. Die Unbrauch-obwobi ^ 6S '^■PP ara * :es in feuchter Luft hat ihn obsolet werden lassen,^öb er Unter günstigen Umständen nicht öfter versagte als diepho r2 .j- ® l! )er’sehen Zündmaschinen, die ihrerseits durch die Phos-n hölzer fast ganz ausser Gebrauch gekommen sind. V.
z eu ass erstoffgaslampen, syn. Wasserstofffeuer-u § e.
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Oxydj^^erstöffhyperöxyd. Wasserstoffsuperoxyd,oxiu, S > ^ asser ! Sauerstoffwasser, Deutoxyde d’hydrogene,^°rrfl e i Wu rde (1818) von Thenard 2 ) entdeckt — Es hat die
^as gergto ^2 oder H 2 0 4 ; oder enthält 1 Vol. Sauerstoff auf 1 Vol.
'~~~-^__^^ a ®serstoffhyperoxyd enthält die Elemente von Sauerstoffgas
*) fzt S.
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228
et de phys. [2.1 T. VIII, p. 306; .T. IX, p. 51, 94, 314• ei • 114 u. 335; T. XI, p. 85, 208 ; T. L, p. 80; zum Theil auch
sg. Journ. Bd. XXIV S 257; Bd. LXV, S. 439; auch Trommsd. Neues4 s f’u ae m - Bd - IH > S - L 60, 72 u. 80; Bd. III, S. 2, 373 u. 378; Bd. IV,
1 II, p ‘ > auch Gilb. Annal. Bd. LXIV, S. 1; Thdnard, Traitd de chim. ed.