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Wasserstoffhyperoxycl. 597

T? rwa ndle das Antozon des Wasserstoffhyperoxyds in Ozon; dieses aber1 det nun mit weiterem Hyperoxyd Wasser und gewöhnlichen inacti-en Sauerstoff, welcher entweicht. Auf diese Weise erkläre sich diedem Berührungseinflusse des Platins erfolgende Zerlegung desas serstoff hyperoxydes.

Was diese gegenseitigen Reductionen betrifft, so scheint R. Clau-hier"v? im Wesentlichen mit Schönbein übereinzustimmen, wenn ere rüber sagt, man dürfe wohl annehmen, dass die Sauerstoffatome,e che aus dem Wasserstoffhyperoxyd austreten, sich mit denen,c he aus den metallischen Oxyden oder Superoxyden frei werden, zu0 e külen vereinigen. Auch für die JJeduction des Wasserstoff hyper-tun * ^ urc ^ Ozon hat Clausius 2 ) im Wesentlichen dieselbe Erklä-8 wie Schönbein. Clausius betrachtet Ozon und Antozon alset xY aar l e Atome, welche zusammen ein Molekül gewöhnlichen Sauer-8ei S ^Jden. Denkt man sich nun ein Oxyd oder Superoxyd, welchesr Un 611 Sauerstoff oder einen Theil desselben leicht abgiebt, in Berüh-t e ^ rt dt Sauerstoffatomen, welche das Bestreben haben, sich mit zwei-hu 7 a0rnen zu verbinden, so werden diese dem Oxyde die schwach ge-red ® n en Atome entziehen können, wodurch gleichzeitig das Oxyd°i r t und der active Sauerstoff in gewöhnlichen übergeführt wird.b; n . C. Brodie 3 ) nimmt an, dass der Sauerstoff' der beiden Ver-c he . ® en » welche reducirend auf einander einwirken, verschiedenec hp Zustände habe; er sagt, der Sauerstoff sei in den Verbindungen

, 1Sc h polar (chemicaTty polar) und unterscheidet den positiv polareni ö d - ea negativ polaren Zustand. Zwei Quantitäten Sauerstoff, welche sichZn ese n beiden Zuständen befinden, suchen sich unter einander chemisch, ebenso wie Sauerstoff und Wasserstoff sich verbindenv °ö o* 1 ’ — Die -Annahme verschiedener eigenthiimlicher Modificationend; e . au erstoff in den verschiedenen Classen von Hyperoxyden, sowieb e ,lna hrne fundamentaler Unterschiede unter diesen, wie sie Schön-ach e n aUfsteU t, verw i r f t Brodie 4 ). — Er hebt hervor, dass die alkali-tiojj 1 ! Hyperoxyde und das Wasserstoffhyperoxyd die doppelte Func-eini a ^ en sowohl oxydirend als auch reducirend zu wirken; die Ver-ein e iner oxydirenden Wirkung mit einer reducirenden sei aberv er tJl Q I ^ s * ;an< l > der die Resultate einer Contactzersetzung zu bewirken

ge.

as ®P e ciellen die Zersetzung der Chromsäure ist nach Brodieen RaV res ultat einer Reihe von einzelnen Reactionen mit, entsprechen-

^as

sehr

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Unbeständigen Zwischenproducten; es sei wahrscheinlich, dass

jener ^ Sserat °ffhyperoxyd die Chromsäure noch höher oxydire — zuz „ a f Uen Verbindung — und dass diese dann, weil höchst unbestän-a hch d - al4e und erst dabei Sauerstoff frei werde; darum halte sich^®il s ; e e ^Due Verbindung in einem Ueberschuss des Hyperoxyds,ae i g&n' es ^ an ffig sich zersetzend, immer von neuem gebildet werde;

der^r^ n ® em Ueberschuss des Hyperoxyds sei sie nur momentan.0)t yd fj.i Ersetzung der Uebermangansäure durch Wasserstoff hyper-^^^®^wahrscheinlich eine höhere Oxydation derselben woraus.

Bd - CIII > S ’ Vierteljahrsschr. d. naturf. Ges. in Zürich

4 , Phil, rp ’ ' 2 ) Vierteljahrsschr. d. naturf. Ges. in Zürich Bd. VIII, S. 349.

V a. q ansact - 1850 Part II, p. 759 n. f.; Pogg. Annal. Bd. CXX, S. 294.