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626 . Weinölcamphor. — Weinsäure.

Wein ö lcamphor, syn. Aetherol (2. Aufl. Bd- tS. 217).

Weinoxalsäure,syn. saures oxalsaur es Aethyl'oxyd oder A etheroxalsäure (2. Aufl. Bd. I, S. 224).

Weinphos phorsäuren, saures phosphorsaü'res Aethyloxyd, s. Aetherphosphorsäure (2. A«^Bd. I, S. 227).

Weinprobe Hahnemann’s s. Hahnemanfl’ 8Weinprobe Bd. III, S. 763.

Weinreben s. unter Weinstock.

Weinsäure, yVeinsteinsäure, Tartrylsiiure, Tarte^'säur e, rechts dr ehe nde Weinsäure, * 1 ) oder Rechtsweinsäui - ®’Tamarindensäure; Aciclum, tartaricum , Acide tartrique , TartaricDiese sauerstoffreiche sehr verbreitete Pflanzensäure ward früherSal essentiale tartari wesentliches W einsteinsalz bezeichnet. F° r ’mel des zweibasischen Säurehydrats: C s H 6 0 12 oder 2HO.C 8 H 4 Oi0’

typisch als C 8 H 4 0 8 |q^ bezeichnet, das zweiatomige Radical

Tartryl enthaltend. Berzelius nimmt die Säure einbasischgiebt dafür die Formel HO . C 4 H 2 0 5 . Schmitt sieht diese Sä tir ||als eine Dioxybernsteinsäure an: 2H0 . CgH 2 (H0 2 ) 2 0 8 ol * e

2 HO. (^C 4 !h0 2 '\ (Q 2 9 2 )o 2 . Kekulö bezeichnet die Säure als vi et

\ fuoj

atomig aber nur zweibasisch; er giebt ihr daher die Formel

oder ( CgHjO* ^)o 8 , wo M 2 die 2 durch Metalle vertretbaren Wass ef

\ M 2 y

Stoffatome bezeichnet.

ich®

Es giebt mehrere gleichzusammengesetzte chemisch-ähnliche Säuren, ^sich namentlich durch das optische Verhalten unterscheiden, aber zum TheilVerschiedenheiten in den chemischen Eigenschaften zeigen. Man unterscheid^^,

1. Rechtsweinsaure, die gewöhnliche Weinsäure, welche hier zu hescben ist.

2. Links wein s ä ure oder Antiweins äu re (s. Bd. VIII, S. 984).

8. Traubensäure (Acide paratartrique inactlfpar compensation ), welche 0P* lS , . ß jirdifferent ist, sich aber in rechtsdrekende Weinsäure und linksdrehende Au 1säure spalten lässt (s. Bd VIII, S. 984), ^ 0 p'

4. Unwirksame We insäure (Acide tarlarique inactif par nature), welche si ^tisch wie die Traubensäure verhält, aber sich nicht inAntiweinsaure spalten lasst; sie bildet sich namentlich beim Erhitzen v °saurem oder traubensaurem Cinchonin auf 170° C. neben eigentlicher Tr* ^ysäure; neben dieser ensteht sic nach Pasteur auch aus Bernsteinsäure ( 3 4 - g^re* 1Durch Erhitzen von rechtsdrehender Weinsäure wird diese in die isojuerenö. Isoweinsäure oder Tartralsäure (s. Bd. VII, S. 5X4) und 6. Metawe(s. S. G39) übergeführt. Hieran scliliesst sich: ^ . jie

me Mesoweinsäure von Dessaignes (Compt. rend T. LV, p. ^^ o;rls äiff 0

ihm aus Sorbin mit Salpetersäure und beim längern Kochen von .oder Traubensäure mit Salzsäure erhalten wird. Nach Pasteur (B u f ^soc. chim. 1862, p. 107,) ist diese Säure jedoch identisch mit der ufl egeführten inactiven Weinsäure.

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