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Weinsäure.

Das Kalk- und

Theilen Glycerin und Weinsäure mit etwa9 Wasser,

Barytsalz sind in Wasser löslich.

Glycerinepidiweinsäure, Adele epiglyceriditartrique , C22H14O2 4oder HO . C22 H13 O23 = (Cg Hg Og —j- 2 Cg 1J 6 Oj2 — 6 HO), eine einba'sische Säure, bildet sich bei längerem Erhitzen von gleichen Theil eI)Glycerin und Weinsäure auf 140° C.

Glycerintriweinsäure, Acide glyce'ritritartriqve, C 30 H 2 o0 38 ode r4 HO .C 30 Hjg O34 (= C 6 H s O e + 3C 8 H 6 0i2 — 4 HO), eine vier-basische Säure, bildet sich beim 30stündigen Erhitzen von Glycerin nü*der 20fachen Menge Weinsäure oder von 1 Thl. Glycerindiweinsäuf®mit 15 Thln. Weinsäure auf 140°C. Das Kalk- und Barytsalz dieserSäure sind löslich.

Verwandlungen der Weinsäure. 1) Durch Wärm®'Beim vorsichtigen Erhitzen von Weinsäure schmilzt sie bei 170° b>9180° C. zu einer auch nach dem Erkalten durchsichtigen glasartig® 0Masse von Me ta w einsä ure oder amorpher Weinsäuret(s. S. 639), die isomer mit der krystallisirten Weinsäure ist (Erd'mann. Laurent und Gerhardt). Wird die Weinsäure eine Zei*'lang im Schmelzen erhalten, so geht die Metaweinsäure in Isoweiä'säure oder Tartralsäure über, die nach Laurent und Gerhard*auch noch isomer mit Weinsäure ist, nach Fremy aber wenig erWasser enthält (s. Bd. VIII, S. 514). Diese Isoweinsäure geht dann unt e *Verlust von Wasser schnell in Tartrelsäure (s. Bd. VIII, S. 517) od cfDitartrylsäure nach Schiff 2 ) = C 16 Hio 0 2 3 oder 2 H 0 . C 16 H 8 Ojound Weinsäureanhydrid (s. Bd. IX, S. 641) über.

Beim stärkeren Erhitzen von Weinsäure findet eine vollständig 8Zersetzung statt; bei 220°C. bläht sie sich stark auf, färbt sich im 1 * 1 ®*dunkler. Bei der trockenen Destillation enthält das wässerige Destiff 11Brenzweinsäure,Brenztraubensäure (s. d. Art.), Essigsäure, Ameisensäu>®’Aldehyd, Furfurol und brenzliches Oel, während Kohlensäure, Suwp 1 'gas und ölbildendes Gas entweichen und im Rückstand eine schwaf^ 8harte Masse oder Kohle bleibt. Die Menge der einzelnen Producte richt esich ganz nach der Temperatur; bei einer niedrigeren Temperatur un tcf200° C. bildet sich hauptsächlich Kohlensäure und viel wässeiigesstillat, und dieses enthält mehr Brenzweinsäure; es bildet sich wen'?®Kohlenwasserstoffgas und Brenzöl; im Rückstände bleibt eineschwa rZflhalbflüssige nach dem Erkalten harte Masse. Bei raschem und starke 1 ^Erhitzen auf freiem Feuer bildet sich weniger wässeriges Destillat, ul ! ffdieses enthält hauptsächlich Essigsäure und Brenzöl ; es bildet sich wen 1 »Brenzweinsäure und Kohlensäure, dagegen mehr Kohlenwasserstoff, dRückstand ist Kohle (Pelouze 1 ); nach Vö 1 ck el enthält das Dest** fl 0hauptsächlich Essigsäure und Brenztraubensäure, und Brenzweinsa'jneben Aldehyd, Aceton und anderen Substanzen. Wird diesäure mit Bimssteinpulver gemengt destillirt, so soll sich mehr Bf e ”säure und weniger Oel bilden (Arppe); nach Völck el zerfällt hie 1 'Weinsäure zuerst fast vollständig in Kohlensäure und Brenztraubensa u1 ^letztere zerfällt dann weiter in Brenzweinsäure und andere Broda(s. Aufl. 2, Bd. II, 2, S. 434); bei der Destillation eines Gemeng eS

l ) Annal. de chim. de phys. [2.] T. LVI , p. 297. — *) Annal. d. Clic 1 ’ 1

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Pharm. Bd. CXXV, S. 130. Nach Schiff hat die Ditartrylsäure, welche “jdurch Erhitzen der Weinsäure auf 140° bis 150°0. erhalten werden soll, t j sC hZusammensetzung der Tartrelsäure von Fremy, ist aber nicht mit dieser Säure i c ®^,sondern mit der Isoweinsäure von Laurent u, Gerhardt (Tartralsäure von * r