Säure
Weinsäure.
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kr " n ! 1 ^ Klätinschwamm soll reine Kohlensäure und ein farblosesystallisirbares Destillat erhalten werden (Reiset und Millon 1 ).200o^ aC k Molekel 2 ) bildet sich beim Erhitzen der Weinsäure aufn , ein farbloses Destillat, das wenig Brenzweinsäure enthält
„ Kohlensäure und wenig Kohlenoxyd; bei 220° C. ist das DestillatK Kl Unt ^ en ^hält wenig Brenzweinsäure; die entweichenden Gase sindv ”u ens hure _und viel Kohlenoxyd aber kein Kohlenwasserstoff; dieKa Zersetzung der Weinsäure erfordert eine stärkere Hitze.
s t;; C , ^ ölckel ist die Zerlegung der Weinsäure bei raschem undr e rem Erhitzen folgende:
ps Hg 0x2 == G4 U4 O4 -}- C 2 O4 -f- C 2 0 2 -(- 2 H 0,
^ W einsäure Essigsäure
61 ^ Rn gsamem und schwächerem Erhitzen :
c 8 » 6 0 1 2 = C fi H 4 0 6 -f C 2 O4 + 2 IIO.
Weinsäure Brenztraubensäure
hit "^beil <l er Brenztraubensäure zerfällt dann bei weiterem Er-
^ en leicht unter Bildung von Kohlensäure und Brenzweinsäure,er beide Säuren neben einander auftreten.
Durch Elektrolyse. Die Producte, welche sich hierki e ® n .’ s ind nicht näher untersucht; Martens 3 ) giebt nur an, dassJj 0 , e b 'venn die Weinsäure mit Base gesättigt ist, am positiven Pol®nsäure und Kohlenoxyd auftreten.
öiit °" blurch Luft. An der Luft erhitzt verbrennt die WeinsäureQ bellleuchtender Flamme unter Verbreitung des charakterischenk e j n c bs nach verbranntem Zucker. Feste Weinsäure verändert sichs et2 j e ybhnlicher Temperatur nicht an der Luft, in wässeriger Lösung zer-sich und schimmelt nach B er gm an n dabei Essigsäure bildend.Platinschwamm gemengt verbrennt die Weinsäure in Sauer-®länH" 18 sc b°n bei 160° C. und verwandelt sich schon unter 250°C. voll-in Kohlensäure und Wasser.
Durch Salpetersäure. Reinsch gab an, dass Wein-g e jj. e lo 5 Thln. rauchender Salpetersäure von 1,42 specif. Gewichtv °ti 8 q 6 * ne brystallinische Masse gebe, die er für eine Verbindungüi e Salpetersäure und Weinsäure hielt; es ist aber kein Beweis fürdi e Kchtigkeit dieser Angabe gegeben. Dessaignes 4 ) hat zuerst^®iti lnw b - kung von Salpetersäure auf Weinsäure näher untersucht.8$,,-^Pulverte Weinsäure löst sich rasch in 4t| 2 Thle. Einfach-Salpeter-^it auf Zusatz von concentrirter Schwefelsäure scheidet sich
%°' Veinsäure 0( l er Dinitroweinsäure, C 8 H4 (N 0 4 ) 2 0 12 d. i.e itie r rP 8 ^2 (^^4)2 O101 als eine weisse kleisterartige Masse ab; unter^i®hto oc ^ e zwischen zwei porösen Platten getrocknet bleibt eine
' l Ö$t • - .
^ei Ss Wlr< !; beim Abkühlen auf 0° Jrrystallisirt die Nitroweinsäure involuminösen Massen, die nach dem Abtropfen auf einemhl ^ er zwischen Fliesspapier getrocknet werden. Aus einer Lösung'* c ^eup Utem Alkohol krystallisirt die Nitro Weinsäure oft in ansehn*^ Prismen. Die Nitroweinsäure giebt mit Ammoniak bei 0° vorsich-
6 Seidenartige Masse zurück, welche in kaum lauwarmem Wasser
^ a nal. de chim. et de phys. (3.) T. VIII, p. 285. — 1 2 ) Annal. d. Chem. u.Bd. LXXXIX, S. 54; Pharm. Centrabll. 1854, S. 289. — *) Instit. Nr. 53,' • äs 2 '.~T 4 ) Compt. rend. T. XXXIV, p. 731; Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. LXXXII,’ Bd - LXXXIX, S. 339.