638 Weinsäure.
Mit kohlensaurem Natron gesättigt, giebt die Acetylweinsäure el °krystallisirtes Salz einer neuen Säure: 2NaO. C 1 eH 10 O 18 ; aus diese' 11wird durch doppelte Zersetzung ein unlösliches Barytsalz erhalten; d** sKalksalz dieser Säure ist aber löslich.
Chloracetyl giebt mit trockenem weinsauren Bleioxyd erh'tneben Chlorblei einen syrupartigen Körper, wie es scheint den gleicl' e ®wie er sich aus den Anhydriden von Essigsäure und Weinsäure bi'**(s. d. S. 631). . t
17. Durch Benzoesäure. Beim Erhitzen von Benzoesäure 1,11Weinsäure in zugeschmolzenen Glasröhren auf 150° C. bildet sich ei oebraune Flüssigkeit, welche eine gepaarte Säure die Benzoweinsä*** 6entstanden nach der Gleichung:
C ]4 O 4 —|— C 8 H 6 0 i 2 = CojHjqO^ ~f~ 2 HO.
Benzoesäure
enthält, C 2 2 H 10 Oh,
Weinsäure Benzoe Weinsäure
( 3 . d. Art. Benzoweinsäure 2te Aufl. Bd. II, 1, S. 899).
Die Weinsäure ist charakterisirt durch die Krystallform, ihr P 0 '
wobei
larisationsvermögen, durch das Verhalten beim Erhitzen . .
eigentümliche Geruch nach verbranntem Zucker auftritt; ferner z e * ^net sie sich aus dadurch, dass die gelöste freie Säure Kalk- Baryt-Strontianwasser weiss fällt, der Niederschlag ist aber in Essigsäurewie in überschüssiger Weinsäure löslich. Die freie Säure fällt nlC ‘‘die Baryt- Strontian- und Kalksalze, auch nicht die Lösung von sch",^felsaurem Kalk (Unterschied von Traubensäure). Die Weinsäurenicht zu verdünnter Lösung mit etwas Kali oder Kalisalz oder mit" ^moniak oder Ammoniaksalz versetzt, so dass die Flüssigkeit noch s ^'j_sauer ist, scheidet beim Stehen besonders beim Schütteln einen kry 9 ^linischen Niederschlag von saurem weinsauren Alkali ab, der sich__nig in Wasser, noch weniger in Alkohol löst, auch in verdünnten ^ren wenig löslich ist, dagegen sich leicht beim Sättigen mit Kali •*tron oder Ammoniak löst. _ ^
Die Weinsäure unterscheidet sich durch die geringe Löslichke't .
sauren Alkalisalze und die leichte Löslichkeit der neutralen Alkah 33von fast allen anderen organischen Säuren namentlich von Citron sa
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und Aepfelsäure, Essigsäure
von Oxalsäure unterscheidet
sich durch die Löslichkeit des Kalksalzes in Weinsäure oder Essig 3 * 1
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Die käufliche Weinsäure enthält meistens etwas Schwefels* 1 !; u
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Kalk, Spuren von Blei Kupfer Eisen oder anderen Metallen. Ein 1 , jt ,zu geringer Gehalt an Schwefelsäure zeigt sich schon durch das I ®
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werden der Krystalle an der Luft; diese Säure lässt sich amsten erkennen durch Fällen mit Chlorbarium, wo Schwefelsäure -in Weinsäure oder verdünnter Salpetersäure nicht löslichen ^ Um-schlag veranlassen wird. Kalk findet sich durch Fällen der 1Dlt 'moniak neutralisirten Lösung mit oxalsaurem Alkali. ^ iP
Bei grösserem Kalkgehalt giebt die Säure schon beim L ösAlkohol eine Trübung (schwefelsauren oder weinsauren Kalk)-Blei Kupfer Zinn (herrührend von den Gefässen) zeigenFällen der sauren Lösung mit Schwefelwasserstoffgas, das Ei se11Fällen der neutralen Lösung mit Schw'efelammoniumsatz von Ferrocyankalium. Die nicht flüchtigen Bestandteile w 9 I 3Kali (Weinstein) bleiben auch beim Verbrennen der Weins®**Asche zurück, reine Säure hinterlässt natürlich keine Asche; S
oder durc^i,