j. Weinsäure. 639
■Jl e käufliche Säure hinterlässt meistens etwas Asche, Spuren Kalk,°nerde auch wohl Blei enthaltend.
te U ? uwe ‘len soll die Weinsäure geringe Spuren Salpetersäure enthal-’ 'r 6 sich durch Indigsolution oder Eisenvitriol leicht erkennen lassen.(n e f?‘ e Weinsäure findet vielfach Anwendung in der Industrie, na-^itM ^ er Färberei, und besonders in der Kattundruckerei als Beiz-sän 6 S4e dient hier ' n ähnlicher Weise wie Citronsäure und Oxal-We iche letztere Säure wegen ihres viel geringeren Preises häufigner Weinsäure angewendet wird.
U 16 Weinsäure wird ferner in der Pbarmacie benutzt, besondersestf| ndtheil des Brausepulvers, des Seidlitzer Pulvers und ähnlicherB ar lln S e n, so wie zu erfrischenden Getränken, im Kleinen auch zurdüng von Sodawasser durch Zersetzung von Natronbicarbonat.re n Ie Weinsäure kommt wohl nicht mit anderen organischen Säu-s aUr ^ e ^fäl. s clit vor, da die meisten theurer sind; die wohlfeilere Oxal-h a jmj IleSse sich nur im gepulverten Zustande in merkbarer Mengesi e , 1Sc ken; durch das verschiedene Verhalten gegen Kalksalze würdeleicht
gepulverten /.ustanae m ujci»».— a
sie i . , - > -- ’schiedene Verhalten gegen Kalksalze würde
Ie *ht erkannt.
^alk 16 re ' ne Weinsäure kann durch Titriren am besten mit Baryt oderSä llr ' Vass ® 1 ' bestimmt werden. ZurBestimmung neben anderen organischente ttl ^!rd die weinsäurehaltende Lösuug mit reinem oder kohlensau-lang,, j 1 sc bwach übersättigt und das Filtrat mit gelöster Citronsäure sotie 0 ö , a bei noch Weinstein niederfällt, dessen Gewicht nach dem Trock-er durch Titriren dieMenge der Weinsäure giebt (Schnitzer 1 ).
Anhang.
Metaweinsäure.
' s eaie r et , a * ;ar l ;e r säure, Amorphe Weinsäure. Eine der Weinsäuree ®äure. Formel: C 8 H G Oi 2 , von Braconnot 2 ) (1831) zuerst be-»ntej-j’ V ,° n Erdmann 3 ) und von Laurent und Gerhardt 4 ) näher^ 6 'Usä Unt ^ na °b ihnen auch zweibasisch. Zur Darstellung von Meta-tür /■ re schmilzt man Weinsäure bei möglichst niedriger Tempera-r üp si^ 1 ® r dmann bei 120° C.) so lange bis ein wasserheller Sy-riaettj 8 e bildet hat, der beim Erkalten nicht trübe wird, sondern zuRhenen Glas erstarrt (Erdmann).
We; ng ‘ Ca Laurent und Gerhardt erhitzt man trockene gepulverte^ c ktn e j^ re * n e ‘ n em Oelbad auf 170° bis 180° C. gerade nur bis zum'^'tdie' 1 ’ Inan muss nur kleine Mengen (etwa 1 Gramm) anwenden,'l'hig 0 ^ anz ° Wisse gleiche Temperatur annimmt. Oder man schmilzta üg unte 'p^ nsaure mit 2 bis 3 Thln. Wasser versetzt eine Stunde£>ie r JilSetzun g des verdunsteten Wassers.et dhält ® esc bmolzene Masse ist nicht reine Metaweinsäure, sondern. I)i e -^Weinsäure und Tartrelsäure (s.Bd. VIII, S. 514 u. 517).jJ as 3e j e f e t a weinsäure ist glasartig oder gummiartig; diese feste®cht s t in der Hitze den polarisirten Lichtstraid stark nach’ bei 0°C. merkbar nach Links. Die gelöste Metaweinsäure
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8. Bei! A nna1 1 L P0,yt - Jc ™rn. Bd. CLXIV, S. 132.
l»J 2 - 3 , " ch ™- et de phys. [2.] T. XLVIII, p. 299; Pogg.Annal. Bd. XXVI,
'k'tttn Gerh ^hem. u. Pharm. Bd. XXI, S. 9. — 4 ) Compt. rend. par
’ f - Prakt" nt’ 49 ’ P- 1 et 97 ; Anna!, d. Chem. u. Pharm. Bd. LXX, S. 348;• '-hem. Bd. XLVI, S. 3G0; Bd. XLVII, S. GO.