688
Weissöl. — Weissstein.
Fel-
der
bindung analog dem Smaltit und Safflorit Dimorphismus stattfinde,eher bei mangelnden bestimmbaren Krystallgestalten sich trotzUebereinstimmung im Aussehen durch das specifische Gewicht el '*' enen lasse, indem die tesserale Species, der Chloanthit, welche oft de'liehe Krystalle zeigt, leichter sei. Er nannte deshalb ausschliess* 1die tesserale Species Chloanthit und behielt für die orthorhombisch KDstallisirende Species den Namen Weissnickelkies bei. J. D. Da Iiabenannte die letztere mit dem Namen Rammelsbergit, damit * rher für beide gebrauchte Name Weissnickelkies nicht zu Verwec* 13 ^lungen führe. Der Rammelsbergit krystallisirt also orthorhombi®und bildet selten kleine prismatische Krystalle, das Prisma co P == ybis 124°, mit einem Längsdoma combinirt, spaltet auch nach “Prisma oo P und kommt öfterer derb vor, dabei krystallinisch steng*®Obgleich nun stenglige Vorkommnisse eher bei orthorhombisch -K ^stallinischen Mineralen Vorkommen, als bei tesseralen, so ist denn°^dieses Vorkommen kein charakteristisches Merkmal, um den Karn 01bergit zu unterscheiden, weil wie bei den leicht zu verwechseln jSpecies Smaltit und Safflorit auch der Chloanthit stenglig vorkoü 1und somit wesentlich das specifische Gewicht = 7,0 bis 7,2 für ^Rammelsbergit entscheidet. Das chemische Verhalten ist dasChloanthit. Zum Rammelsbergit, der auch Weissarseniknickelnannt wurde, gehört der von Hoffmann 2 ) analysirte Weissnicke*von Schneeberg in Sachsen.
W T eissöl wäre die deutsche Bennenung fürLeucol und LeU c °
(s. Bd. IV, S. 840 und Chinolin 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 1037).
Weissofen, ist ein Flammofen zum Weissen des Eisens-Weisssieden nennt man bei Silberwaaren das Koche 11
der
W
selben mit verdünnter Schwefelsäure, nachdem sie vorher anerhitzt sind; beim Sieden löst die Säure dann das auf der
t*
entstandene Kupferoxyd und die Silberoberfläche erscheint daher ' ve "als vorher (s. Bd. VII, S. 896).
Messing und besonders Stecknadeln werden durch das sog eIi;l a ^,Weisssieden verzinnt, d. h. sie werden mit einer Lösung vonWeinstein, Alaun und Kochsalz mit Zinn gekocht; in Frankreich «tjetzt dazu eine Lösung von Zinn in Kieselfluorwasserstoffsäure b ewerden.
Weissspiessglanzerz, syn. Valentinit.Weissstein, Granulit, Leptinit, eine dem Granit
»**'
-, ..., — r -, „— -
schliessende Gebirgsart, welche eine krystallinisch-körnige S e ‘ ß> eist, deren wesentliche Gemengtheile Orthoklas und Quarz s .findet sich massig, geschichtet bis schiefrig (granitartiger, gneis 3 * 1 ^^'Granulit, Feldspathschiefer) und kann als Granit oder Gneisstet werden, denen der Glimmer mangelt. An Stelle desselben pffdagegen Granulite als Uebergemengtheil Granat, Turmalin 0 ^i» 1then, sowie auch selbst Glimmer, wo dann das Gestein wie ^ e /, e[) ioder Gneiss wird. Das relative Verhältniss der wesentlichen ttheile Quarz und Orthoklas ist verschieden, doch herrscht 111 e
-- xr S. i9> ’
Dessen Syst, of Min. T. II, S. CI. — a ) Pogg. Annal. Bd. XX ’
aflT