Wismuthhyperoxyd. — Wismuthjodide. 723Wismuthhyperoxyd s. unter Wismuthoxyd s. 734.
p- W ismuth j odide. Es existirt ein Wi s mu t h j o d i d Bi 2 [ 3 .: \ e . ^dung v °n Wisimithjodür ist noch nicht gelangen; wird Wismuth-
Mid
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®it metallischem Wismuth erhitzt, so wird ersteres im Aeusserng . Ve >'ändert und beim Behandeln der geschmolzenen Masse mitr^^äure bleibt metallisches Wismuth als schwarzes Pulver zurück8ie e ^ er )' Werden gleiche Theile Wismuth und Jod erhitzt, so schmelzen8aii) Zasa mmen, und es sublimiren metallglänzende Blättchen, deren Zu-}j a j ^ttäetzung nicht ermittelt ist; wenn sie nicht etwa freies Jod ent-gj e ^ en ’ müssten sie der Formel Bi 2 ! 2 entsprechen. Dieser Körperj nr) ., 11,11 Wasser gekocht Jodwasserstoff und basisches Wismuthoxy-J ° dld (Berthemoti).
Wismuthjodid.
dreifach-Jo d wismuth. Formel: Bi 2 I 3 . Es bildet sich beim,z en von Jod mit Wismuth bei Abschluss der Luft. Beim Erhitzen8®pulvertem Wismuth und Jod in einem Kohleusäurestrom bildet
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h];,, 6111 brauurother Dampf, der sich zu grünen metallisch glänzendenstark^ verf ^ichtet. Nach Weber 2 ) erhitzt man Wismuth hinreichendei Qe Glasröhren und wirft Jod in kleinen Portionen hinzu; es findet'Grd-, £? e Einwirkung statt; das dabei gebildete Jodid lässt sichDestillation rein erhalten.
U) et) Nl ckles 3 ) leitet Joddampf über ein in einer Röhre erhitztes Ge-in ge von Sand und gepulvertem Wismuth; das Jodwismuth wird so'Varzen auffallend glänzenden Krystallen erhalten.c hneider 4 ) erhitzt ein inniges Gemenge von 1 At. (32 Tille.)be,j ^tbsulfid und 3 At. (47,5 Thle.) Jod in einem langhalsigen loseIj äm en Kolben so lange, bis der ganze Kolben mit braunrothenP^en erfüllt ist, die sich zu schwarzen Krystallblättchen verdichten.as Wismuthjodid lässt sich auch auf nassem Wege darstellen,VVj g 1113,11 eine mit Essigsäure versetzte Lösung von salpetersauremmit Jodkalium fällt, oder eine concentrirte Lösung von Jod-a.Uch ( j h ln Jodwasserstoffsäure mit Wasser zersetzt. Jodkalium soll«luth- Wismuthoxychlorid beim Digeriren vollständig in reines Wis-Jo*d verwandeln.
^älig er rnan giesst eine verdünnte Lösung von Wismuthnitrat all-de r <L Un ^ er Umrühren in Jodkaliumlösung; der braune Niederschlag,>^er Pt a mrf. agistei ; i " m enthält, wird in concentrirter wässeriger Jod-d °did S ' t / >dsaure gelöst und dann mit Wasser versetzt, wo sich reines
D ab scheidet (Rammeisberg 11 ).
^ r yatalimr U ^ ^^enem Wege dargestellte Jodwismuth bildet schwarze’ lt Hi j . a ftchen, die isomorph sind mit dem proportionalen Jodarsenden p! n l 1II10ri . Die Grundform ist ein Prisma mit hexagonaler Base^Sestut J, ' den durch Pyramiden zugespitzt, welche durch eine Endflächeri(! U. j s jnd, so dass die Krystalle wie sechsseitige Tafeln erschei-Bas -^ 1 . slTmt; b giebt ein dunkelbraunes Pulver.
ismuthjodid ist schwarz oder grau; im violetten Strahl des
Cent'""',.'! 6 Plla ™. T. XIV, Bd. 616 . — 2 ) Pogg. Annal. Bd. CVII, S. 696 ;**t. Chem* „ S. 811. — 8 ) Compt. rend. T. L, p. 872. — 4 ) Journ. f.
Bd - LXXXV, S. 263. — Pogg. Annal. Bd. XLVIII, S. 166 .
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