Wolfram, Erkennung und Bestimmung. 749
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v öaQ ren selbst in concentrirten, nur Königwasser löst es unter Bildung°n Wolframsäure.' Das Wolframoxyd wird auch von Kalilauge nicht/‘gegriffen; beim Glühen an der Lutt sowie beim Schmelzen mit Kali-y r at oder kohlensaurem Kali wird es zu Wolframsäure.s j Die Wolframsäure, die wasserfreie Säure wie die Hydrate, ist fürj.. rinlöslich in Wasser und verdünnten Säuren, nur die Metawolfram-jN® ist löslich; sie wird durch Einwirkung von überschüssigem Alkaliin unlösliche Wolframsäure verwandelt. Die Wolframsäure bildetden Alkalien lösliche Salze; die freie Wolframsäure wie die unlös-lö i* n w °lframsauren Salze geben mit kohlensaurem Alkali geschmolzen<j 8 mhes wolframsaures Alkali. Die freie Wolframsäure wird auch^ild ® c ^ m elzen mit doppelt-scliwefelsaurem Alkali aufgeschlossen; essich wolframsaures Alkali, welches sich in reinem Wasser löst,1;^ ril( 'ht bei Gegenwart von saurem schwefelsauren Alkali. Die lös-Refu 11 w °ltramsauren Alkalien werden durch Säuren gelb oder weiss^ h, der Niederschlag ist unlöslich im Ueberschuss der Säuren (mitder Phosphorsäure), löslich in wässerigem Ammoniak. Die'Ihr y atnsaure n Alkalien werden weiter durch Kalk- und Barytsalz (nicht'W l! Wagnesiasalz), durch Quecksilberoxydulsalz, Bleioxydsalz unds ;i|lr Silbersalz gefällt. Schwefelammonium verändert die Wolfram-^kalien nicht, auf Zusatz von Säuren scheidet sich dann braunese Mo' Vefelwo1 ^ ram ab, welches aber etwas löslich in Wasser ist. Zinn-Ur giebt mit wolframsauren Alkalien einen gelblichen Niederschlag,)Vj r ‘j 1) ^ ,I satz von etwas Salzsäure nach dem Erhitzen schön blau wird.rn„ ' v °lframsaures Alkali mit Säure versetzt und mit Zink in Beriih-Spracht, so färbt sich die Flüssigkeit schön blau; die Färbung
besonders stark, wenn die wolframsauren Salze mit über-
^ger Phosphorsäure gelöst werden.
•'Ohr - le W olframsäure wird in der Oxydationsflamme vor dem Löth-Jf° ra nic ht verändert, in der Reductionsflamme wird sie schwarz. DieS 'ly.r n Xpe, ' le w ' rd durch Wolframsäure auf Platindraht in der äusserenfe r j e e zu einem klaren Glase gelöst, in der inneren Flamme wird diebr ai ' Ven n genug Wolfram vorhanden gelb, beim Erkalten gelblich-
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be i geringerem Wolframgehalt ist das Glas nicht gefärbt. Phos 1G «h ) giebt in der a " sseren flamme ein farbloses oder bei grösserembei alt gelbliches Glas; in der inneren Flamme ist die Perle rein blau;>Ci tltl e genwart von Eisensalz wird das Glas blutroth, bei Zusatz vonauf j, nieder blau oder bei grösserem Eisengehalt grün. Soda giebt4bk«?f in draht mit Wolframsäure ein klares dunkelgelbes nach dergiebt \,? ri g krystallinisches weisses oder gelbliches Glas. Auf Kohletieh r c °l fr ainsäure mit wenig Soda geglüht metallisches Wolfram, beiNl e • a bildet sich goldgelbes Wolframoxyd-Natron, was sich in diez ieht und durch Abschlämmen erhalten wird.v ei U| s '. I:r Quantitativen Bestimmung von Wolframsäure genügt es,
he; Luf* 1 ^ nur flüchtige Körper enthält, wie Ammoniak oder Säuren,1,ie gelb hinreichend stark zu glühen; es bleibt hier immer
JiU i]; ^ olft'am.säure zurück, die' ganz feuerbeständig ist.
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sä, ** olframsäure aus ihren Salzen abzuscheiden, kann man
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i Ueberschuss von Salz-
oder cj ^ aS feingepulverte Salz mit einem 1\y l IIOoq ’ a lp e tersäure wiederholt versetzen und abdampfen, zuletzt°Ntnsa' 6twa trocknen und dann mit Wasser auswaschen, wobeiUre Zll rückbleibt; um das milchige Durchflies,sen der Wolfram-