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Wolframsaure Salze.
schlag wieder verschwindet; beim Erkalten scheidet sich jetzt cn 'Doppelsalz (siehe unten) aus. Die erkaltete Mutterlauge giebt tinüberschüssigem Barytwasser einen weissen voluminösen Niederschlag’der bald aber dicht und krystallinisch wird, und dann spiessförmig e » u ®aneinander gereihten Octaedern bestehende Krystalle von reinem wolfr 01 ' 1 "sauren Baryt bildet. Dieses Salz ist wie das aus metawolframsau 1 'Baryt erhaltene 2 (BaO . W0 3 ) -)- HO.
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Das wasserfreie Salz bildet sich auch auf trockenem Wege
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Zusammenschmelzen von 2 Thln. wolframsaurem Natron, 7Chlorbarium und 4 Thln. Kochsalz. Es bildet so dargestellt g r ° efarblose Octaeder, die erst beim Kochen mit concentrirter Salpetersä 111 ^zersetzt werden; sie scheinen isomorph mit dem Kalksalz (Geuth®und Forsberg).
2. Saures Salz. Beim Fällen von saurem Natronsalz mit ClJufbarium bildet sich nach Anthon doppelt-saures Salz BaO . 2 WOs ^5 HO; nach Lotz siebendrittel-saures Salz 3 BaO . 7 W0 3 -f- bPEs ist ein weisses in Wasser unlösliches Salz, es wird beim GFil 1 ®wasserfrei und gelblich. .
Wolframsaures Baryt-Natron, 2 BaO.NaO.7 W0 3 -j-Seheibler, oder 2 BaO . 3NaO . 12W0 3 -f- 24HO (Marigu 9 ^’
scheidet sich beim Erkalten einer heissen Lösung von saurem wolfr a f.
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sauren Natron nach Zusatz von Barytwasser (s. oben) nach demkalten in dünnen geschobenen Tafeln ab (Seheibler).
Wolframsaures Bleioxyd. 1. Neutrales Salz: PbO. ■■ pDas Scheelbleierz ist das seltene natürliche wolframsaure Bleioxyd-wird künstlich durch Fällen aus neutralem wolframsaurem Natron ^weisses Pulver erhalten. Beim Schmelzen von wolframsauren Natron ^der 4,7fachen Menge Chlorblei in verschlossenen Tiegeln bildet “Leine dunkelgrüne Masse, in deren Höhlungen sich das neutrale psalz in farblosen glänzenden Krystallen findet (Manross 1 ). m
2. Saures Salz, 3PbO . 7 W0 3 -j- 10 HO, bildet sichFällen eines Bleisalzes mit saurem wolframsauren Ammon; es is* jweisser flockiger später pulveriger Niederschlag, der in Wassel'wässeriger Salpetersäure in gelöstem salpetersauren Blei oder ' v0 ^ r j>eisaurem Ammoniak unlöslich ist, sich aber in Aetznatron löst.100° C. verliert das Salz 7 Aeq. Wasser. q ,
Wolframsaures Chromoxyd. 1. Neutrales Salz, J j.
3W0 3 -j- 13 HO, wird durch Fällen der neutralen wolframsaure® ^kalien mit Chromoxydsalz als ein hellgrüner leicht in Säuren lös* 1Niederschlag erhalten, der beim Glühen gelblich grau wird. j e s
2. Saures Salz, Cr 2 0 3 . 7W0 3 -j- 9HO, durch Fälle 11 .^rsauren Ammoniaksalzes mit Chromchlorid erhalten, ist es ein piil^® 1 " "jphellgraugrüner Niederschlag, der nach dem Glühen grünlich str°wird (Lotz).
Wolframsaures Eisenoxyd wird durch Fällen vonchloridlösung mit saurem wolframsauren Ammoniak als isabellfb rPulver erhalten, das sich in wolframsaurem Ammoniak beim K° cin Eisenchlorid schon in der Kälte löst. .
Wenn eine Lösung von raetawolframsaurem Eisenoxydmoniak versetzt wird, so fällt braunrothes wolframsaures Eis e11
*) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. LXXXII, S. 357.