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Wootz.
7.
8.
9.
10.
ii.
Chem. geb. Kohlen-stoff .
Graphit.
1,089
1,80
1,300
0,77 6
1,131
Silicium.
—
—
—
—
0,500
Mangan.
0,070
0,14
Spur
Spur
—
Nickel.
0,070
0,1 G
0,210
—
—
Wolfram.
0,100
Spur
Spur
Spur
—
Aluminium ....
—
—
—
—
0,055
Kupfer.
—
—
—
—
0,300
Schwefel.
—
—
—
—
0,014
Arsen.
—
—
—
—
12 .
1,50
o,«oo
0 , 1^5
0,0 3 G
1. Indischer Wootz nach Henry; 2. und 3. Wootzkönig aus Konstantin°P®^’nach I.uvnes; 4. und 5. Wootz aus Persien; G. Wootz von Aleppo; 7- ausg^schmiedeter orientalischer Damast; 8. grosse Klinge eines indischen Dolches;persische Klinge; 10. alte Damastklinge, vergoldet; 11. Damaststahl von Sla toI)nach Iwanoff; 12. Wootz.
Man nahm nach den Analysen von Faraday an, dass der WAluminium als wesentlichen Bestandtheil enthalte, und Faraday u ’ ! _Stodart 1 ) versuchten einen dem Wootz ähnlichen Stahl durch Zus 3 " 1 ^menschmelzen von Thonerde mit weissem Roheisen und hinreich e!1Gusastahl darzustellen. Karsten fand kein Aluminium, dagegen ^Titan neben Silicium und Phosphor.
Der echte Wootz wird in Ostindien aus sandförmigem MagneteB® 1 ^stein dargestellt. Das Erz wird in einem kleinen Stückofen mit H°kohlen, trockenem Kuhdünger und etwas Holz auf geschmeidiges E 1 ®verschmolzen; nach beendigter Operation lässt man den Ofen abkü* 1 ^und findet nach dem Aufbrechen eine Luppe von etwa 40 Pfd. ret* 1hämmerbaren durch Schlacke verunreinigtem Eisen. Dieses, wird •Schweisshitze gebracht und durch Aushämmern in passende Form »bracht. Es verbrennt hierbei sehr viel Eisen, so dass nur 12 Proc-reines Stabeisen erhalten wird. Das Eisen wird nun in kleine Sti‘ cgeschrotet und etwa l Pfd. Eisen mit einer gewissen Menge
-
Holzspäne von Cassia auriculata und einem Paar grüner Blatte 1dsclepias gigantea oder Convolvulus Jongifolius in einem von geschläm^
er«
tem Thon verfertigten Tiegel gebracht, der durch eingest.ampfte:genau geschlossen wird. . Nach dem Trocknen werden nun meh'.y,solcher Tiegel in einem Gebläseofen 2*4 Stunden sehr heftig S e £ e pNach dem Erkalten des Ofens werden die geschmolzenen Stahlkh" V ( j(vuttoms ) aus dem Ofen genommen, in einem Gebläseofen angeglüht, um etwas Kohlenstoff abzuscheiden, und dann unter Han 0] .mer ausgeschweisst. Es ist wesentlich, hierbei die rechte Temp® 1 ^^zu treffen, weil der Stahl zu stark erhitzt beim Hämmern zerbrocbei zu niederer Temperatur aber hart und spröde wird. Das Härten ^Damascenerklingen soll an der Luft geschehen, indem die S^J^jrd.
beian 4
Klingen an einem Rad befestigt und dieses dann schnell gedreht '
Der Wootz ist sehr fest, hat ein specif. Gewicht von
7,727
—* " .. . 7 -’ — v, Br« 3
17° C., er giebt mit Säuren geätzt schöne Zeichnungen, was nacn j. r y.
daher rührt, dass hier zwei verschiedenartige Carburete in einan
Gilbert’s Anual. 13d. LXVI, S. Iß9.