Würfelsalpeter. — Wulfenit. 807
l^ohle leicht schmelzbar, starken Arsenrauch entwickelnd, in der Re-ductionsflamme geschmolzen eine metallisch glänzende magnetischeSchlacke gebend; im Glaskolben erhitzt entwickelt er Wasser und wirdto th. In Salzsäure ist er löslich; von Kalilauge wird er schnell röth-ichbraun gefärbt und grösstentheils zersetzt. Das seltene Mineral fin-det sich am schönsten auf Kupfererzgängen in Cornwall, auf das sicha,lc h die obige Analyse bezieht. K.
Würfelsalpeter, Nitrum cubicuin, syn. für sal-Petersaures Natron (s. Bd. VII, S. 162).
Würfelschiefer s. unter Thonschiefer.
Wiirfelspath, syn. Anhydrit.
Würfelstein, syn. Boracit.
Würfelzeolith, syn. Chabacit und Analcim.
Würze heisst die durch Einmeischen von Malz oder von ande-
stärkmehlhaltenden Substanzen erhaltene Extractlösung; so ist dielerwürze die von den Trebern abgelassene Lösung von Malzextractl 8, unter Bier, Brauen, 2. Aufl. Bd. II, 1, S.1041); bei der Brannt-weinbrennerei ist die fertige Heische ein Gemenge von Würze mit denr ebern (s. unter Spiritusfabrikation Bd. VIII, S. 126);
Wüstensalz, syn. Steppensalz s. Steinsalz..
M 0 i Wulfeni . t ’ Gelbbleierz, Bleigelb, gelber Bleispath,^ °iybdänbleispath, molybdänsaures Blei, pyramidaler Blei-pjTyt, Bleimolybdat, Plomb molybdate, Melinose,Molybdate ofLead,C o U -Mo0 3 nach den Analysen von Klaproth x ), von Rammeisberg 2)mgirt des von Bleiberg in Kärnthen, von Hatchett 3 ) ebendaher,Ües *^°kel 4 ) ebendaher, von Meiling 5 ) ebendaher, von Domeyko 6 )j, aus Chile, von Macquart 7 ) des von Bleiberg, von Parry und°Wn8) ebendaher, von Bergemann 9 ) des aus der Grube Azula-n;^ s . Bianca, Zacatecas in Mexiko, von Smith 10 ) des von Phö-
v Q W le iu Chester County in Pennsylvanien, von Wittstein 11 ) des£ n Garmisch in Bayern und von II. Deville 12 ) des aus dem^ er ^ u ^ eni *' krystallisirt quadratisch und bildet oft tafel-Sejj 'S 0 Krystalle durch die Basisfläche mit einer spitzen quadrati-l 3 j e # Q Pyramide P, deren Endkanten 9 9 °. 4 0' und deren Seitenkanten' v cil e <5 ° messen, mit noch anderen Gestalten in Combination; bis-^det 0 ?ln< ^ auc ^ die Krystalle spitz pyramidale. Ausser in Krystallenk 0rn er S1 ch derb mit körniger Absonderung. Er ist ziemlich voll-pfi ra H etl s paltbar parallel den Flächen der Pyramide P, unvollkommenfärb! 61 den Basisflächen; der Bruch ist muschlig bis uneben. SeltenUrtjo. 08 ’ ^cist gelb, auch graubraun, roth, grün, der Glanz ist wachs-demantartig; selten durchsichtig, meist durchscheinend
Phn D ~ SSen Beitr. Bd. II, S. 275. — 2 ) Dessen Handwörterb. Bd. I, S. 252. —^anim lW 8 ' 1796 I S. 233. — 4 ) Schweigg. Journ. Bd. XXXVII, S. 71. —
1 ' Handwörterb. Suppl. I, S. 59. — 6 ) Annal. des min. [4.] T. TU,
) H;uiv Min v Unrctnr, u Weiss Bd. III. S. 584. — 8 ) Journ. f. prakt.
10 ) Sill, Amer.Bd. VII, S. 70.
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Jn Bd Ti T?“ y Mln - v - Karsten u. Weiss Bd. III, S. 584. — «) jou rn .[2.1 t y’v 8, 432 ‘ — 9 ) Po «S- Annal. Bd. LXXX, S. 400. — 10 ') SiS ) Comnf P‘ 2 42. — n ) Vierteljahrsschr. f. prakt. Pharm.
Pt. rend. T. UI, p. 1804.