Band 
Neunter Band.
Seite
932
JPEG-Download
 

932 Zinklegirungen.

die Legirung ist bläulichweiss, sehr hart und leicht schmelzbar,

heil»

yef'

Erhitzen an der Luft oxydirt sich das Zink. Beim Kochen mitdnnnter Schwefelsäure löst sich Zink; nach Bousaingault aber nlC ^vollständig, so dass der Rückstand immer noch Zink enthält. jDeville und Debray wird durch Schmelzen von Platin mit ZinkAusziehen des überschüssigen Zinks mit Salzsäure im RückständeVerbindung Zn 3 Pt 2 erhalten.

Zink, Platin und Kupfer. Platin und Kupfer mit einander g 'schmolzen geben auf Zusatz von Zink eine goldfarbige sehr dehne ^Legirung, welche nicht rostet, und erst durch kochende Salpeters^angegriffen wird. Man hat daher solche Legirungen zum Karate 1 'von Gold verwendet um ihm eine schönere Farbe und bei Einwivk" ^von Säuren eine scheinbar höhere Karatirung zu geben. Nach ^ °° ( jper kommen 1 Thl. Zink zu einer Legirung von 7 Thln. Platin u1 '16 Thln. Kupfer; nach Burle 1 Thl. Zink und 1 Thl. Messing6 Thle. Kupfer und 1 Thl. Platin, oder 1 Thl. Zink, 1 Thl. Mess 1 » 8 ’12 Thle. Kupfer, 2 Thle. Silber, 2 Thle. Platin.

Zink und Quecksilber. Reines Zink und Quecksilber verbmsich’ leicht mit einander (s. Zinkamalgame unter A m algame 2. A 11Bd. II, 1, S. 652). Dass amalgamirtes Zink sich weniger schnell in j ,dünnten Säuren löst, als gewöhnliches Zink ist (oben S. 897) erwimBeim Sieden von Kupfer mit Weinstein und Salzsäure untersatz von Amalgam aus 1 Thl. Zink und 12 Thln. Quecksilber n 1sich oberflächlifch Messing (falsche Vergoldung). (

Zink und Silber. Beide Metalle lassen sich leicht legiren, jbesten indem man dem geschmolzenen Silber das Zink zusetzt, w °sich ein wenig des letzteren Metalls verflüchtigt. . ä

Legirungen von 800 bis 900 Silber auf 1000 Legirung sindlassen sich gut walzen, und sind leichter schmelzbar als gleich r elLegirungen von Silber mit Kupfer. ^

Die Legirungen von 2 At. Silber mit 2 oder 3 At. Zink dim 1brüchig, um sich walzen zu lassen (Peligot). ^0

Zink, Silber und Kupfer. Die Legirungen von 800 bi s ^Silber mit 200 bis 100 Thln. Kupfer und Zink (zu gleichen The 1 ®^,sind klingend elastisch und gut zu walzen; sie sind weisser undter schmelzbar als analoge Legirungen von Silber mit Kupfer „Peligot 1 ) macht darauf aufmerksam, dass die Silber-Zinklegit 0 ^’.^,wie die Silber-Zink-Kupferlegirungen sich zum Ausmünzen eignenden, und dass die Legirungen in mancher Beziehung Vorzüge vorgewöhnlichen Silber-Kupferlegirungen haben würden. . ig|) ;

Zink und Wismuth. Beide Metalle lassen sich nicht \ e S l} ^, e \

!ä *1

in

werden sie geschmolzen gemischt, so trennt die Masse sich ^Schichten: in Zink welches etwa 2,4 Proe. Wismuth enthält, U1Wismuth welches 8,6 bis 14,3 Proc. Zink enthält (Matthiessenv. Bose). _ in ei>'

Zink und Zinn. Beide Metalle lassen sich leicht zUS l s Zin k ’schmelzen; die Legirungen sind härter als Zinn, aber weicher asie sind weniger streckbar als Zinn.

Eine Legirung von 11 Zinn mit 1 Thl. Zink 0 _.gen das unechte Blattsilber. Nach Rudberg erstarrt eine

reSC

schl*'

irunä

L Compt. rend. T. LVIII, p. 647.