Band 
Neunter Band.
Seite
934
JPEG-Download
 

934 Zinkmehl. — Zinkoxyd.

Zink, Zinn, Kupfer und Blei. Die Bronzen und auch nia°eher Rothguss enthalten wohl neben den ersten drei Metallen auch ewas Blei. Als besondere solche Legirungen werden noch angeführtBritish bei Metal aus 5,6 Thln. Zink, 10,1 Thln. Zinn, 80,0 Thln. Kup iefund 4,3 Thln. Blei; und das Biddergware aus Indien aus 3 Thln. ein® 1Kupfer- Blei- Zinn-Legirung (16 Thle. Kupfer 4 Thle. Blei und 2 Thl e 'Zinn) auf 16 Thle. Zink (Wilkins). .

Zink, Zinn und Quecksilber s. unter Amalgame 2. A uBd. I, S. 654. Fe.

Zinkmalachit, syn. Aurichalcit.

Zinkmehl ist erdiges oder ochriges Kieselzinkerz genannt

.fr-

Zinkmethyl s. unter Zinkradicale organische-

Zinknitret, Stickstoffzink, Zinknitrid s. unter StickStoffmetalle Bd. VIII, S. 305.

Zinkocher, syn. Zinkmehl.

Zinkode, Zinkoid nannte Graham die Anode, den pos^ 1ven Pol eines galvanischen Elementes!

Zinkosit nannte A. Breithaupt 1 ) das am Baranco Jaroso l0der Sierra Almagrera in Spanien vorkommende wasserfreie Schwefels: 1 ® 16Zinkoxyd, welches orthorhombisch wie Baryt und Anglesit krystalhs 11 ’aber nur mikroskopische Krystalle bildet. Die Spaltungsflächen sehe 1nen wie bei Baryt zu sein; der Bruch ist muschlig. Der Zinkosit 1

weiss, grau bis weingelb, glasartig demantglänzend, durchsichtig

bi s

6*— -&“•“-& ............., -ej,

durchscheinend, hat die Härte = 3,0 und das specif. Gewicht =

Auf trockenem und nassem Wege ergaben sich die Reactionen auf Z lD .oxyd und Schwefelsäure. Im Glaskolben erhitzt giebt er kein WassMit neutralem oxalsauren Kali auf Kohle geschmolzen und die ^auf Silberblech befeuchtet gab deutlich hepatischen Geruch 1111schwärzte das Blech. Auf Kohle liess sich das Zink durch starKgelblich weissen Beschlag erkennen.

Zinkoxamid, Zersetzungsproduct von Oxamid durchäthyl s. S. 946.

Zinkoxychlorete, Zinkoxychloride, s. S. 923-

Zinkoxyd, Zinkweiss, Zinkblumen, Zincum otcydaW 1 *^bum , flores zinci zum Thoil. Formel: Zn O. Das einzige mit Siche 1-bekannte Oxyd des Zinks; es verhält sich basisch. Dieses Oxyd 110 ^sich verunreinigt mit Manganoxyden im Rothzinkerz, neben vieloxyd im Franklinit; verbunden mit Kohlensäure im Zinkspath °Galmei, mit Kieselsäure in dem Kieselgalmei. Das Zinkoxyd ^ ^ eisich beim Verbrennen von Zink an der Luft, sowie beim GlühenZinksalze mit flüchtigen Säuren. Das Zinkoxyd wird zuweil^ nNebennrorhict heim Ausschmelzen ^,nhi«elie,- Rr-re erhellen! bei fr

Nebenproduct beim Ausschmelzen zinkischer Erze erhalten; beiwelche nur wenig Zink enthalten wird das Zink oft auf eine im

ober 0

J ) Berg- u. hütteum. Zeitg. Bd. VI, S. 100.