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Neunter Band.
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Zinkweiss.

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.-‘inkoxydhydrat giebt geglüht Zinkweiss. Das so erhaltene Zinkoxyd8 a ber nicht rein genug meistens gelblich, oder zu theuer. Auch das auf

‘rockenera Wege aus den Erzen unmittelbar dargestellte Zinkweiss istJätens gelblich, weil die Zinkdämpfe noch Kadmium und Eisen ent-deren Oxyde das Zinkoxyd gelb färben, oder grau l gefärbt durchEinmengung von Metall- oder Kohlentheilchen. Reines Zinkweiss wird

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111 besten durch Verbrennung von reinem Zink erhalten, daher beson-au s dem bei der Destillation zuletzt übergehenden Zink, weil die-

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re ' v on Kadmium ist, dessen Gegenwart nachtheilig ist wegen derist Cn E ar be des Kadmiumoxyds. Da dieses Metall flüchtiger als ZinkElb S ° 1St -^ nwen dung von unreinem Zink besonders das zuerst er-ene Product gefärbt, später bildet sich dann auch hier reineres Zink-v I8s ’ man hat auch gesucht, das Kadmium in weisses Carbonat zu.Endeln, indem man der Luft beim Verbrennen etwas KohlensäureStoff engt ‘ ^ enn beim Verbrennen des Zinks nicht hinreichend Sauer-ni ^-ugeführt wird, so ist das Product durch Beimengung von etwastall a i8c hem Zink grau; durch Schlämmen kann das beigemengte Me-v °ö Ir 11 ® x yd getrennt werden. Das Zinkweiss soll bei einem GehalteHch 0< ^ er Suboxyd in Berührung mit Leinöl und Licht sich gelb-

°der grünlich färben.

ten ^ as re ' ne Zinkweiss ist reines Zinkoxyd und hat alle Eigenschaf-a uf ?.? SSe lben (s. S. 935), es ist unlöslich in Wasser, nimmt aber davoni ’ *ost sich in Säuren und in alkalischen Flüssigkeiten. Die Farbehj.. in verschiedenen Sorten im Handel vor. Die grossartigste Fa-«*io„ desselben findet auf den Werken der Vielle - Montagne statt,die V ° n ^ 0Dlmen vi er Sorten in den Handel: 1) Schneeweiss,■ty S . es deckt so gut wie das sogenannte Sehieferweiss (s. unter Blei-We , 1Ss Aufl. Bd. II, 2, S. 84), und soll dieses ersetzen; es bleibtfy e j Ss ari der Luft. 2) Zinkweiss Nr. 1 dient statt des besten Blei-3) Steingrau dient zum Grundiren, zum Anstreichen vonfür a ^ " n< l Stein. 4) Graues Zinkoxyd, viel Metallstaub enthaltend,geringeren Anstrich.

n, a Elas Zinkweiss soll zuweilen mit Kreide verfälscht Vorkommen;dan* er k en nt dies an dem Verhalten der Lösung in Säuren (wobeia Kohlensäure sich entwickelt) nach Zusatz von überschüssigem^ n iak auf Zusatz von oxalsaurem oder kohlensaurem Ammoniak$ e j ö ^- a lksalz sich abscheiden würde. Uebrigens soll es zweckmässigd er L dem Zinkweiss etwa 25 Proc. fein gemahlenen Marmor oder andie tT U ^ t zerfallenen und gemahlenen reinen Kalk zuzumengen, indemar be schnell trocknen und besonders hart werden soll.ke r /5uwc ilen ist dem Zinkweiss etwas Bleiweiss zugesetzt, um es star-te^ ® Caen d zu machen; die Färbung dieses Gemenges durch Schwe-l eic ,^rst°ff oder Schwefelammonium lässt eine solche Beimischungdatn't e ’E en nen. Man versetzt zuweilen das Zinkweiss mit Bleiweiss,tv e j g es besser deckt, indem noch häufig behauptet wird, dass Zink-d 6r s a Eein nicht solche Deckkraft habe wie Bleiweiss. Dennoch hats ch e - er 'brauch von Zinkweiss eine grosse Ausdehnung ei’halten; dasEärb Dt f ^° c d fbr seine Verwendbarkeit zu sprechen. Eine gelblichev 0n 1 die es zuweilen zeigt, lässt sich durch einen kleinen Zusatzbamarin decken. Uebrigens werden dem Zinkweiss oft andereeß zugesetzt, Eisenocker oder Chromgelb, grüne Farben u. s. w.as Zinkweiss wird hauptsächlich als Oelfarbe verwendet, es hat