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Neunter Band.
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Zinn.

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England, in Indien auf Banca und Malacca, in geringer Mengeun Erzgebirge besonders in Altenberg (s. Zinn, Gewinnung).

U j>^ a * Zinn kommt se ‘ lr re i n i™ Handel vor (s. S. 971); das Banca-§ “lalacca-Zinn so wie das englische Kornzinn enthalten meistens nur^Puren Eisen; das gewöhnliche Zinn enthält auch wohl etwas Kupfer, Blei,be -Sen ’ ■^■Mimon, Zink und Wismuth. Das Zinn wird durch Schmelzenf r ^'^vollständigem Luftzutritt gereinigt, indem hier vorzugsweise die^CftirJen Substanzen sich oxydiren. Zur Reinigung von unreinem Zinn,es besonders Wolfram haltend von Peru in den Handel kommt,jr. cs granulirt, und dann in Salzsäure gelöst, so dass noch etwaszu un gelöst bleibt, wobei auch das Wolfram als schwarzes Pulverckbleibt. Die klare Zinnchloridlösung wird dann mit frischen Men-Set '* lnn digerirt, um alles Arsen und Antimon abzuscheiden; etwasZi , We ‘" e ‘ s äure fällt darnach das Blei; aus der ganz reinen Lösung fälltw e ndlich schwammiges Zinn, welches abgewaschen und geschmolzenr (Philipps i).

Sen 68 vort beilhaft sein kann, das Zinn auf diesem Wege zu reini-’ bängt natürlich von Umständen ab.

0( j ^ anz re ines Zinn wird aus reinem Zinnoxyd (aus Banca-Malaeca-Au en §‘- Kornzinn dargestellt durch Erhitzen mit Salpetersäure undfjjj a schen) durch Reduction mit Zuckerkohle erhalten. Oder man^or ' aUS re ' nem Zinnchloriir Zinnoxydul und reducirt dieses. Beim^ lc btigen Erkalten von geschmolzenem Zinn erhält man das Metallt a ,. .Italien; hierauf beruht die Bildung des sogenannten Moire me-hei 1< ‘ Ue au f verzinntem Eisenblech (s. Bd. V, S. 354). Franken-ern ni 2 ) nimmt an, dass die Krystalle des Zinns dem regulären Sy-

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äia ai jS e hören. Nach H i 11 e r erhält man grössere Zinnkrystalle, wenn

’*nd ^' nnc bloriirlösung mit Wasser und etwas Salzsäure überschichtetin e * ne Zinnstange hineinstellt. Mather erhielt aus ZinnchlorürlösungC ‘cln- Cle 6r eine Zinnstange brachte das Metall in vierseitigen Na-tajj .’ Miller erhielt durch Elektrolyse von Zinnchlorürlösung das Me-Est „p, vierseitigen Prismen. Das Metall ist danach dimorph. Es iststa n Sllber weiss, weicher als Gold etwas härter als Blei. Eine Zinn-tt beim Biegen ein eigenthiimliches Geräusch, welches vonZi„ n ^bereinanderschieben der Krystalle, aus welchen das gegossene^’ed b ^ stebt i herrührt; man bezeichnet es als „Geschrei des Zinns“,si c h e ,. °‘ t nian das Hin- und Herbiegen des Zinns rasch, so erwärmtWi r( j * e Stelle bedeutend. Sein specif. Gewicht ist gleich 7,29; esEr yst !! rch Walzen nicht merkbar dichter; das specifische Gewicht dertes 6 b* n d Miller zu 7,177; nach Deville war langsam erkalte-te 7 ' an = 7,373; durch Eingiessen in Messer rasch abgekühltesne n f.. 9 - In grösseren Stücken giebt das Zinn beim Anschlägen ei-9o u ' n S en den Ton. Seine cubische Ausdehnung ist für 1°C. (zwischendii nn ‘2®C.) = 0,000070 (Kopp). Es lässt sich auswalzen und zubarkeit' r^‘ at,c ben (Zinnfolie s. S. 971 u. 988) ausschlagen; dieDehn-hicht 1 b6S ^' nns bei gewöhnlicher Temperatur hängt davon ab, dass e 3a Us Ser ^ U star k erhitzt wird, stark erhitztes Zinn ist weniger dehnbar;bei lOfWri ^ d‘ e Dehnbarkeit verschieden bei verschiedener Temperatur;\ lässt es sich auswalzen und zu Draht ausziehen, der ge-

®'l. Chvj 6 « 116 un ' vers des mires et des arts Mars 1860, p. 84; Dingl. polyt..Journ.b 6.155; Chem. Centralbl. 1860,8.512. — 2 ) Pogg. Anital. Bd XL, S.'456.