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Neunter Band.
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Zinn, Gewinnung.

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®inem Aufwand von 22 bis 23 Ctr. Steinkohlen. Es bezeichnet noch111 Fig. 62 u. 63 d den Rost, e die Feuerbriicke, / die Arbeitsöffnung,9 den Luftcanal zur Abkühlung des Herdes und der Feuerbrücke.

Behufs der Raffination wird das in Blöcken aus den Formen ge-' i0 “unene unreinere Zinn nochmals im Erzofen bei niedriger Tempera-eingeschmolzen, wobei eine strengflüssige eisenhaltige Legirungfoaig er( jö r ner) zurückbleibt. Der flüssige Tlieil gelangt in Quanti-von fii/,, Tonnen (ä 20 Ctr.) in den oben erwähnten gusseisernen

da:

zur weiteren Raffination durch Polen. Dieses besteht darin,^ mau in das flüssige Zinn einen Block saftigen Holzes einsenkt,du C l6S < B lr< d' Entwickelung von Wasserdämpfen und Verkohlungspro-°ten das Zinn hoch aufsprudeln und seine Oberfläche fortwährend£ e ^ eile rn macht. Dabei oxydiren sich hauptsächlich die Unreinigkei-und scheiden sich nach herausgenommenem Holzblock auf der Ober-^ le als Poldreck ab, welcher mittelst einer durchlöcherten Kelle, 6,10111 men wird. Man lässt, sobald das Metall eine reine glän-

] e Oberfläche erhalten hat, die Masse noch einige Zeit sich abkiih-UQd e * n noc b vorhandener Eisengehalt sich nach unten begiebt,

Sc höpft dann das Zinn in eiserne Formen aus. Die aus dem un-ge« 611 des K e3se B erhaltenen Blöcke sind unreiner als die ttbri-

’ Un< f werden im Flammofen nochmals gesaigert. Je nach der Rein-tin er ^ a ^ en d' e Zinnsorten verschiedene Namen (common-tin, refined-{<Jr oder dye-tin). Das Färber- oder Korn- oder Körnerzinn

in a J n ~ oder dye-tin ) erfolgt auf die Weise, dass man sehr reines Zinne - einein eisernen Kessel in breiigen Zustand versetzt und dann aufin ? 8 ^ e inerne Tafel aus einer gewissen Höhe giesst, wobei Granalieni, e ''y 3 1a 11 inischem Zustande erfolgen, welche zur Zinnsalzbereitung11 der Färberei benutzt werden.

Ci ^ le Schlacken vom Erzschmelzen kommen theils mit zur nächsten..@ e » theils werden sie gepocht, verwaschen und das Concentrirte*° ns ) im Flammofen auf Schlackenzinn verschmolzen.tj n Fremde Beimengungen im Zinn, wie Eisen, Kupfer, Wisrnuth, An-nen ri ^Bei, Arsen u. s. w., machen dasselbe härter und verändern sei-11 Ol anZ-

Ur >d ^ -^ en re * nsten Zinnsorten gehören die auf den Inseln Ban cag eg Biliton und auf der Halbinsel Malacca aus Seifenzinnerzen dar-k 0ß) e “ en - Das im Handel in 40 und 120 Pfd. schweren Barren vor-hin ^^de Bancazinn ist nach Mulder fast chemisch rein und ent-etw ln Thln. nur 0,019 Eisen, 0,014 Blei und 0,006 Kupfer. DasAl ;i | lS Wen ig e r gute und dem englischen Körnerzinn etwa gleichstehendet 6ll p Cca zinn erscheint im Handel in kleinen vierseitigen abgestumpf-

i..^ n in 2 Fuss (engl.) langen, 1 Fuss breiten und 8 Zoll dicken Barren en -‘ nur geringe Menge Eisen; die übrigen englischen Zionsorten unte111 Namen Blockzinn enthalten als Refined-tin etwa 0,1 Proc.

1 ® e Arsen, Blei und Knpfer und als Common-tin etwa 0,2 Proc. <usenv! 1 ' 1 b is 1 Proc. Kupfer. Geringere englische Zinnsorten gehen unter demjapanisches Zinn in kleinen Stangen in den Handel. Das> ^Reinigung der Erze mit Salzsäure wesentlich verbesserte sachsi-* he Zinn enthält nach Plattner nur 0,001 Proc. Wisrnuth; unreinerdas böhmische Zinn, wie nachstehende Analysen von Wallach

e *gen:

yramiden von 1 / 2 bis 1 Pfd. Gewicht. Das englische Körner-