' Zinnlegirungen. 1007
^* n n mit Kupfer und Antimon ist manches Britanniametalln ** das Lagermetall von Dawrence (s. unter Antimonlegirungen2l Aufl ; ßd. II, 1, S. 79).
Zinn, Kupfer und Blei im Verliältniss von 1:3:1 fand Sou-a y in einem altrömischen Metallspiegel.
Zinn mit Natrium bildet sieh beim Glühen von Zinn mit Seife,g . beim Zusammenschmelzen beider Metalle; die Legirung verhältc h wie die Kaliumlegirung.
Zinn und Nickel giebt eine harte spröde Legirung.
Zinn und Palladium lassen sich zu gleichem Theil zu einer^t' l , u ' Vei ‘ Ss e n Legirung .zusarainenschmelzen; sie ist spröde weicher als.eisen von feinkörnigem Bruch und 8,175 specif. Gewicht. Eine Le-( j 1Fun g von 1 Thl. Palladium mit 6 Thln. Zinn hinterlässt beim Behan-11 mit Salzsäure glänzende Krystallblättchen von Pd 3 Sn 2 .
Zinn und Platin. Beide Metalle schmelzen unter Feuererschei-
°un.
'»eil
£ 2 usammen. 1 Thl. Platinschwamm mit 2 Thln. Zinn giebt ein zinn-tin SSes s P r bdes Metall von blätterigem Gefüge. Gleiche Theile von Pla-*md Zinn bilden eine harte spröde ziemlich schmelzbare Legirung.
Eine Legirung von 12 Thln. Zinn mit 1 Thl. Platin ist noch etwase^bar. Wird 1 Thl. Platin mit 6 Thln. Zinn zusammengeschmolzene - die langsam erkaltete Masse mit Salzsäure ausgezogen, so bleibte Eegirung Sn 3 Pt 2 in zierlichen Aggregaten von Würfeln (vielleicht°mboeder mit Winkeln von nahe 90°) zurück (Deville und Debray).gg Zinn, Platin, Iridium geben mit etwas Rhodium (47,3 Zinn;„ f L lat in; 19,5 Iridium; 1,2 Rhodium) eine krystallisirbare Legirung
a nd.
Pichend der Formel (PtIrRh) 2 Sn 3 , die durch Salzsäure nicht ver-ei 't wird.
2 Zinn und Quecksilber s. Zinnamalgam unter AmalgamOie« 1 ?' E ®53. Matthiessen hat das specifische Gewicht sol-
gef.
9,362
10,369
11,456
ber.
9,282
10,313
11,373
Qer r . 7
'mgirungeu bestimmt:
Sn 2 llgSn HgSn Hg 2
Zinn, Quecksilber und Blei s. 2. Aufl. Bd. I, S. 653.
^Lui, Quecksilber und Gold als Robertson’s Zahnkitt s.61 Amalgam 2. Aufl. Bd. I, S. 654.
Zinn, Quecksilber und Kadmium s. 2. Aufl. Bd. I, S. 654.ttij. Zinn und Rhodium, RhSn, bildet eine schwarze krystuüinisch8Un ^nde Masse.
Io ,.^* nn und Ruthenium,bis 15
Wird 1 Thl. des letzteren Metalls mit
h a “ li5 10 Thln. Zinn im Kohlentiegel geschmolzen, so bleibt beim Be-
bi n \ eln der erkalteten Masse mit Salzsäure eine krystallisirbare Ver-num
Rn Sn 2 (33 Thle. Ruthenium auf 67 Zinn).h a j. , ' nn und Silber s. unter Silber Bd. VII, S. 958. Matthiessenas specifische Gewicht solcher Legirungen bestimmt:
Sn . £®h ber. gef. ber. gef. her.
Sn 36 ? g 7,421. 7,404 Sn 6 Ag 7,963 7,858 SnAg 9,507 9,086
S? 15 f g 7 ’ 551 7,507 Sn 4 Ag 8,223 8,017 SnAg 2 9,953 9,285
^ g 7,666 7,603 Sn 2 Ag 8,828 8,543
bf a I * nn und Wismuth s. unter Wismuthlegirungen (S. 729).1 Rudberg schmilzt Sn 3 Bi 4 bei 136° C.