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1009
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Zinnobererde. — Zinnoxyde. 1009

^estphalen und des krystallinischen von Hohensolms bei Wetzlar, vonp- Bealey ] ) des von Neu-Almaden in Californien, von Moschellands-Jer g und von Wolfstein in der bayerischen Pfalz. Der Zinnober kry-st «illisirt hexagonal rhomboedrisch und seine Krystalle, vorherrschend^otnboedrisch bis tafelförmig, sind oft sehr flächenreich, aber gewöhn-sehr klein und selten. Gewöhnlich findet er sich derb und einge-~gt, krystallinisch körnig bis dicht, erdig (Zinnobererde) und als

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^nflug 0 d er Gesteinsmassen innig als Pigment durchdringend. —e Dalich vollkommen spaltbar parallel den Flächen des hexagonalenc ri ® tna oo K, hat unebenen bis splittrigen und erdigen Bruch. Er istI c " e nilleroth, zum Theil ins Bleigraue geneigt, zum Theil bis schar-^äroth (der erdige) wie der Strich, demantartig glänzend bis matt, halb-r, rc Osiclitig bis undurchsichtig. Die Härte ist = 2,0 bis 2,5 und das specif.s j ^icht = 8,0 bis 8,2. Im Glaskolben erhitzt wird er dunkel und sublimirt** v ollständig. Die unreinen Yarietäten hinterlassen Rückstände,che oft organische Stoffe enthalten, dann schwarz erscheinen und ane 5 r verbrennen. In Betreff der organischen Beimengungen ist zu

yahnen, dass zu Idria in Krain, wo der Zinnober auf Lagern von bitu-Y | Ser n Schieferthon, Brandschiefer, Idrialin und Sandstein in Kalksteinfinu ° min t, das sogenannte Quecksilberlebererz (Lebererz)

ein inniges Gemenge von Zinnober und Idrialin mit Kohle unddu ren Theilen. Dasselbe ist dunkel kochenilleroth bis schwarz, un-n Ic hsichtig, unvollkommen metallisch glänzend und hat das specif.k e ^icht = 6,8 bis 7,3. Es ist dicht oder bildet rundliche Stücke mit^Ounschaliger Absonderung (Korallenerz), die auf den Absonderungs-Schi glänzen und für vererzte Muscheln gehalten wurden. Beim Zer-g .gen und Reiben entwickelt es bisweilen hepatischen Geruch und wurdel ükzinnober oder Quecksilber-Schwefellebererz genannt. K.

Zinnobererde ist erdiger Zinnober.

zinn0 b er Sp ath , der krystallisirte undkrystallinischeZinnober.

Zinnoxyd syn. Zinnsäure (S. 1036).

Zinnoxyde. Wir kennen drei Oxyde, das Zinnoxydul

’ das Zinnoxyd oder die Zinnsäure Sn0 2 (s. S. 1036) und daseri nediäre Zinnsesquioxyd Sn 2 0 3 .

Zinnoxydul.

^’ü'ch^ 18 n ^ e d r ig ste Oxyd des Zinn. Formel: SnO. Dieses Oxyd wirdvon oxalsaurem Zinnoxydul bei Abschluss der Luft er-Z;® 11 , (Liebig). Gewöhnlich stellt man es aus dem Hydrat oder ausmct ‘lorür dar.

0 X das aus Zinnchlorürlösung mit kohlensaurem Natron gefällte

8f)o Q U . 1 ydrat nach dem Auswaschen und Trocknen bei höchstens\Y a ' m einer Retorte in einer Atmosphäre von Kohlensäure oder0 Xy( j ei ! sto ff zu m Glühen erhitzt, so bildet sich braunes oder schwarzesauf ’ Otto hat beobachtet, dass das Oxydulhydrat zuweilen schonQ] a Bilter oder an den Wänden der Glasgefässe, wo es mit einema h gerieben wird, sich in schwarzes Oxydul verwandelt.

_ lr d das Zinnoxydulhydrat mit weniger wässerigem Alkali als

Kana-

l ) Journ. f. p r akt. Chem. Bd. LV, S. 234 .

■Wörterbuch der Chemie. Bd. IX.

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