Zinnpausche. — Zinnphosphoret. 1013
^ e t sich wasserfreies Zinnoxydul (s. S. 1009) ab. Ammoniak und die. °‘ 1 lensauren Alkalien fällen auch weisses Oxydulhydrat, das sich aberV? Eeberscliuss des Fällungsmittels nicht wieder löst. Phosphorsauresätron bernsteinsaures und benzoesaures Kali fällen weisses Oxydul-Il j z ; Jodkalium giebt einen gelbweissen Niederschlag, der sich in über-schüssigen, Jodkalium nicht löst, aber in Salzsäure wie in kaustischem. ''Jj löslich ist, und unter günstigen Umständen sich in rothes Zinn-Jodiir (s. S. 1002) verwandelt. Cyankalium giebt einen weissen gela-ssen im Ueberschuss nicht löslichen Niederschlag. FerrocyankaliumSiebt einen weissen gelatinösen in Salzsäure löslichen Niederschlag von^onferrocyanür; Ferridcyankalium giebt einen weissen Niederschlag vonJ Mnferridcyanür. Eine Lösung von Ferridcyankalium mit etwas Eisen-olorid versetzt giebt auf Zusatz von Zinnoxydulsalz Berlinerblau.
Sehwefelammonium fällt braunschwarzes Zinnsulfuret, das sich iner dtinnten Säuren nicht löst, auch nicht in reinem Einfach-Schwefel-aill inonium, leicht in Ammoniumpolysulfuret; Schwefelwasserstoff fallt auslle 'itralen und sauren Lösungen braunschwarzes Zinnsulfuret. Kalium-P°lysnlfuret giebt einen leberbraunen Niederschlag, der sich allmälige Her färbt, und zuletzt gelb und wahrscheinlich zu Zinnsulfid wird.
Lösungen der Salze von Eisenoxyd, Kupferoxyd oder Chromsäure• s - w. werden durch Zinnoxydulsalze reducirt, es bildet sich Eisenoxydul,"pferoxydul oder Chromoxyd; aus Quecksilberchloridlösung fällt Zinn-° x ydulsalz zuerst Quecksilberchloriir, welches bei mehr Zinnoxydulsalzmetallischem Quecksilber wird. Kohlensaurer Baryt fällt schon in dera Le Zinnoxydulhydrat. In gelöstem Goldchlorid geben Zinnoxydul-a z e einen braunen oder purpurfarbenen Niederschlag (Goldpurpur) be-° n ders wenn sie gleichzeitig etwas Zinnoxydsalz enthalten. Aus Silber-Platinsalzen fällen Zinnoxydulsalze das Metall; selenige Säure wirdSelen reducirt. Zink und Kadmium scheiden aus Zinnoxydullösun-&etl metallisches Zinn baumförmig ab (Zinnbaum, Arltor Jovis).
, Vor dem'Löthrohr mit Soda (leichter wenn mit Soda und Cyan-a üum) auf Kohle erhitzt geben die Zinnoxydulsalze in der Reductions-aa >nie ein weiches dehnbares Zinnkorn.
Eine Lösung von Zinnchlorür in 1 Thl. warmem "Wasser giebt/t wenig chlorsaurem Kali (12 Aeq. des Zinnsalzes auf 1 Aeq. Chlorat)ne klare stark gefärbte Flüssigkeit, welche auf Zusatz von salpeter-o a,lre ® Bleioxyd eine rothe Lösung giebt, die nach Ordway Zinnsesqui-x yd enthält. Durch kohlensaures Blei kann die Hälfte der Säure. s,: Jtigt werden ohne dass Zinnoxyd sich abscheidet. Wird das Zinn-
chl,
° r 'h' mit mehr chlorsaurem Kali (1 Aeq. auf 6 Aeq. Zinnsalz) ver-
jjV*’ so Et die Lösung farblos; kohlensaures Blei kann */ 3 der Säure, v - p er * ohne Abscheiden von Zinn; durch Zusatz von etwas Zinnchlorür0x Lösung roth, nach Ordway durch Bildung von Zinnsesqui-yd (Ordway 1 ). Fe.
o ^‘Pnpansche, Zinnpauschheerd s. unter Zinn
e ^innung s. 986.
nh Älnn phosphoret, s. Phosphorzinn unter Phos-PBormetalle Bd. VI, S. 298.
h Sillim. Amer. Journ. [2.] Vol. XXIII, p. 220; Jahresber. 1857, S. 222.