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Zinnradicale, organische.

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Zinnäthyl.

, Zinnbiäthyl, Stannäthyl: (C 4 H 5 )Sn oder (C 4 H 5 ) 2 Sn 2 . Wir

ab en oben angeführt, wie man es aus dem Gemenge der verschiedenen^ a dicale ziemlich rein erhält. Nach Frankland gewinnt man es amesten durch Eintauchen eines Streifens Zinkblech in eine warme Lö-... n g von Zinnäthylchlorür. Es sammelt sich auf dem Boden des Ge-as 8es als ein dickes gelbes Oel an.

In reinem Zustande ist es wahrscheinlich farblos, von 1,558 specif.gewicht bei 15°C.; es wird bei — 12°C. noch nicht fest, und lässt sichcht unzersetzt destilliren. Es riecht ausserordentlich stechend, viellj I . er a ^ s se * ne Verbindungen. Im Wasser ist es unlöslich, aber lös-°h in Alkohol und namentlich in Aether.

An der Luft zieht es Sauerstoff an, ohne jedoch zu rauchen oder®hzu entzünden. Es reducirt salpetersaures Silberoxyd sogleich unterScheidung von schwarzem metallischem Silber; es vereinigt sich di-ct mit Chlor, Brom oder Jod. Auch mit den Wasserstoffsäuren ver-edelt es sich unter Freiwerden von Wasserstoff in Haloidsalze.

I ) ... Beim Erhitzen auf 150°C. kommt es ins Sieden und indem Zinn-Iatll yl überdestillirt, bleibt im Rückstand metallisches Zinn.

/n Verbindungen des Zinnäthyls. Zin n ä t h y 1 br om ür:

8 11 * 5 ) Snßr oder (C 4 H 6 ) 2 Sn 2 Br 2 . Durch Behandlung einer alkoholi-en Lösung des Radicals mit Brom, oder durch Auflösen von Zinn-j 7 1( *xyd in Bromwasserstoffsäure erhalten, bildet es lange weisse Na-1 . 11 von schwach kampherartigem Geruch. Es entsteht auch beim Er-^ Zen von Zinn und Aethylbromiir auf 150°C. neben anderen Verbin-, ,b gen. Es schmilzt bei gelindem Erwärmen und destillirt unzersetzt2320 q_ Seine Dampfdichte wurde bei 295°C. = 11,64 gefunden,j n °^ ac h der Formel (C 4 H 5 ) 2 Sn 2 Gl 2 vier Volume entsprechen. Es ist, "usser, Weingeist und besonders in Aether löslich (Löwig. Ca-n °**rs).

^ Zinnäthylchlorür (C 4 B 5 )SnGl oder (C 4 H 5 ) 2 Sn 2 Gl 2 , wird^ r ch Auflösen des Oxyds in verdünnter Salzsäure und Abdampfentg 1 Lösung bei gelinder Wärme in langen farblosen Nadeln erhal-si°ä ® Ssc hmilzt bei 60° C.sublimirt schon bei schwachem Erwärmen undzu o™' 16 ’ 220°C. unzersetzt. Soi*fe Dampfdichtejwurde bei 268°bis 282°C.Sn C 1 und 8,62 gefunden (Cahours), wonach der Formel (C 4 H 5 ) 2he u ^ 2 v * er Vol. Dampf entsprechen. Es riecht stärker als die vorherge-lei u ^ er hindung; in Wasser ist es in der Siedhitze ziemlich löslich,°hter in Alkohol oder Aether (Löwig. Frankland. Cahours).f e yersetzt man die kochende weingeistige Lösung dieses Salzes trop-b e . eise mit Ammoniak bis ein bleibender Niederschlag zu entstehenerk'i' 11 *’ 1 diesen wieder durch etwas Zinnäthylchlorür auf und lässty 0 y. 11 > so scheiden sich beim Erkalten glänzende weisse BlättchenAnnäthyloxychloriir (C 4 If 5 ) 2 Sn 2 O El aus (Strecker.)l ÖSe J innäthylfluoriir: (C 4 B 5 )Sn~Floder(C 4 B 5 ) 2 Sn 2 Fl 2 . Durch Auf-y,j r von Zinnäthyloxyd in Flusssäure und Verdunsten der Lösunges in schönen Prismen krystallisirt erhalten (Cahours).mi tt y nnat hyljodür: (C 4 B 5 )SnI oder (C 4 B 5 )2 Sn 2 1 2 . Es ist das un-batp ° are Product der Einwirkung des Aethyljodfirs auf Zinn oderZiJ'^me Zinnlegirungen, lässt sich ferner durch Behandlung vonathyl mit Jod in ätherischer Lösung leicht darstellen. Es bildet