Zucker.
eine geringe Beimengung von Glucose zum Rohrzucker die Bildungeines violetten Niederschlages durch salpetersaures Kobaltoxydul be’Gegenwart von Alkali; in verdünnten Lösungen entsteht in diesemPhile kein Niederschlag, in concentrirten Lösungen bildet sich ei”schmutzig hellbrauner Niederschlag.
Zur quantitativen Bestimmung von Rohrzucker in Pflanzensubstaö'zen können diese nach dem vollständigen Trocknen, wodurch auch de fWassergehalt bestimmt wird, mit kochendem Alkohol von 0,82 b’ s0,83 specif. Gewicht ausgezogen werden; beim Verdampfen im Vacuumüber Aetzkalk krystallisirt Zucker vollständig heraus. In reinen wässei' 1 'gen Zuckerlösungen ergiebt das specifische Gewicht (s. S. 1075 u. 107die Menge des gelösten Zuckers. Weiter kann der Rohrzucker durc 1Kochen mit verdünnten Säuren zuerst in Invertzucker verwandelt vm r 'den und nach Neutralisation der Säure die Menge des Zuckers da 11 *’durch eine stark alkalische Lösung von weinsaurem Kupferoxyd-AHmbestimmt werden, 10 At. Kupferoxyd entsprechen dann 1 At. Zucker-""Die Quantität des Zuckers kann auch durch Gährung bestimmt werdm 1aus der Menge der erzeugten Kohlensäure; nach Pasteur entspreche 1 ’49,1 Thle. Kohlensäure 100 Thln. Rohrzucker, indem sich neben Alkoh 0immer auch geringe Mengen Glycerin und Bernsteinsäure bilden (sieh 6S. 1086). Endlich dient häufig das Polarisationsinstrument um inreinen Zuckerlösungen, besonders in Pflanzensäften die Quantität d® sZuckers zu bestimmen. (Vergl. S. 1076. Genauere Beschreibung d ,e 'ser Methoden s. unter Sacharimetrie Bd. VII, S. 7.)
Zur Trennung von Rohrzucker und unkrystallisirbaren Zucker h enutzt Dubrunfaut 1 )»das Verhalten gegen Baryt, wobei der erste{ eeine in der Siedhitze fast unlösliche Verbindung bildet, während d> eVerbindung des unkrystallisirbaren Zuckers gelöst bleibt. Der ul 'jlösliche Rohrzucker-Baryt wird dann mit Kohlensäure zersetzt,die vom koldensauren Baryt abfiltrirte Lösung, um die geringe Me”»von gelöstem kohlensauren Baryt abzuscheiden, mit Gypslösung beh aI 'delt, wonach aus dem Filtrat beim Eindampfen Rohrzucker krystalli 3 ’^
Die allgemeine Anwendung des Rohrzuckers als Zusatz zu unse’Nahrungsmitteln ist bekannt, wie die Anwendung desselben um l clC .verderbende Stolle Früchte und Fruchtsäfte u. dergl. zu conservi’’®'^Hoppe 2 ) hat Versuche über den Einfluss von Rohrzucker auf die Ern® jrung und über seine Verdaulichkeit angestellt. Der grossartige übel 0, ^fortwährend steigende Verbrauch von Zucker zeigt seine Bedeut' 11 '®in Beziehung auf menschliche Nahrung; der allgemeine Consum 111 a ■(die Gewinnung des Zuckers zu einer Frage von hoher Wichtig®^,in landwirthschaftlicher Beziehung wie in Bezug auf Volkswirthsd 1 ^die Production und Consumtion von Zucker kann etwa folgendermaaS“angenommen werden
Indischer Rohrzucker 2000 Milk Kilogr., Rübenzucker 500
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Kilogr. , Palm zucker 100 Mill Tfll™,. A1 u ' , „
im Ganzen-2620 Mill. Kilogr* Zucker’ A J? ornzucker 20 MiiL Kll °f !l e500 Mill. ’Kiloffr *onn TfP P avon P r odncirfc Cuba
75 Mill T"i ^ '■ a- i ien Ostindien 160, Java 110 Brasil’ 1 "‘" -MB1. Kilogr. indischen Zucker T m v n ■ , i r,o,
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’) Journ. de pliarni. [3.] T. XVII p. 879. - 2 ) Virelw’s And). Bd. X, S. li *'Ohem. Ceutralbl. 1867, S. 3S.