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1090 Zucker.

Baryt aus Barythydrat oder aus Schwefelbarium und Zucker dargestelM»dieser dann mit Kohlensäure zerlegt, und die letzte Spur Barytcarbonatendlich durch etwas schwefelsaurer Kalk entfernt wird.

Zucker-Bleioxyd. Metallisches Blei oxydirt sich in Berührungmit Zuckerlösung an der Luft, besonders rasch in der Hitze. BleioxydGlätte und Mennige lösen sich leicht in überschüssiger Zuckerlösung-Wird überschüssiges Bleioxyd mit Zuckerlösung digerirt, so entstehein unlösliches Zucker-Bleioxyd,

. Die Verbindung 2 PbO /C 13 H 9 0 9 (bei 100° C. getrocknet)Peligot, 2 PbO . C 12 H 10 O 10 nach Berzelius und nach Mulder

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det sich beim Digeriren von Bleioxyd mit hinreichend ZuckerlösnU“in verschlossenen Gefässen; oder man fällt ammoniakalische BleizucKlösung mit Zuckerlösung; oder man schlägt Bleizuckerlösung mit Zuck 01Kalklösung nieder, so lange der dabei entstehende Niederschlag S J^noch vermehrt. Der durch Fällen erhaltene Niederschlag löst sjin kochendem Wasser; beim Erkalten bei Luftabschluss scheidet 31das Zucker-Blei in warzenförmigen oder nadelförmigen Krystallen *Die Verbindung ist unlöslich in kaltem Wasser und Weingeist, löstin essigsaurem Blei, sie wird durch Säuren auch durch Köhlens»*leicht zersetzt; in der Wärme verändert sie sich noch nicht bei 200Zucker-Eisenoxydul: FeO . C ]3 H n On- Eisenstücke lösen 810bei Luftzutritt allmälig in Zuckerlösung, besonders wenn diese ^haltig ist. Die rothbraune Lösung giebt beim Abdampfen einen »schmacklosen amorphen Rückstand von Zucker-Eisenoxydul; und. ^unlöslich in Weingeist, die wässerige Lösung wird durch Alkalien IllCgelallt (Gladstone). -tn

Zucker-Eisenoxydul-Kalk: FeO . 2 CaO . C 13 H n Ojj -j~ &

Die Lösungen von Zucker-Kalk lösen Eisenoxydhydrat unter Reductzu Oxydul; die Lösung hinterlässt beim Verdunsten das Salz vonangegebenen Zusammensetzung. y

Aehnlich wie das Kalksalz verhalten sich Zucker-Baryt oder -S trtian gegen Eisenoxydhydrat. .

Zucker-Kali: KO . 2 C^HjoOm oder KO . 2 C 13 H U O n - z f^ P ,lösung verliert durch Zusatz von Kali 0,13 ihres DrehungsvermögWird eine alkoholische Zuckerlösung mit Kalilauge versetzt, so 30det sich ein halbflüssiger Niederschlag ab, der nach dem Abwas 0mit frischem Weingeist fester wird. Im Vacuum getrocknet i 3 * ( jVerbindung weiss zerreiblich durchscheinend auf dem Bruch glänz e j^,von alkalischem nicht süssem Geschmack; die Masse schmilzt bei lösie bräunt sich schon bei 110° C. Das Zucker-Kali zersetzt sich ‘der Luft theilweise, vollständiger durch einen Strom Kohlensäur 0 »kalter Lösung nicht.durch Borsäure. (1)

Zuck er-Kalk. Kalk verbindet sich mit Zucker zu Verbindung^die bei grösserem Gehalt an Zucker in Wasser löslich sind, - e

die an Kalk reicheren besonders in der Siedhitze unlöslich sind. ^Bildung solcher löslichen Verbindungen ist die Ursache, dass ^sich leichter in Zuckerwasser als in reinem "Wasser löst. Die Lös ^keit von Kalk in Zuckerlösung wollte Peligot ] ) früher zur quanti aven Bestimmung von Zucker benutzen.

Die Menge des gelösten Kalkes hängt ab von der Dichtigkei *

*) Compt. rend. T. XXII, S. 936.