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dorici, eines in dem XI. stTculo lebenden Sächsischen Hertzogsschütze. Dex.
* Acmcnes, waren eine art Nymphen, und bedeutet ihr
nähme, welcher Griechisch ist, so viel, als v«-sr», welchesmuntere und fröliche frauenzimmer heißen. Sie hatten ihreneigenen altar zu Elis ; LIisc. prior. c. 15. L sä eum
1. c. Sie werden auch von andern «L/EÄj, null»Isbore äilsbiles, oder auch , vigentes oder vegetX ge-
nennet. l/i-rrv. Lr/rrco«.
Acmodes, Acmodä, Aemodä, Britannische insuln, de-ren Plinius gedencket. Sie werden heutiges tages vor die Or-cadischen insuln, darunter Mainland die vornehmste, gehalten.Vs/r«.
* Acmonia, eine Bischöffliche stadt in dem Carpatischen
Phrygien, deren Bißthum in dem V. Lculo gestiftet worden,und unter Laodicea stunde. Man hält dafür, es seye diese stadtvon Acmone einem söhn Manei erbauet worderi. OeuZr.sie , tsbb. geogr.
* Acmonia, eine an der Donau in Dacien nahe bey derbrücke Trajani gelegene stadt, welche ehemals von Kayser Se-vero ist erbauet worden, und von deme sie auch den nahmen ge-tragen. Man nennet sie heutiges tages Severino Mario,
Siehe auch Severino.
* Acmonium; es findet sich diese stadt in Klein-Asien, andem durch die Amazonen berühmt gewordenen Thermodon-fluß. HoDna«».
* Acoba, lat. Ncobmis, Dkorobritum, eine kleine stadt inder provintz Estremadura in Portugall, 4. meilen von Leiria ge-gen mittag. l/nrv. Ln.
Acömeti, eine gesellschafft von Religiösen zu Constantinopelan. 4?y. unter dem Blschoff Gennadio gestiftet, ist so viel ge-sagt , als inlomnes, wachsame, weil sie tag und nacht mitheiligen Übungen und lobgessngcn zugebracht; zu dem ende sichdie gantze gesellschafft in ;. chore vertheilt, da immer einer den.andern ablöset, damit der gottesdienst stets fortgesetzt werdenmöge. Xrcexlro»'. lib. XV. a« gloll. Dar.
* Acoetes, ein armer mann, dessen gestalt Bacchus annäh-me , als Pentheus ihne verfolgte. Unter dieser ließ er sich auchgefangen nehmen, und wanderte also in das gefängnis. Er mach-te sich aber gar bald wieder heraus, und brachte die Agaven desPenthei Mutter samt ihrer schwester in solche raferey, daß sieselbst Hand an den Pentheum legten, und ihme das leben nah-men. OnÄ. inetsm. III. v. ;n. leg. <Lc.
* Acoetes, einer von den 12. Tyrrhenischen schiffern, welche,da sie anfiengen see-rauberey zu begehen, Tusci genennet worden.Er war steuermann unter ihnen. Als Bacchus in feiner kindheitvon ihnen entführet wurde, und sie etwas unanständiges wegenseiner schönheit mit ihm vornehmen wollten, verwandelte er dierüder in wein-pfähle, die segel in wein-blätter und die schiff-seilein wein-rancken. Darauf sprungen löwen und Panther in dasschiff; nachdem nun die Tyrrheni der gefahr zu entgehen, sichin die sce wurffen, wurden sie alsbald in delphine verwandelt,doch Acoetes wurde durch die gütigkeit des Bacchi erhalten,weil er die übrigen verhindert, sich nicht an dem Baecho zuvergreiffen, und deswegen von den steinigen viel schlage erduldenmüssen. IVM«. kkb. i;4-
* Acola, eine stadt in Sicilien im Vsl äi Demona, ist an.i6yz. durch ein erdbeben sehr ruiniret worden. Ln.
* Acola, eine stadt in Meden an der Caspischen see. No-
* Acolin, ein kleiner fluß in der provintz Nivcrnois. Erentspringt in der provintz Bourbonnois, und nachdeme er sichäußert derselben nahe bey Auri mit dem Abron vereiniget hat,ergießen sie sich beyde in die Loire. Oanr?, wm. V.
* Acolis, eine kleine stadt auf der insu l Tenedos, im Aegäi-schen meere gegen Asien zu. l/ÄE/«/ -
* )lcolitanum, eine aus denenfreyen städten in Africa,
gegen Cyrcne zu. , D. X. V. 4.
* Acoluthus, sonst auch Colluthus genannt, aus der Egy-ptifchen stadt Thebe, wurde unter Kayser Maximiano um desChristlichen glaubcns willen erstlich mit einem an den hals ge-henkten steine beschweret, und endlich in seiner geburts-stadtverbrannt. Er wird unter die Heilige gezchlet, und der 19. mayist ihm gewiedmet.
* Acoluthus, (Johannes) ein berühmter Gottsgelehrter,war von Creueburg aus Schlesien gebürtig. Er wurde anfangsPfarrer zu N'amslau. Nachgehends berufte man ihn naherBreßlau, allda er Prediger, Professor und InihsLior der kirchenund schulen Augspurgischcr Lonkessrvn, wie auch des geistlichensonsistoni Llieffor worden. Er hat auch die würde eines D0Ä0.ris IbLo1o^i:e angenommen, und kossillsm Lvsngelicsin, clll-VLM inunäi, Mresin, desgleichen auch Ducem in vene-bi-18 contra kontikcios geschrieben. Sein tod fället in an. 1689.den ;. may, da er 61. jähr alt wäre. liiere, stiar. biogr.
* Acoluthus, (Andreas) ein berühmter IMologus und söhndes vorhergehenden Iohannis Acoluthi, war den 6. mertz 1654.zu Bemstadt gebohren, und m denen Orientalischen sprachenvortrefllch erfahren. Er hat zu Mittender« und Leipzig , an
welchem letzter» orte er auch den grsäum Mssstsrii erlanget /die Philosophie und Theologie erlernet, ist darauf Diaconus,wie auch krolessor der Hebräischen spräche am Ovmnslio Llsss-hetksno zu Breßlau, und der Königl. Preußischen Acadeuueder wissenschafften Mitglied worden, und endlich an. 1704. den4. nov. im 51. jähre seines alters gestorben. Er hat Obsäism
flninenurn; 8xecimen Klcorsni gu-iärilingui8 ; äe krLäicatio-num inulnstsruin exiüentia; äe Lguis sinsris msIeäiÄioneMinkerentibu» Lc. geschrieben. rnemor. ssbeologor.
AcOlythi, wurden bey den Griechen diejenigen genennet,so aufihrer einmal gefasseten mcynung unbeweglich bestunden.Sie legten diesen nahmen sonderlich den Lcolcis bey, weil sel-bige niemals von ihren gedancken abwichen, und es andern, diesolches thaten, für eine grosse schände auslegten. Diesen nah-men hat die erste kirche denjenigen beygelegt, welche sich demgottesdienst gewiedmet hatten, absonderlich den jungen leuthen,welche nach einem kirchen-dienste strebten, und zu solchem en-de ihren Bischoffen allenthalben nachfolgten, theils um ihnenan die Hand zu gehen, theils auch um aus ihren Handlungenetwas zu lernen. Von dieser beständigen nachfolge (aufGriechisch ) gab man ihnen den gedachten nahmen.
St. Cyprianus sagt von sich selbst, daß er unterschiedene Aco-lythos gehabt. Heute zu tage wird in der Catholifchen kirchedurch einen Acolythum ein solcher verstanden, welcher den vor-nehmsten unter den vier so genannten geringern geistlichen ordenempfangen. Die Verrichtung solcher Acolythen bestehet darin-nen , daß sie die kertzen anzünden, die leuchter, ingleichen dasgefäß mit dem rauchwerck herbey tragen, wein und Wasser zuder messe präpariren, und andre dienste bey dem altar verrich-ten , auch die Bifchöffe oder Priester bey ihren geistlichen Ver-richtungen begleiten. Siehe Archiacolythen. , äss or-ärcs lscres. II. L. 44. L ;8-
* Acolythus, war St. Präjecti, eines Bischoffs in Au-vergne diener, und stunde mit selbigem den märtyrer-tod aus.Der 2;. jan. wird ihm gefeyret.
* Acoma, oder St. Ester»an äe Acoma, känum 8snÄi8tepbsm äe Lcoms eine kleine stadt im nördlichen America.Sie hat eine gute vestung, und ist unter Spanischer botmäßig-keil. Sie liegt eigentlich im Neu-Mexico, ohngefehr 50. wei-len von der stadt Santa Fe nord-westwärts.
* Acomates, ein söhn Bajazet lll. des Türckischcn Kaysers.Nachdeme er eine schlacht wider feinen bruder Selim verlohrenhatte , ward er erwürget im jähr Christi i;i;. F««/.
Acominatus , siehe Ntcetas.
Acon, Accon, siehe Acre.
* Acone, oder Aconä, eine kleine stadt und Hafen in Bithv-nien an den kästen des Schwachen mecrs, 20000. schritte ost-wärts von der stadt Heraclea gelegen; ihren nahmen solle sie vondem fluß Acon, dessen Valerius Flaccus Meldung thut, be-kommen haben. Einige sutbores berichten, daß sie heutigestags Lagula genennet werde. Man sagt auch, daß das gifti-ge kraut sconimm, sonsten auch wolfs-wuryel oder Mönchs-kappe genannt, seinen nahmen von diesem ört her habe, die-weil es häuffig um diese stadt herum wächst.
arancl.
* Aconia, ein kleiner, jedoch sehr fischreicher fluß in demHertzogthum Mayland , fließet durch die landschafften vollNovara, Vigevano und Lomellino, und wird durch untee-schiedene canale zu Wasserung des bodens geleitet,
* Aconites , ein gewisses ehemaliges volck in Sicilien , wel-ches auf den bergen und in den holen sich aufhielte, und nick/davon, was ihr feld brachte, sondern von streiffereyen lebte»
V. p. Z 44 .
* Aconitus , ein Hügel bey Heraclea in Ponto, soll, wie
man dafür halt, seinen nahmen von dem daselbst wachsende»kraute sconieo bekommen haben. Lellmr. geogr. .
* Acontes, ein söhn Königs Lycaonis, hatte noch 49. br»"der, welche aber alle, sowol als er selbst, bis auf einen 1Nyctimum mit nahmen, von dem Iove ihrer bosheit wegen w»dem blitz erschlagen , oder auch in wölffe verwandelt worden»
V. 481. III. 8.
* Acontium , ein berg in Böotien, welcher sich Mz
üaäia weit erstrecket, nemlich bis an die völcker, welche ImEdenen flüsscn in Phocide wohnen, wie Strabo solches bericht"in seinem IX. buch. m 87H3.
Acontius, ein jüngling in der insul Cäa, der von dannennach Delos, der Diana seine gelübde abzustatten, gereßUund sich daselbst in die schone Cydippe vergafft hat; wiewol rv>'nun das gluck wegen seiner schlechten excr-Mon erst sehr erngxgen gewesen; so hat es ihm doch an einer künstlichen erfind»»^nicht gemangelt, die kaltsinnigkeit seiner geliebten endlich zu lw"winden. Or-r^. Dcroiä. 19. L 20.
Acontius, (Iacobus) em kMolopiE, RechtsgelehrtATbeologus und Ingenieur in dem XVI. Iseculv , war jUdent gebohren. Er begab sich zu der Neformirten religion,wurde in Engelland von der Königin Elisabeth wohl aufgerw'men, auch mit einer stattlichen pension versehen. Er hat umschiedene schritten hinterlassen, worunter sonderlich dre äs? ^rsgemstibub 8stsnL berühmt ist, in welcher er eine groiV V-lindigkeit gegen die, welche in religions-sachen dissentircin ? )