adi
Er beschreibet in seinem buch auch die m seiner Mt durch dieTartarn geschehene Verheerung der stadtAleppo , ÄS wem-dem jähr der Hegira 6;8. sich der stabt bemelsterten, und selbig
sünfgantze tage plünderten. v'tt-ELc, bM. oriem.
, * 2ldima, ein Kuß in Numidien.. Eben dlcsm nchmmtragt auch em Keck in Mvseau, welcher m dem land der )^vrnarm an dem Kuß Mvvxa gelegen ist , 7°. meüen von Moscauund r^yon Nisinvvogorod. Texm. ^ssiv.
öari», , relakion. äs ton vv>LZL am
*Adimantus, ein König der Phchasier, wurde vor,.
Jupiter, dem er nicht opfern wollte, durch den donner erjch
^"'Adünantus /ein bruder des?llüotoxbi Watomsv dessen
8c!^r-»k ist und äs amoce frLkekvo jerwey
, * Adimantus - ein Manichäer, wider welchen Augustmusdas in dein Vlll. wmo seiner oxsrum m der BemdiLtmernrlvo destndüche buch geschrieben. .
s Adtmamhus, ein Admiral der Mtzmenser, so Mt ftr-
yer gantzen hotte, ausgenommen neun jauste, vondem Admiral der -
adi adl
107
n allen Spartanern, welche sie gefangen- wuroen < die Hände abzuhauen. Dem Adinmntho al-tem ward hierum verschonet. Pausanias klaget ihne an, alshatte er sich in dieser gelegenheit von denen Spartanern Mitgeld bestechen lassen. Xe«s^o». lisllems. llb. ist.
in H^Lnär. L Llcidiaä. I^rnjEL,-, Uesssnis. L khosiä.
* Adimari, (^Alexander) ein söhn Bernhardt Adimari,wäre einer der berühmtesten Männern, so jemals aus dem Fw-rentrntschengeschlecht Adimari gelebt haben- und ward geboh-^en ch glorentz m dem jähr 1579. Von seiner jugend an legteer sich auf die üumLiüorg,, und sonderlich auf die Griechischespräche und auf die ticht-kunst. Er gab eine schöne probe sei-ner erfahrenheit in beyden - durch die von ihme in Italiäni-schen Versen verfertigte Übersetzung des Pindari. Der Groß-Hertzvg von Florentz gäbe seine grosse achtung gegen Alepan-drumAdimari zuerkennen, indeme er einen seiner söhnen zumRitter des St. Stephani - vrdens emennete. Bey diesem al-lem aber hatte Adimari vieles ungemach und Verfolgungen aus-zustehen - welches er auch mit solcher gelaffenhrtt und großmu-thigkeil aufnähme, daß er, da eben die gefahr am grösten wä-re, sich mit vers schreiben beschäfftigte und erautckcer c«--lehrten hielten -
...... uno grojjMN-
, oatz er, darben die gefahr am grösten wa-mst vers schreiben beschäfftigte und erquickest. Die Ge-hielten durchgchends sehr viel von ihme, und erWare ein Mitglied der Aeademie äeA' IlicoWä zu Venedig.Er starb im jähr 1649. m dem 70. jähr seines alters. Vonallen seinen schrrften hat die obangezvgene Übersetzung desPrndan diesem Poeten das groste lob erworben; wie solches un-ter anderm auch die unter seinem ditdms stehende verst bezeugen:Illurlma soripsM , vir stocke, voluruioa : vertun, Luuäkvruin ponäus l'inäarus unu8 lrLhek.
Du übrigen von diesem umhöre verfertigte schritten alle anzu-mhren, wurde zu weitläuftig fallen. Die vornehmsten sindaber folgende: Lslla llLrukrust in hinsts.ro , ich. IV. Ollsrva-
^ cvnkronci frs llinsturo , eä Orurio ; Loro stelle no-Ve olnst Lo. d-stZrr, lublimhecu. UeA? 8»-
Lerris Englischer kn^/e.
. ^dimarms, (Alamanus) ein Cardinal des tituls St. Eust-vii, war zu Florentz aus einer vornehmen famtlie gebohren: Erbegab sich an den Römischen Hof, und erlangte das Ertz-Btß-chiim zu Tarento, hernach aber das zu Pisa. Johannes XXIIl-schickte ihn an. 1411. in Franckrerch, und gab ihm noch selbigesrahr den Cardinals - Hut. Martinus V. befahl ihm, als Legatm Aragvnren wider den Gegen-Papst j Petrum ste Luna, zugehen. Als er zurückkam, starb er den 17. sept. an. 1422. ander Pest. 6arä»üe,r. in such XXlll. (/Zbeü. lml. isic. Der l/r/r«r,in hilf. Lur. VI. bist. äs« Lurch
* Adrngton, eine stM und schloß in der Englischen provintz
Surrey, 7. Englische Meilen von Lvnden. .
* Adrochus, ein Blut-zeng,welcher unter der regterung Clau-bnFtavst einen grausamen und sehr schmertzhafften marter-todausstünde. 5aLeürc. huuLsä. ich. VlI.
* Adirberzan - eine Persische provintz, welche das Mediender alten ist. Nach einigen smdenten solle Cajnmarath der söhnAram , dessen vatter Sem ein söhn Noachs gewesen , die erstelchnMs der Persischen Königen in dieser provintz aufgerichtethaben. Es ist dieselbe in der that nicht sehr entfernet von de-uen momibus (ioräz-Ll5 oder Gordyenlschen gebürgen, aufwei-chen nach der gemeinen meynung der Morgenländern die archesolle still gestanden seyn; es ist auch sehr wahrscheinlich, daß dieersten Königreiche in dieser gegend seyen gestiftet worden. DiePersianer halten dafür, es habe Zoroaster zum ersten die anba-tung des feuers iu dieser provintz eingeführet, und habe sieorn nahmen Adherbatgian, weicher nach und nach in Adrr-beizan verwandelt worden , > von den vielen dem feuer gehei-ligten orten bekommen. Der Poete Satinau, sagt unteranderm zuin lobe dieser provintz, Laß die Herrlichkeit GOttesm derselben auf eine sonderbare weise hervor geleuchtet habe.Diese provintz begreift in sich einen theil von Medien und von
Syrien, wie auch von dem grösser« Armenien. Die vornehm-sten städte derselben sind: Tabriz oder Tauris, Ardebil, Ma-raga, Seimas, Nackschivan, Merend, Siachkueh, rc.
* 2 ldjutor, war ein Benedictiner - Mönch zu Tiron, ausVernon in der Normandie gebürtig. Einige halten dafür, daßJohannes, Fürst von Vernon , sein vatter gewesen. Er warin seiner jugend nicht nur sehr tugmdhafft, sondern reiftte auchwider die Saracenen ins gelobte land, und erlegte mit wenigsoldaten viele feinde. Er wurde zwar gefangen, jedoch aberwunderlich errettet, käme in sein vatterland zurück, und brachteseine sessel mit dahin. Als er ein stück vou seinen fesseln in dieSeine warf, wurde damit ein gefährlicher Wund in derselbenverstopfet, wann wahr ist , was man erzehlet. Nach diesemwurde er erst ein Benedictiner - Mönch zu Tiron, und begabsich kurtz vor seinem ende zu der capelle St. Mariä Magdaicnäzu Vernon, starb auch allda ums jähr nzi. und wurde darin-nen begraben. Es wird ihm der ;o. april gefeyert. k/-»-
Vc^/ä/-
* Adjutus, (Joseph) sonsten genannt Hugo Maria, wardan. i6or. zu Ninive in Assyrien gebohren, und wrrd in einemschreiben Basilii Cacacii Ertz - Bischosss von Epheso der Chal-r»eer genennet. Da er in dem vierten jähr seines lebens schonseine eitern verlohren hatte, nahmen sich die verwandte seinesvatters seiner an, und schickten ihn gen Jcruialem, allwo erbey denen sich seit langer zeit allda aufhaltenden Mmoriteneinige jähr sehr nützlich in denen ikuäüs zubrachte. Von darward er gen Neapoüs gesandt; Er träte allda in eben diesenorden, und ward:6;2. zum Priester geweyhet. Fünf jährehernach ward er im nahmen des Lollegil Lononienli« durchden k. General I. B. Bcrardiceüi zum Lockore TsieoloZiseerkläret. Er reiftte hernach in Teutschland und besähe Wien,Prag, Dreßden und Wittenberg. In dieser letzter« stadt be-kannte er sich zu der Evangelischen religion, bey weicher erauch bis an seinen im jähr i668.sich zugetragenen tode, beständigverblieben ist. Er hatte zu Wittenberg den ürui eines llrolelLris,und lehrctevie Italiänische sprach. blbliotb. vet.L nov.
Adiavus, König in Northumberland in Groß-Britannien.Man findet diesen nahmen nicht in denen Verzeichnissen der Kö-nigen von Northumberland , es müßte dann seyn daß dieserAdlavus eine Person wäre mit Oswaldo dem Sohn Eduini,oder wie andre meynen, mit Ethelfredo dem fünften König vonNorthumberland, der an. 66;. die Christliche Religion annahmund öffentlich bekannte. Man erzehlet von diesem König, daßals er auf eine zeit von der armee Äthelstani, des Königs, soeine benachbarte insul beherrschete und mit deme er sehrviele streitigkeiten hatte, ziemlich in die enge getrieben worden,habe er eine sonderbare list erdacht , um zu erfahren wie diefeinde ihre armee eigentlich geordnet und gestellet hatten. Erverkleidete sich in euren dorf-jpielmann, welcher mrt jeiner violindas volck zu belustigen und etwas gelts zu erhäschen suchet. Indiesem aufzug gelangete er bis an die zelte des Ethelstam, welchersich an seiner Musik so wol als an seiner gestalt sehr belustigte,und ihne deswegen reichlich beichenckte. Hieraus gienge Adla-vus wieder zurück und langete gantz glücklich in seinem lager an,wußte auch dasjenige so er erforschet hatte sich sehr wol zu nutzzu machen, und über Etheistanum einen nahmhaften sieg zu er-halten ; Mit allem deine aber hat Adlavus in dieser jach sichmehreres glückes als kiugheit zu rühmen ursach gehabt,
lib. IX. L. 8- K-L-croü.
* ckUHLTI, also nenneten die Römern diejeigen men-schen , welche nach ihrer meynung nach dem tobe waren in diezahl der vsoruin minorum Zemlum aufgenommen worden.
Slirly. leck. XXII. L. Angleichen die soldaten, welchesich unter einer gewissen art milrtz enrolliren lassen.äs vor. Xom. Läleäki Sesniei wurden von denen comödian-ten als gehulffen gebraucht, die comödien durch die menge derPersonen ansehnlicher zu machen, mull IWä. llt. me-
mor. 42 . llälsckl 8snakore8 waren diejenigen Raths - Personenzu Rom, welche wegen ihrer armuth aus dem Rrtterstande inden Rath aufgenommen worden. llrvrLllx.
aä lsofm. ant. Xom. VlI. hex. voe. ^llccki.
Adler, das bildnis dieses Vogels ist von vielen völckern rmkriege gebrauchet, und in die sahnen gesetzt worden. Die Per-ser und Epiroter, führten einen adler auf der spitze ihrerlantzen. Die Romer thaten desgleichen, und sühnen beyjeder legion zu ihrem selb - panier einen güldenen oder sil-bernen adler mit ausgebreiteten flügeln, der in der klaueeinen donner - keil hielte. Dieses feidzeichen wurde in demtempel Saturni bey der Römer schätz verwahret, und vondannen wieder heraus genommen, wenn man zu felde zogSonsten pffantzte man es auf einer lantze in die erde,wenn man das lager geschlagen hatte, oder gegen den feindin Wacht - vrdnung stunde, und wurde für ein bös reiche»gehalten , wenn es sich mit muhe aus der erden wiederausziehen ließ, wie es dem Crasso begegnete, als er de»Euphrat paßiren wollte. D/e Romer hatten vor dielen krieas"
. — VÜ. Lxrox. Lro«. llb.
XL. Tantt», lid. II. L.7. ann. Lc.
Adler des Römischen Reichs, dieser wird in dem Kayser-lichen wapen mtt zwey köpfen vorgebildet. Einige sagen, essolle dieses drr Heilung des Orientalischen und Oecidentalischen
K ^ Kavftr-