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dimMhOhr^?s5^ bey denen Römern eine gottes-
nennets und welche göttern erwiesen, ge-
druckter können. ^ änderst als durch nnk,-,«v«
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.... V<^^nmvure,
..,_»o ye ihren vermeynten Zottem
nennet, und welche wir nicht änderst als durch andatendrucken können. Dieses geschahe nun beychnen, mvem ^Hände zu dem munde brachten und seiblge tussetcn , w c bvon Pstniv vernehmen: L6orLrL, rnanurn 3 -ä 08 sam
däteten aber theils stehend. ".
der
... ..^icn unv selvige Meten, wn m-
.... P„mv vernehmen : Läorars. N 1 ÄWM Lä 08 LAmovers.dateten aber theils stehend, theils kniende an: nachdem ste vonder lmcken gegen der rechten Hand um dre düd-sauleacheer gmlern oder um die altare umher gegangen waren, kmeten stemder und küffeten ihre Hände. Decks geschahe nut dedecreemhauvt; nur allein dem Saturns ward dre aäorLrwn MN »»vlvtztem Haupte, nach Griechischer gewohnhett, erwiesen. ^»herv Festus sagt: hussm Lssre 8Lwrno LsrisicEs, das »mc^ira äerLFürL, das Haupt bey dem opftrn entblvffen. unAputejns sagt in seinen ^wrn^idM gantz deutlich, daß es nfremde gewohnhett sehe, wann man r^aturno nut ElvtztHaupt opfere; üins ell guoä sx iiMww xersMno. NU1
Hcrum »perto LLpirs.
__ solches i
... v^,rn Wrgiin abzunehmen:
ksuin , ubi ttÄNSmillT üetermr UM8 Tguors elsstd«,
Vr xolirrs mis jain vom in. tirwre tolves;
Lurpureo velsrs cornris rntoxerMs LnttÄu,die gNL inwr LnÄns ignss in llonvre Dsorum,
RvMis käsiss vLenriLd, Lc ornnin rnrder.
Nuno Ibcii morem lasrorum., lmnc ipse tsnera.
ÜLI. LLtti rnanLLnt in relliNONL nsxorss.
So erzehlet auch Aurelius Victor, daß, als Aeneas an dem
ufer des meeres opferte, und von weitem die flotte der Griechen,
auf welcher Ulysses sich befände, erblickte, An anaekcknhüllet habe, aus bevivra. ->s . -
- —vvE, ^rn angestcht ver-feme andacht'störkn mochte das anschauen seines feindes
rechten Hand um gebrauch von der lmcken gegen der
in dem a gehen, sehen wir deutlich
tam nelcin? Plauk, da einer sagt: tzuo me vor-
ckextrö veckn der andre lhme antwortet: 8i Oeos LIuw8,In -täorsr,!» Pliiims redt eben also von der fache:
äsxersm LÜ olsulum rekerimn-- """
xus circnmssim'.^ -
—„ ...v.nt) vie Rvmer auch auf ihre kmezeyen, erhellet aus deme, was Tilus Livius sagt, wanner von denen Carthaginensischen Gesandten redet: Moreaäo-ranrium piocubuerum; dahero dann auch die Lateinische re-vens-arten gekommen sind: Lävalvi sris; prosumbers all ÄlLS.Der Hochmuth einiger Römischen Kaysern machte, daß sie vondenen, so für sie kamen, eben eine solche anbatung forderten. Al-lem Alexander und andere Kaysere haben nach Lampridn be-richt dieses nicht annehmen wollen. Maximianus sagte: vu
plvlubLLM , m guilgMm. inZslworum xsäikus lneis olbuwi»stgsr. Koma«.
* äOOX/ällO; Sv wird auch eine gewisse art den Papstzu erwehren aenennet. Es geschiehet solches, wann die Cardi-nal einsmals, und gleichsam als aus triebe des Geistes, einemaus ihrem mittet zu fussen fallen, und ihne zum Papst erklären.Diese art zu erwehlen ist unsicher, weilen sie ziemlich confusund verwirret geschiehet; denn da lassen sich die, so keine son-derbaren absichln haben, leicht bewegen, und diejenigen, sorlwan anders gesmnet wären, dvrfen es nicht wagen, die letz-ten zu seyn, um mich mit denen übrigen einzustimmen, und ge-hen also wider ihren willen mit. 5 M. -lr c?o»,i«v. Wann auchem Papst auf andre art erwehlet worden, so wird er auf einenaltar gesttzet, und geschiehet alsdann von denen Cardinäien dieerste ehr-bezeugung gegen ihme, so auch LL08.L110 genen-Net wird. illÄion. äe F'ttretrer-e.
* Adoreus, ein berg in Phrygien, auf welchem der flußSangarius entspringet, und von deme durck mu».«^^ —
nien laust ^ -.
... ^... avu vcm...aaMeyn. AN. i;8t. wurde Anwntus zu dlestr
lrchen Unruhen, welche mehrenthess^ gus versucht, so dreGe,uuesische geschlechterbis dahingegen emander Wagen,herra.men, den sonst wenig erhörten schluß fastete, d;e nahmen derMeisten vorher in ansehen gestandenen geschlechtern abzuschasten,und denen davon abstammenden Personen andere gejchlechls-Uahrnen beyzulegen i ward auch deren Adorm nahmen umer-^>istor. i-c»ics« /. Theil.
drucket. 5a«/ovr«. cke ori§. ksmil. Fh/reta äe lägur. < 7 «x^eFo«,ragron. vaiii lib. l. *
Adorni, (Franeiscus) ein Jesuit aus dem jetztgedachteagefchlechte, und Beicht-vatter Caroli Borromäi, wurde von sei-ner Societät in unterschiedenen Verrichtungen gebraucht. Bor-romäus veranlaßte ihn, ein buch von -er kirchen-disciplin zuschreiben, ohne welches er noch eins von dem Wucher und andereschriften hinterließ, da er den iz. jan. an. i; 86 . in seinem ; 6 .jähre starb. L Kilt. geuesl. ^i/e-
bibl. 8 ociet. L icrltt.h,igur.
Adorm, (Hieronymus) war bey den Italiänischen Hän-deln in Kayser Carls V. diensten , der ihn sowol in kriegs- alsauch staats-verrichtunaen sehr wohl zu brauchen wüste; wie erdenn an. i;rr. einen stamen Kayferlichen succurs mit besonde-rer behendrgkeit aus dem Tridentinischen nach Mayland führte,auch in selbigem jähre noch als Gesandter nach Venedig gieng,diese Republick von der Französischen partey abzuziehen, da erdenn seine fachen sehr gut gemacht, und vielleicht glücklich wür,
-e gewesen seyn, wenn er nicht zu ansang des jahres 152;. ver-storben. Es wird ihm das zeugnis gegeben, daß er, ungeachtetseiner jugend, dennoch in besonderm ansehen gelebet und grosseerfahrung gehabt. üb. XIV. XV.
Adorm, (Johann Augustinj ein Minorit, war gleichfallsaus dieser familie, und legte zu Neapolis den gründ zu der Lon-xi-LMtiun der regulirten Minoriten, welche der Papst Sixtus V.an. 1588. auch dessen Nachfolger Gregorms XIV. und ClemensVNI. approbirten. Er wollte, daß bey seinen ordens-genossen,gleichwie bey den Acömeten zu Constanttnopel, der gottesdienstunaufhörlich sollte getrieben werden. Er starb zu Neapolis denLy. sept. an. i^yi. 6 s son^r. incomm.vivent.
lcritt. hiZur. "
* Adormus, (Tertius Anselmus Opitius) gebohren zuBrügge in Flandern, stammele her aus dem alten und berühm-ten geschlecht der Adorm zu Genua in Italien, war Ritter undöfters Bürgermeister in seiner geburts-stadt. Er hielt grossefreundschafft mit Justo Lipsio und Jona Lernutio, einem sehrguten Lateinischen Poeten. Die geschichten und der zustandseines vatterlands waren ihm treflich wohl bekannt, und befasseer nicht weniger gelehrtheit als klugheit; darbey führte er ei-nen unsträflichen Wandel, und war crnsthafft in allen seinenHandlungen. Er hat viel und mancherley getichte verfertiget,davon ein theil im druck heraus gekommen, und starb zu Brüggein der besten bluth seines lebens, da er denn von seiner hinter-lassenen wittwe mit einer grabschrift beehret wurde, darinnener nicht nur ein Ritter, sondern auch ein Herr von Nieuwkliet,Marke, Marquillies, Ronsele, Nieuwenhove, und Pölvoordegenennet, und anbey gemeldet wird, daß er in dem vierzigstenjähr seines alters, den 14. nov. an. 1610. verstorben seye.
Ltbeu. Lslg. O. 6 s vir. in klllnär. eruäir.
illuür. cMsI.
* Adorno, (Hyacittthus Espinel) ein Spanier, der imXVII. ÜLLuio gelebet, und ei x>remio äe ls coniksncia, 7 x>L-lkores 6 e lierrz bermejs, geschneben hat. bibl. käiss,.
Adour, Aturus, ein fluß in Gasconien. Er wird gemei-niglich in drey flusse getheilet, welche ihre absonderliche quellehaben, wiewot sie einerley nahmen führen. Sie entspringenalle drey aus dem Pyrenäischen gedürge, und vereinigen sich inder ebene vvn Campan. üuv. LnII.
* Adra, Abdara, eine kleine stadt, samt einem kleinen Ha-fen und ziemlich vesten schloß des Königreichs Granada in Spa-nien , acht meilen von Aimeria und gegen Malaca gelegen:Sie hatte vor diesem ein Bißthum, welches nach Almeria ver-setzt worden.
* ävXiU8NI, Indianische völcker, welche um den obern
theil des flusses Indus her wohnen. Üb. V.
Adramelech, ein abgvtt, weichen die Assyrer angebätet,2. Xeg. XVII. 6 s 6 ns 8vris. Auch war ein abgott die-ses nahmens, den dre Samariter verehrt, davon die Rabbiner»melden, daß er in eines pfauen, andere aber, baß er in einesjnaul-esels gestalt gebildet gewesen. csäix. rom. I.
Adramelech, siehe Sennacherib.
* iäOX/zöll l'L, völcker des glückseligen Arabiens. Ptole-mäus und Theophrastus thun von einem andern orte diesesnahmens in Arabien Meldung, daher man den weyhrauch,Myrrhen und zimmet herzeucht,
* Adramttium / eine in groß Mysten, bey Caicus, gegender insul Lesbos hinüber gelegene see-ftadt. Von ihro hat -erheutiges tages sogenannte Golfo Andramiti, an dessen inner-stem theil diese stabt lieget, seinen nahmen. Es wäre ehemalseine colonie der Athenienser, welche die meisten städte m Is-men angebauet haben. Sre hiesse sonsten auch Pedasus.
in tabulis geogr. in klutsrcli. üb. IV. s. ;o.
Adran, Hadran oder Adranon, eine stadt in Sicilim,aüwo man einen abgott desselben nahmens verehrte. Es wur-den über iooo. Hunde allda gehalten, die allen ankommendenfremdlingen, so bey tag ihropfer dem gotzrn brachten, liebkose-ten, und mrt rhnen fceundtlch umgiengen, auch wohl zu nachts-zeit die trunckenen leuthe nach hause begleiteten, die tollen und
diebe, in stücken zer-
L Adrgon,