Band 
Erster Theil. A - Be.
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adr ads

lebte , und einen söhn nahmens Goswynum hatte. Zu end deXIV. ILLUN lebte Nicolaus von Adrichem Bürgermeister vplHartem. Sem bruder Simon, welcher sich mit Elisabeth,a^.^E"vo>wde vermahlet, wäre der besitzer des Hauses vor??^e farnilie aber ist erloschen. Der letzte war

Mrusvon Adrtchem/ welcher in dem jähr i;r8. seines alter,26. rahr, verstorben,

AdrichomiasCornelia i emeAugustiner-Nonne in dem XVI

iTLvlo, war eines Holländischen Edelmanns rochier, nnl

machte sich durch ihre geschicküchkeit in der Poesie bekannt. Si

hat dre Psalmen Davids in verse gebracht, und Noch viel ande

re geistliche getichte verfertiget. Jacobus Fader 8wxn1enL

HM ihre gelehrsamkeitsehr hoch , und Cornelius Musius stunl

mrt ihr in vertrauter freundschaffr. Leb. LsIZ. x

I8r. L»>/e. ^

Adrichomius, (Christian s ward ;u Delfft in Holland anr?,N. gebohren, und hielt sich zu Mecheln, Mastricht unlColn im klvster auf. Man hat von ihm folgende schriftendas leben IEsu aus den 4. Evangelisten zusammen gezogen; eine Vorstellung des gelobten landes, nebst einer land-charte davon, darinnen aber noch viele fehler ; eine deschreibung de>stadt Jerusalem, und eine chronick über das alte und neue Testammt, wobey man findet, daß erden fabeln aus Bervsiund Manethvne allzusehr nachgehangen. Er hat sich manchmal Christian Crucis genen.net , und ist zu Cöln an.den iy. jun. gestorben. 8WI. Lelg. k«.7'e.

*Adr vl, ein söhn Barfiüai, wurde mitMerob, des Sandältester lochter, vermählet, welche erstlich dem David versprochen war. Er zeugete mit ihr 5. söhne, welche die Gibeoniteiauf Davids verstattnng aufhiengen, damit der eydbruch, welchen Saul an den Gibeoniten begangen , ausgesöhnet, und dipest, welche von GOtt zu dessen straf geMckt worden, geende

wurde. 1 .8-'-». XVIII. Iy. r. 8am. XXI. 8. 9 .

^ * Advmus, ein Bischöfflicher vrt i:n Orientalischen Reichesiehe Adrrana, vderAdrianus.

. Adroba, ein ffuß in der Rußischen Tartarey , welcher derver riemen stadt Simberska entspringet, nach Vereinigung nnbem fluß Soosck den nahmen Ufa bekommt, und sich in derfiuß Wolga ergeust. vorn Moscowitischen Reich.

Adron, eine stadt Arabiens-, von deren in dem fünftereloncllio LouüLMwopolimno Meldung gethan wird.

* Adrotion, ein alter Grieche, welchen Varro und Colnmella mit unter die Lcripwrss rsl rrMsD rechnen; hat Oeor.8'LL, deren Athenäus gedencket, und Lommenmrlo8 äs rsdu:LtNci8, die Harpocration anführet, geschrieben. /.n,

Adrunretüm, siehe Mahometta.

* Adso, mit dem zunahmen Hermirius, oder HuMnieu-

sis. war Abt zu Lnxenil in Burgunvien, und schrieb um das jähr960. ein buch äs MiLculi8 8. rerül LbkLvs Luxo-

nleniis , welchcs in vIMIIvwI seL.lII. 8s.nÄvruin Ocä. V.Le-nLäwII zu finden ist. KIKI. SLLI.

* Adson, oder Azon, ein Abt von vloüüer-sn-ver, in dervlwLS8 von Chalons sur Marne, und nicht von Deuvre in derDlwLssvon Bvurges, aüwo niemalen einiges klvster dieses nah^

mens gestanden, sondern einig und allein von denen scribenlenwelche solches vorgebracht, erfunden ^ — -

der»

.... m vre Abtey»ngne zu Dijon, um dieselbe zu verbessern, geschickt, zu u>

den. Dieser aber,von welchem in gegenwärtigem artickrLelt wirb , wäre aus einer in Burgund jenseit des berMafften Adelichen familien entsprossen. Er wurderügend in das klvster Lureuil gesandt, aüwo er in deforcht und den wissenschafften sehr zugenommen. Dansehen seiner wissenschafft und frommigkeit breitetenach Ton! aus, und bewegte den Bischoff und die Clerdahin, um die reine reget des H. Beneoicti, zu deren,kannte, in den Abteyen von St. Evre und St. Mausrum herzustellen, zu beruffem Auf bitte des BischGerardi schrieb er einen traetat von den wunderwerMausui, und das leben und die wunderwercke St. (Dom Martene und Dom Durand in ihrem Vliswurotvrum bekannt gemacht. Von Toni sahe sich Adsonget sich nach Uoüüer-en-ver zu begeben, wo er dem Ä

riev kurtz vor dem jähr y8u.. - -

.., ... veuoer,

,emrm unordentlichen leben aufden rechten weg geb

genommen, kaum eingeschifft hatte, starb er im992. Auffert denen schriften die wir allererst genarwir annoch, von der arbeit dieses berühmten manwvon dem Antichrist, welches er der Königin Gerb>te; L 6 ks St. Bercharii, und St. Froberti rc. 'auch einige poetische stücke,

adu i 2 !

II. Lsnsäick. I/ai-rFo«, ru,n3l. Lensäict. tom. IV. Ilielsur.Lneccl. tom. III. vv. O« , bibl. SLcles. sTL. X. .

* Adstat, Adftatum oder Aftatum ein stadtiern m demmitternächtigen theil Eislands bey dem meer-busen von Lckage,;. meilen von der stadt Hola. Es stehet unter der herrschasst desKönigs in Dänemarek.

Adua, siehe Adda.

* Aduarte, (Dibacus) ein Dominicaner von Saragossa

gebürtig, war im XVI. Lsculo jMlul derer Philippinischen in-suin und des Indianischen mecrs , und schrieb eine llillorw äslL provincw äsl 8snro ssossrlo äs la Oräen äs krsäiL,Nors8 srrkbilixxüiLL, saxon 7 Llunä, welche DvMlnicns Gundisalvrvermehret» blk>1. llilp.

Aduatici, alte völcker in den Niederlanden, wo jetzo die vro-vintz Namur liegt, wie Sanson und Baudrand dafür halten.

Advent, mit diesem nahmen wird eine gewisse zeit von dreybis vier Wochen angezeiget, welche die Christliche kirche als eineVorbereitung zu dem fest der geburt Christi zu feyren pflegt. Esberichtet zwar Dnrandus , daß der Apostel Petrus zuerst diesezeit zu feyren befohlen, welches aber von andern in zweifetgezogen wird, weil man angemerckt, daß man bey der Apostelzeiten keine andere feyertage gehabt, als den Sonntag, Osternund Pfingsten; wiewo! auch dieses noch nicht gäntzlich aus-gemacht. Mapimus IVurineichs, ein berühmter Predigerum das jähr 41°. hat zum ersten der Advents-zett gedacht, un-ter dessen homilier. sich auch eine findet, die er auf das fest desAdvents gehalten, so ferne anders derselbige auch selbst die ti-tul seiner homilien verfertiget. Es ist aber bekannt, daß dirbenennung Advent von der znkunft Christi hergenommen,weil man in dieser zeit gemeiniglich von einer vierfachen zu-knifft Christi, nemlich in das fleisch, in das Hertz eines men-schen , zum tode und zum gericht zu lehren pflegt. Es ist auchin der Christenheit gebräuchlich, daß zu dieser zeit keine Hochzeitbegangen wird , welches bereits in dem XVI. Leulo aufdemLoncilio zu Lerida so verordnet ist, wie aus dem .sm'L LunoniLäerhellet. iLrivliailuin. äill. zz. gu. 4.

äs äieb. ksilis p. II. seq.

* Adventra, eine stadt in der Allobroger lande, die beydemflusse Ärari, welcher nun Saone genennet wird, zu denen zei-ten Vespasiani soll seyn erbauet worden. c?M

* Adventius , Bischoff zu Metz in dem IX. lleculo, ist der-jenige so die ceremonien verrichtete, als Carolus Lalvu8 zumKönig von Lothringen in dieser stadt gecrönet wurde. L«

--klbl. äcs Lut. SLLlsüwIigue8, wm. VII. p. irr.

* Adm, zunahmen des Borhar-eddin Ibrahim , beyge-

nannt Al-Khalai. Er ist der Nirboi des Ibpplemsnes der neunletzten capituln, welche an dem werck des Ben Schohnah, be-titelt Lessan alchekkam, das ist: die zunge der Richtern;auf welche weise die Richter ihre urtheil und sententz abfassensollen, fehleten. bibl. Oricm.

Adula, ein berg in Rhätien, in ber Grafschasst Chiavenna,ist vor alters ein weitläuftig gebürge gewesen, nunmehr» aberführet diesen nahmen, was sich von dem Gotthards-berg bisan das Jorische gebürge erstrecket. Seine theile haben ihre un-terschiedliche nahmen, als der Urseler, Septimer und Lück-manier. Gegen Deutschland zu entspringt aus diesem gebürgeder vordere und der Hintere Rhein ; gegen Italien die Maeßund die Lyram. tVs/e-». Ic>. Guleri von Weine«Übretm, lib. XIII. s 19z.

Adultton, oder Adulis, siehe Eroco.

* Adullam, eine Königliche stadt, welche Josua machtnicht widerstehen konnte, sondern,da sie derselbe bezwungen, demstamm Juda zugetheilet, der König aber nebst allem volck er-schlagen wurde. XII. 1;. Nacksgehends hat sie der Kö-nig Rehabeam bevestiget, und mit vielerley verrath versehen,r. XI. 5.7.

* Adullam , eine grosse höle bey der stadt gleiches nahmens,welche David wider Sauls zorn zu einer erwünschten fluchtdienete, und worinne seine brüder, und andere betrübte Män-ner zu ihm kamen, so, daß sich ihre anzahl auf400. erstreckte.Er begab sich hernach mit ihnen in der Moabiter land. 1.8^-XXII. 1-;. In dieser hole hielt er sich auch einmals zur erndte-zeit auf, als er das »vasser aus dem brunnen zu Bethlehem zuMücken verlangte, welches er aber hernach mcht that, mbemer es vor das blut derer männer hielte, so ihr ledm dessentwe-gen m gefahr gesetzet hatten. 2. 8.-,»-. XXIII. iz '-17.

* Adulphus, war erst ein Mönch, und wurde an. 992.Ertz - Bffchvff-zu Zorck, wobey er auch das Bißthum Worche-ster verwaltete, und coor. -starb. Es wird ihm der 6. mayseyerlich begangen.

* Adumim, ein berg in dem stamme Bemamm,zu dessen ftißsen x/M,», lib. III- c. 4. Meldung thut.

* Advocatus, (Faustmus) ein Italiänischerwelchem etliche wer« an tag gekommen. D I

L- Ä bil-l. VSW 8 L novs. ^ lest.

^LMieLDLLES V-gamo,

sarum vün ubigns Mlsrvmäam gffchrMew 2^ -

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