Band 
Erster Theil. A - Be.
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um"da's lebend weiiÄ«^ Ergeben war. Er brachte sich selbsttzMen, indem ii^^ne Hunde seine stau im Walde zerrissenben, ob verleid/ die sträuche verkrochen, um zu se-Me. n«t einem andern frauenzimmer zu thun

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»!v er iv ».vstttMlylg ertrug, daß er den göttern danckte, wen

sie seine Ander zu dem opfer erwehlt hätten, welches demstrnern vatterlandc damals besonders günstigen glücke gebührte.Der Rath gab ihm die freyheit bey den öffentlichen sthau-sprelen m einem triumph - kleide zu erscheinen, und machte ihnL. v. ^9v. L. N. ;82o. li. e. 164. zum Lenkor, in welchemtchre er starb. ?/-«. Ab. XXXNI. e.c-ce/o, m vrmo. cleNivin. TuLM. V. oLe. II. LatiUn. II. LrvE, Ich. XXXV.XXXIX. XHV. lib. XXXIII. Vaker^«/. lib. I.

äe vir.iU. c. 56. k/oE. Lc.

Aemilms, (Paulus) war von -

gen ferner -

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_vv^>.^munoo bis auf Lu-

.7..» ^.ll. fortgeführt. Arnoldus Ferronus und JacvbusHenneprtrus haben dieselbe eontinuirt. Weil Aermlius oft mWen schristen etwas geändert, hat er ;c>. jähr damit zuge-vracht. In währender zeit hielt er sich in dem NavarrischenXEZio aus, und hatte ein Canonicat in der Stiftskirche zuPans, woselbst er auch den 5. may an. ^29. gestorben. Sei-ne auftichti gleit »vird sonderlich gerühmet; ja Lipsius sagt gar,dah unter den neuen ttlitoricis fast keiner den alten gleicherkäme, und die gefttze der Historie besser beobachtet hatte.

Ui elog. not. in Ab. I. pvbr. c. 9. Dr« cles LUtsursäeVrsnce. tt-F-e««, Hitt. H L^ie.

Aemilius , (Antonius) vrokellor Worlachm zu Utrecht,war den 20. dec. an. 1589. zu Aachen gebohren; und veränder-te mit der zeit seinen nahmen Meles in Aemiln.s ^

- uemilius , mit dem zunahmen Jucundus, Feld-Obersterder armee Cestli, wurde von den Juden, als dieser General drevelagerung des tempels aufhetzte, umgebracht. - äs

veuo ZuäÄco ub. U. c. 40.

*AemiIius, war der zwanzigste Bischoff zu Benevento,

um» wurde vom Papst Jnnoeentiv I. wegen St.Johannis Chry-

softvM nach Constantmvpel gesendet. Der 12. may ist ihm ge-Wiedmet. l/«rvcx/a/-Dea?rc'o«.

* Aemilius, (Gevrgius) sonst Omder genannt, war Su-perintendent zu Stoiber« am Hartz, und Lutheri anverwand-ter. Er war zu Mannsfeld den 29. jun. 1517. gebühren, undstarb den 22. may 1569. Seine schritten sind über Es. 5;. Lvsn-

MliL Aeioico cLrmine reckältL, und viele andere xoeiNÄtL.

Lebens-Beschr.

* ?0N8, sonsten auch ?0X8 8MLIM8genennet, ist eine in der antiquität sehr bekannte brücke in Rom,w Ancus Martins über die Tyber von holtze bauen lassen. ?onsLmillus aber wird sie genennet, weil selbige ein gewisser Aemi-«us einsmals, als sie baufällig und schadhafft wurde, wie-der repariret, und selbige, da sie zuvor von holtze gewesen, von

«einen aufführen lassen, und also aus einer hdltzernen eine stei-Äistor. De»«»» t. Theil»

nerne gemacht. in Hellog. c. 17. Es wurde dieselbe

vor so heilig gehalten, daß der oberste Priester, der auch vondieser brücke komiksx Maximus genennet wurde, nicht alleindie ober-aussicht darüber hatte, sondern auch mit gewissenopfern erst die götter versöhnen muste, wenn etwas an dersel-ben sollte ausgebessert werden» , äs L. L. IV. i;. Dis«.Ka/rc. II. 7Z.

Aeminium, war der nähme einer stadt in dem mittägigentheil von Portugall, welche Vasäus vor das heutige Agueda,Varrerius aber vor Coimbra hält.

* Aemnestus, Tyrann von Enna einer stadt in Sicilien,wurde von Dionysio dem ältern, Tyrann von Syracusen,aus seinem land verjagt. D/oä. Ab. XIV.

Aemodä, siehe Acmodes.

Aemon, ein/ohn des Thebanischen Königs Creon, und einbruder des Menöcei, der sich vor das vatterland aufgeopferthat. Er heurathete Antigonam, die tochter Oedipi; als diesenun dem vatter in das elend nachftlgte, ließ sich Aemon, ausVerzweiflung, von dem Sphinx auffressen, oder wie andere er-zehlen, brachte er sich selbst bey dem grabe Antigona um.

in kboeniA. Kar. in Tbek. Iib. II. ei. 9. AeMSN

hieß auch einer von den lohnen Deuealions.

Aemona, siehe Labach.

Aemonia, wurde sonst Griechenland, entweder von demberge Aemus, oder von dem söhn Deuealions,, Acinone, ge,nennet, nemlich vor den zeiten des Königs Gräci, der solchesam ersten Gräciam benähmet hat. Eigentlich wird es vor dieprovintz Thessalien genommen. ?/,'«. Ab. IV.

Aemter freye, ist ein district in der Eydgenossenfthafft ne,den Mellingen und Bremgarten, dem fluß Rüß nach gelegen,welcher vor diesem die Grafschafft Rore ausgemacht. Er hatdiesen nahmen von z. darinnen befindlichen Haupt-flecken, Mey-enberg, Rychensee und Niederwyl, deren jeder eine bchmdereHerrlichkeit und ein frey eigen amt hat. Diese landschafft ist zuden zeiten des Constantzischen LonsiAl von den Lucernern, in-gleichen den Cantonen Zürich, Uri, Schwitz, Unterwalden,Zug und Glarus, dem Hause Oesterreich abgenommen worden,und wird durch derselbigen ältsrnmlve Landvögte, welche aberkeinen sitz und refidentz darin» haben, regiert. Die vornehmsteorter nebst obigen flecken sind die klöster Muri, Hermenschwyl,Gnadenthal, die Commenthurey Hitzkilch rc. An. 1712. warddurch den Manischen friedens-schluß diese Vogtey getheilt, undblieb der obere.Heil obigen 7. Cantonen mit zuzichuna des Can-tons Bern, der untere aber ward den Cantonen Zürich, Beruund Glarus allein zugetheilt. *

*Aemundus, ein HAloricus, um das jähr i; 20. hat vondenen Hertzogen zu Burgund, Brabant, Flandern und Hol-land , von dem Trojanischen kriege an, bis auf Kayser Caro-lum V. geschrieben. x-MZ.

Aemus, ein mächtiger König in Thracien, wurde so über-müthig , daß er wie der Jupiter, und seine gemahlin Rhodopewie die Juno verehret seyn wollten, weswegen sie Jupiter inberge verwandelte. OmA. mewm.

Aemus, oder Haemus, ein sehr grosser berg in Thracien,aus welchem, wie Herodotus Ab. IV. meldet, ;. grosse flüsse,Atlas, Auras und Tibesis, so gegen Mitternacht gehen, ent-springen. Wie die Poeten richten , soll Mars auf diesemberg gewöhnet haben. Die Türcken nennen ihn Balkan, unddie Jtaliäner Catena äsl Mondo. Er scheidet Thracien von derBulgarey, erstreckt sich oft- und west-wärts, bis zur stadt Me-sembria, und ist so hoch,daß man von seinen gipfeln das Schwac-he und Adriatifche meer soll sehen können. Ein stück desselbenheist bey dem Ariftotele Scombrus, woraus die flüsse Strymon,Nessus und Hebrus fliesten. Livius gedencket seiner Ab. XL. c.2i. In Servien gegen der grentze von Bulgarien und der Do-nau wirb noch jetzt das geburge der Hämus-berg genannt.

* Aenarta, eine msul in dem Tyrrhenischen meer, welcheheut zu tag Jschra genannt wird. Siehe Itthia.

* LNklll I?/IL, leuthe, die immer zu schiffe leben» Bey de-nen Milestern wurden die vornehmsten Obrigkeitlichen Personenalso genennet. Denn es war die gewohnheit bey ihnen, daß,wann sie staats-affairen zu überlegen hatten, so stiegen sie in einschiff, und fuhren also ein stück vom lande, hernachmals wennsie einen schluß gefastet, so kehrten sie wieder zurück» v«rv.

Dem«'.

Aeneas Gylvius von Siena, siehe plus II.

Amens, ein söhn des Anchists und vatter des Juli oderAscanii, aus dem geschlechte der Trojanischen Könige. Nach-dem die stadt Troja L. N. 2800. L. L. n84- durch verräthereydes Antenors an die Griechen übergieng, rettete sich Aeneas -welcher, wie etliche dafür halten, auch an der verrätherey theilgehabt, mit der flucht, und nahm dre gotter des Landes mitsich, wie auch seinen söhn und vatter, welchen letzter» er aufden schultern soll getragen haben; wrewol es scheint, daß diePoeten gelegcnheir genommen, solches zu lichten, weil er sei-nen vatter nebst einem the.1 seiner guther auf den berg Jda ae^bracht,, und sich, nebstssemem söhn, den Griechen, welche diestadt plünderten, eme zettlang widersetzet. Man sagt auch daßsich seine aemahltn,Creusa, zu derselben zeit verlohren, wlewoldie Griechen ihrer verschonet. Aeneas aber joll nach vielen an-M a ^ der«