Band 
Erster Theil. A - Be.
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dern beaebettheiten endlich L. N. 2802. ll. L. 2182. ,n Latiumgekommen seyn, woselbst er sich die tochter des Königs Latini,Laviniam vermählet, und der Rutuler Konig Turnum, wel-chem sie versprochen war, ä. N. 280;. ä. L. nzr. überwunden.Er hat auch, wie man sagt, unterschieden stadte erbauet, dieAborigines mit seinem volck vereiniget, und beyden den nahmender Lateiner beygelegt. Die Rutuler aber vereinigten sich mitMezentio, dem Könige der Hetrurier, und griffen die Lateineran; da es denn zu einem scharffen gefechte bey dem fiuß Numi-<us kam; nach weicher zeit Amens nicht mehr gesehen worden,weil er entweder in diesem siuß umgekommen, oder auch in derMacht geblieben , welche il. U. 2807. L. L. 1177. geschehen.Seine Unterthanen haben ihm an diesem ort ein grabmahl auf-gerichtet , und ihn ßovem inäiZetem genennet, in der regierungaber ist ihm sein söhn Ascanius gefolgt. Dieses ist zwar die ge-wöhnlichste meynung, doch sind viele, welche dieses alles inZweifel ziehen; insonderheit hat Sam. Bochart in einer epistelan Nr. Searais wichtige gründe angebracht, womit er behau-ptet , daß Aeneas niemals in Italien gekommen, welchen aberTheodorus Rycquius mit gar guten beweisthummen widerlegt.

Dra». lVa/rcnr«. Nill. Kom. lib. I. lib. I. t-V/or.

orig.Hom. lib.I. ^,>^, 7 . Lc. äs xrimis

It<rl. Lolonis L Enesr üäventu. *

* Aeneas. Aussert dem berühmten Aenea von Troja, warennoch drey andere dieses nahmens. Der erste wäre aus Lidda,der fünften stadt der eilf loxsicKiLrum in Judäa. Er wäreacht jähr lang gichtbrüchig, und wurde von St. Petro geheilet,welcher zu ihme sagte: Aeneas, der HErr IEfus Christusheile dich, stehe auf, und nimm dein bett und wandle.Auf diese leidliche Heilung Aenea folgte seine bekehrung. Dieleuth seines lands , das ist, die Liddier bekehreten sich auch,nachdemesie ein solches wunderwerck gesehen , wie auch dievon Saronna.

Aeneas Gazaeus, ein Platonischer Llülolopkus. Er ge-dencket der Afrikanischen Märtyrer, welche unter Hunnerico,dem König der Vandaler, gelitten, der an. 485. gestorben,woraus man schliesset, daß er um diese zeit gelebt habe. Nach-dem er sich zu dem Christlichen glauben bekehrt, hat er ein ge-spräch unter dem nahmen Theophrasti geschrieben, darinnen ervon der Unsterblichkeit der seelen und auferstehung der todtenhandelt. Ambrosius, Abt von Camaldoli, hat es aus demGriechischen in das Latein übersetzet, wie sich solches in der bi-bliotKesL k-itrum befindet. Es ist zuerst zu Bastl an. ,516. ge-druckt worden; hernach hat es Johann Wolff von Zürch miteiner neuen Übersetzung heraus gegeben. Ioh. Beyer hat es an.i6;6. mit Cajp. Barthli notis ediret. äs Icript. eccl.

Cs-l-e, äiis. äs Icrixt. eccl.

Aeneas, Bisthoff zu Paris, lebte an. 860. Er war einkluger geschickter mann, und wurde von dem Kayser Caroloc-llvo, bey dem er in grossen gnaden stund, zu der Bischöffli-chen würde erhaben. Er hat ein buch wider die irrthümmerder Griechen geschrieben, darinnen er sich dem Constantinopo-litanischen Patriarchen Photio widersetzt, und die lehre, nebstden gebräuchen der Lateinischen kirche aus der heiligen Schrift,wie auch aus den LonciM behaupten wollen,ep. y8- <8:99. 77 o«loa^Ä. , in lpicil.

Aeneas Tacticus, lebte zu den zeiten Aristotelis, in derIII. ohmx. um das jähr 418. nach erbauung der stadt Rom, L.N. z 648. ll. L.;; 6. Er hat verschiedene bücher von der kriegs-kunst , sonderlich äs Ollicio Imperswris geschrieben , welchePvlybius lib. X. und Aelianus äs inllruenä. Lciebus c.io. an-st,hren , daraus Cineas von Thessalien, ein Rath des Pyrrhi,der Epiroten Königs, einen kurtzen auszug gemacht. Seinkoliorcsticns seu äs tolersnäa Obliäicme ist Unter den vetsri-Ku8 äs Le Nilitsri 8crixwribr>8 M. 1670.zu Wesel in 8. gedruckt,und hat Jsaac Cafaubon anmerckungen dazu gemacht.

xr-ek. nor. in Lnes kolior. äs lcisnt.

MLtb. c. 48. H. z. L 4. lib. IV. äs IM. 6r-sc. c. n.

* Aeneas, wäre einer der fürnehmsten einwohnern von Tari-

chea, bey deme Josephus der historien-schreiber und Gubernatorin Galilaa, das geld, so die soldaten Ptolemäo Ober-AufseherKönigs Agrippa und Berenice seiner schwester im jähr Christi66. und der regrcrung Neronis im zwölften jähr, entwendet,hinterleget hat. , äs bello äuä-äco, lib. II. c. 4;.

* Aeneas, wäre ein einwohner zu Jerusalem, so sich wäh-

rend der belägerung Tito ergab. Als dieser Aeneas von feitender Römern zu Castore, so auf einem thurn war, und der-gleichen thäte, als wann er sich ergeben wollte, geschickt wurde,um demselben geld zu geben, wurde er von einem grossen stein,dene Castor auf ihn werffen ließ, und welcher schier Titum sech-sten gelobtet hatte, zerquetschet. äs bello ^uäsic.

bb. V. c. 2Z.

X Aenesidemus, ein tapferer General der Argiver, als er inder stadt Argos von Philocle belagert war, und dieselbe nichterhalten konnte, gab er den soldaten frey, sich von dannenfort zu machen, er aber stellete sich mit wenigen von den seinengegen den femd, und wollte lieber in dem ihm anvertrautenorte sterben, als mit schimpf in sein vatterland kehren: da erdenn auch von Phlloclis soldaten niedergemacht worden. Lvr«,,

Ziv. L. 2^.

* Aenesidemus,

aen ae 0

net wird, Onestdemus, war einer von den grösten 5 seMcis. Er hat einige zeit vor dem Aristotele gelebet, und 1 wro°, libruin , und librum

geschrieben, deren und

gedencken.

* Aenetius, (Theophilus) zu Königsfeld in Meisten, best

20. april 1574. gebohren, beflisse sich erst bey die;. jähr derkauffmannschafft, applicirte sich aber hernach aufs neue auf dasstudiren, und wurde, nachdem er eine zeitlang Lonreäwr z»Thoren gewesen, in Jena krokellor kbviicss, allwo er aucyden i;. sept. 16; 1. in seinem 5 7. jähre gestorben. Er hat äM'tLtionL 8 über den LMocelem äs Noribus , ingleichen äs Mr-talli 8 in druck gegeben. vie-s krol. fen. bioZr-

* Aenetus, ein gewisser Grieche, welcher zum fünften rMden preis der Olympischen spielen davon trug, und vor M'den, als er die cron, so für die überwinder bestimmet wäre/empfienge, starke. Man sahe seine ehren-faule zu Amicles zuzeiten Pausania, der in seinen L-aconicis davon redet,

»tt,, lib. V. strstsgemLtum, thut von einem andern AenewMeldung, der in Epheso für Demetrium commandirte, »nrdie stadt durch list Andronis und Lyci verlohre. ,

*Aema, ist eine stadt in Macedonien, 15. weilen von TMsalonica, gegen Pydna über, in einer fruchtbaren gegendgen.

völcker Griechmlands, welche, als sie Eihrem land verjaget wurden, und in der Moloßier land um ve"fiuß Abus sich niederließen, kLmvss genennet worden. 7/«^in guM. 6 rLc. Strabo und Heliodorus setzen sie in TWfaliam, und redt der erste auch noch von andern völckern dEnahmens in Medien. Stephanus der Osogrüpstus, so jelM''Ltmbooem. lib. XIV. anzeucht, nennet sie ksrüllL. Slt"6 eogr. Dick. Ilrüv.

* Aenius, nahmen zweyer flüssen, deren der einte inchäbia gegen dem berg Pindus in Thessalien, nach SteM?des OsoZrLpbi meynung; der andere nach Strabonis Ub.XM'in Troade gelegen.

Amobarbus, siehe Domitius.

* Aenon, ein städtlein am ufer des Jordans, an welckAorte Johannes zuletzt die leuthe durch seine taufe und predigLChristo zugeführet hat. ssoi,. m. 2z. Es soll 8 . FranzoMMeilen von Scythopolis gelegen seyn.

Aenona, siehe Nona.

* Amos, eine freye stadt in Thracien, die Sophianus EElApoüodorus aber bey Stephans dem 6 so§rsxbo PoltyiE-nennet. Mela sagt, sie seye von Aenea erbauet worden; Ar-aber viel älter, weilen sie nach Troja hülss schickte. CaÜAchus und Euphorie sagen, sie habe ihren nahmen von E.geführte Ulyßis her, der darinnen, wie es Servius erE.begraben worden. Man siehet auch daselbst das grab Pol^.s.,so von Polymnestore, der aus Chersoneso Taurica gebM"^umgebracht worden. Diese stadt bestünde bis auf die 1 E,,zeiten Griechenlands, wie wir aus Ptolemäo sehen. Siehst

in 8 olin. Heute nennen sie die Griechen Eno ulw ^Turcken Ignos. Sie giebt ihren nahmen dem meer-buM" sEno, welcher das abend - theil dessen von Megara ist. ^

üra»». LiSI. länivorf s

* )lenotherus, ein gewisser riefe, gebohren in einem

in Schwaben, welcher in den trouppen Caroli N. als eMs.,ter diente. Man erzehlet unter andern feinen verrichtustS ^daß er die fluß samt feinem pferd, welches er am zäumdurchwattete, daß er seine feinde die Veneder und Avaros ^das gras abmähete, und nachdeme er sie getödtet, gleich dA ^chen an seine lantzen gesteckt, und also auf feinem rücken n-»

, Ilb. IV. kinnLl. Lojorum.

* Aenruchte, ein kleiner ort im Hertzogthum We!dem Churfürsten von Cöln gehörig. k/Mv. LeE

Aeolien, eine landschafft im kleinern Asien ammeer, zwischen Troas und Jonien, war vormals sehrbar, ist aber jetzo, da sie unter des Türcken botmäßigkenschlecht angebauet. lib. I. , Üb. t-

Aeolische Infuln, siehe Liparische Insuln. , .-ck

* Aeolius, einer von den freyern der Hippodamiä,

von ihrem vatter, wie die übrigen, ermordet wurde, NA"^t-er in dem wett-rennen mit seinem wagen erwehntem "Elf-ter, dem Oenomao, nicht nachkommen konnte. ^

Llisc. polier, c. 21. < x>it

Aeolus, ein König in Aeolien, der sich sehr wohlwinde verstanden; dannenhero ihn die Poeten zum rderselben gemachet. Es war auch dieses nahmens ein --der Thuscer in Italien , der feiner geschändeten tE Mlsthwerdt zuschickte, womit sie sich umbrachte; und dalie^^-auch bald hernach der ehren - schänder Macarius.

T'oTvl'. Liaäsr. ?/,Ä. <Lc.

oder, wie er von einigen fälschlich gmen» ten, woraus zu sommerszeit ein starcker

Aeolus, ein berg, welcher zwischen Terni und dE? KSan-Gemini, in der Italiänischen provintz Umbriahat von morgen gegen abend 8. Meilen in der länge, II, E

ftlsen, woraus er zusammen gesetzt, sind voller ritzen

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