, und melden einige, daß.— schrieben, ausser , wenn er betruncken ge-wesen, welches vielleicht so zu verstehen, daß er durch die schars-
fe einbildungs - krafft so ausser sich gesetzt worden, daß er einem
trunckenen Maschen fast gleich geschienen. Es ist falsch, wenn
En vvrglebt, daß er die tragödien zu erst erfunden , indem ex
dieselben nur verändert, und zu einer grossen Vollkommenheit
gebracht, daherv er Olymp. 7;. 4- ä. 0 .4«z- L- M. z4yy. das
erste mal den preis durch Überwindung anderer, tragodrensschrer-
^ davon getragen. Weil er von religivns-sachen etwas unde-
dachtsam geredet, hat er sich dadurch grosse verdrußlichkert zu-
gervgcn, so daß er bald einsmals wäre gestemWt worden. WM
die Athenienser die tragödien des Sophoclis, der dock w?>
Krr war, ^ "
. nungen, M er Athen ve
'»>nn, und sich zu Hieran, dem Syraeusischen Kvmg, desden haben , auch z. jahr hemach, als er in Siciken angekorwen, gestorben seyn, und zwar Olymp. 78- 2. ü. L- 46L. N. z 517. im 68. jähr seines alters, wiewvl sich bey dieser siner flucht nach Sieilien noch unterschiedene schwierigkerten fiden. Von den vielen tragödien, so er geschrieben, sind mnoch 7. vorhanden. Von der anzahl ferner tragödien, dav>die beste edition diejenige ist, welche Stanley an. 166;. zu Loden heraus gegeben, kan Meursius gelesen werden. Le
äsvoec. OrXL. . Äckeui/. ästragmä. Dlsttyl».
Aeschines, ein sehr berühmter Redner zu Athen, um die z«der iv6. Olymx. DemDemostheni, welcher ihn Olymp. ^l-ll- L. g ;o. L. U. überwunden hatte, lag er stets m '
sen. Als er dem Demostheni den allerarösten schimpf und vedruß anzuthun vermeynte, stürtzte er sich fewst. Dann alsden Ctesiphon vor dem vvlck angeklagt hatte, weil dieser vorgschlagen, eine erkanntnis zu machen, um dem Demosthenwegen seinen grossen Verdiensten um das gemeine wesen, gaiabsonderliche ehren anzuthun, und unter andern öffentlich 'nen krantz aufzusetzen, beschützte Demosthenes seinen freu,mu so durchdringender wvhlredenheit, daß Aeschines nicht d^-fÜlmmen für sich hatte. Nunmustenachd^«^^"'enisschen gesetzen ein ankläger, welchem dieses LäracbmLL s in unserer müntz ISO. ducatvns od
Wstraf geben. Wer Aeschines, theils aus hartnacktreu, theils wegen Verdruß über den empfangenen schimpf woll
ueber ms elend; wie er dann nach Rhvdus, und wo einigen «ren zu trauen, auch gar zu Alerandrv N. m -"..»r.-« "dessen, sowo'-n"-?-.-"
^ vrr,mnve den Demosthenervreze rede hättet hören antworten. Sein austrAthen siel in Olymp. 114. I. L. 0. ;24. L. M. ;66o. Vodus zöge er über etwas zeit gen Samos, woselbst er binach im 7 t. jähr seines alters starb. Die z. oraüoneshinterlassen , sind von den Griechen wegen ihrer zieOrrüx, und seine y. episteln nach den 9. Musen genennden. Von etlichen andern dieses nahmens kan man Lnachsehen. äs opt. gen. orsr. ?/«,. in vle. 8vcrk
in vim 8opn. ?kotr«5, kikl. soä. 6i. La8rk.
L.kclum8. *
* Aeschines. Diesen nahmen haben, wie mvic. Llöllin. meidet, auffert denen in der ersten lLexicons beschriebenen, noch unterschiedliche berühmtmehr geführet, als ein ?lüloloplms aus der schule Slwelcher ämloM8 geschrieben; emer, welcher ein werckkunst eines Redners verfertiget: Ein schuler Socratis ,cadien: Einer von Mitylene, der die plage derer Rednennet worden: Etn lckllosoxlms LsLäsmlsug von Igebürtig: Ein Miletaner, der eine sitten-lchre geschriebnein bildhauer. Diesen füget aä OAscr. noch z
re, und F'ad^rc. lokllrl. Or. folgendevon gleichem !bey, nemlich Aeschinem , der zu Sinesii zeiten gelebet:nem, Seüi sohn, und Aeschinem Eleusinium.
Aeschines, in Athenienser und schüler des Socratichem er so treulich angehangen, daß Socrates gesagtallen seinen schulen: wme ihn keiner zu ehren, als AnVon diesem ist es zu verstehen, wann da erzchlet wird,andere lehr.jünger des Socratis diesem ihrem lehrmess
lerley geschencke gaben, Aeschines aber wegen armuth rschencken gehabt, er sich selbst ibm- ^ '
....... «nckmes aber wegen arm
schencken gehabt, er sich selbst chme dargeboten habmelden, er übergebe chme sich selbst als ein geschennPlato druckte chn sehr, und konnte Aeschines vor lAthen nicht aufkommen, dahero er an statt die wettlehren, sich der rede-kunst befliß. Er hielte sich eirdem Tyrannen Dionysiv in Sieilien auf. Man gschuld, er gäbe Socratis und anderer geschickter le:vor die semigen aus. Oro^s-r. lu vlm Llcb8e». äs kenek. lll>. I. LLP. 8. *
Aeschines, cin ketzer des Monlam irrthümmer:dessen anhänger sich darinnen von andern Mvnta:schwden, daß sie lchreten: Christus wäre der Va
ats iz;
Sohn in der H. Dreyfaltigkeik. H-tzkm». Se ?Lr/o^a^. äs
liXr. sä Terruil. äs prselcript. c. 5».
, 2 leschtion, von Mytelene, ein geschickter Poet und guterfreund des Aristotelis, hat mit Alexandra bl. viel reisen gethan,äs lsliola äriil. j^oA. äs kost. Orseo.
* Aefchrion, ein ÄleäisW, welchen Galenns gerühmet,Pliniüs, Varro, und Columella mit unter die 8sripwrss rsiruüisce gezehlet haben. Jedoch ist, wenn er eigentlich gelebet,keine Nachricht vorhanden. Er hat äs Lgriculturs geschrieben.
* Aeschslus, (Alerandrinus) ein alter Grieche, dessenAthenäus und Suidas gedencken. Seine schriften sind: ämxlü.
Aesculanus, ein abgott, siehe Argenttnus.
Zlesculapius, wird gemeiniglich vor den erfindet der artzney-kunst gehalten, weswegen er auch von den Griechen als eingott der gesundhert verehret, und ihm und seinen kinderntempel erbauet worden. Er soll ein söhn seyn des Apoüinis undder Corvnis, oder wie andere schreiben § der Arsmoe, welcheaus dem gefchlechte der Messenifchen Könige gewesen. Seinegeburt wird anders von dem Pausaniaanders aber von deinPindaro erzchlet; hiermnen kommen sie uberein, daß er die artz-ney-kunst bey den Griechen zu einer weit grossem Vollkommen-heit gebracht, als sie vorhero gehabt. Von seinen kindern sindsonderlich Machaon und Podalirms bekannt, welche gleichfallsberühmte Neäici, oder, wie andere wollen, Llürurgl sollen ge-wesen seyn. Die altm gedencken dreyer Aesculapiorum, unterden neuen aber stehen einige in der meynung, daß alles von ei-nem oder aufs höchste von zweyen müsse verstanden werden,davon der eine ein Egyptier oder vielmehr Phönicier, der an-dere aber ein Grieche gewesen, und daß beyde an ihrem ort dieartzney-kunst entweder erfunden oder sehr verbessert hätten. ^äs ckcieM. mMÜ. L. 50. §. 10. Le e/er-c, lük. äs ls Nsäscin.ck. I. litt. I. c. 8- n-2i. /Ls/r«. antig. Kam. llb. II. Llie. äs nM.äeor. imroäucl.
Aesepus, oder Aesapus, ein Auß in dem kleinen Mysien,welcher aus dem berge Jda hervor fliesset, und bey der stadtCyzicum in den Hellespont fällt. Ilk. V.«. ulc.
* )lesgo, einer von denen 7. söhnen Frisonis, der insge->mein vor den stifter des Friesischen volcks gehalten wird. Esschreibet ihm zwar Suffrrdus Petri einige bücher in der ssuris-xruäsiitz zu, und giebt vor, daß er 160. jähr vor Christi gebnrtgestorben wäre; allein es glauben ihm solches heute zu tag auchnicht einmal seine eigene lands-leuthe mehr. Henr. von Rhein.
gütig, krick.
* Aestca, war vor zeiten eine grosse und prächtige stadt imHertzogthum Cumberland in Engelland; es sind aber jetzo nurbey dem.dorfe Netherby, am auslauffdes flusses Esck, nocheinige schöne ruäera zu sehen. c?Eäe«r Lritgn.
* Aesion , ein edler Athenienser, hielte Demosthenem in sol-
chem wehrt, daß er öffentlich aussagte, dieser Redner macheseinem vatterland Athen viel mehr ehre, als es im stand seyeihme zu erweisen. , in vim lwjus Orstoris.
Aests, ein Italiänischer fluß zwischen Ancona und Senegal-lia, fliesset in das Adriatssche meer. Er theilte vorzeiten Jtalimvon Franckreich. llb. V. Lro/e,».
Aesistum, stehe AM.
Aeson, ein fluß und städtgen in Thessalien.
Aescm, des Crethei söhn, Peliä, Königs in Thessalienbruder, und des Iasonis vatter; dessen gemichlin, Medea,diesen ihren schwieger-vatter durch gewisse kräuter wieder jungmachte. Ovrä. üb. VII. rnersm. kab. 2.
waren vor zeitenSpanische völcker,welchein der gegend, wo jetzo die stadt Jsona in Catalonien liegt,wohneten, derer auch in einer dort stehenden alten inlsriptloi»gedacht wird. Dick. Oevgr.
.Aesopus, der vornehmste Urheber der fabeln, war zu Co-tioum, oder wie andere schreiben, zu Amorium, einer kleinenstadt in Phrygien, im sclaven-stande gebohren, hatte aber ei-nen grossen verstand. Anfangs diente er als ein leibeigener beyZemarcho oder Demarcho in Athen, woselbst er, wie es scheint,die Zierlichkeit der Griechischen spräche und sitten-lehre begriffen»Er wurde hernach an Tanihum, einen klüloloplium zu Samos,und endlich an Jdmon oder Jadmon, ebenfalls einen kkilolo»plwm, aus dieser mjul verkauft; welcher letzte ihn frey ließ.Er lebte L. N. §412. ä. 0.572. um die zeit der 52. Olymp, undwurde durch seine Weisheit so berühmt, daß ihn der Kö-nig Crösus zu sehen verlangte. Als er vor ihn gebrachtwurde, stund er ihm so wohl an, daß er ihn an seinembehielt, und an Periandrum, den Tyrannen zu Corinth, m,
»-4 D..PW a» da« « 1 .«^ , Er L m
^ 7'MeÜen aus Griechenland, und sonderlich
srost Hofe müden 7. Werss^^ ^fßeauch hernach bey Pe»mit .Svlone bekannt wor ^ Chilon fragte, was Iupi-
riandro zu Cormm er: er erniedrigt das hohe, undkr machte ? arttwo^e. Weil er die emwvhner zu Del-erhöhel das ^A/^gegriffen hatte, brachten sie M
Kmp §. r.L.N. '42°'L.O. um, nmsten aber viel Uttglme