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Erster Theil. A - Be.
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ums leben gekommen. kVr'«E. /«sti». t'rrxr/. Ovrck. H7r-ce//. äeLr. 8icil. cV«ver. äsksr. 8icil. mund. subter.

209. Ac.

* Aetna, eine alte stadt in Sicilien, nahe an dem berge Aet-na gelegen. In der 76. Olymp, hatte Hiero der König von Sy-racusa , als er dre vorigen einwohner der ftadte Naxos und Ca-tanea vertrieben, bey >5000. mann aus Peloponneso herüber ge-führet , und ihnen allda ihre Wohnung auch der stadt Cataneaden nahmen Aetna gegeben. Gegen dem ende seiner regierungaber kamen die alten einwohner wieder, und jagten selbige her-aus , da sie sich denn zu Inessa setzten, und diestlbe stadt fortanAetna hiessen. VI. LVnve»«,, ItLÜ ÄNtiqu.

Aetollen, eine landschafft in Griechenland an der grentzevon Eprro, hat ihren nahmen von Aetolo, einem söhne Endy-Mivnts oder Martis, welcher, da er von Salmoneo, dem Kö-nige der Eleer und Pisäer, vertrieben worden, sich hier nieder-gelassen, und stadte gebauet hat. Die vornehmsten städte da-rinnen sind Naupactum, Calydon, Chalets und Olenus. Vonetlichen wird sie das kleine Griechenland genennet, und einigevon den neuen halten sie vor die provintz il Oeixomw.üd.IV.c.2. üb. VIII. L X. ^a«/«».ÜIiL0. äs urbib.

Aetopolis, siehe Aea.

Aetos, die alten nenneten den Nilum wegen seines schnellenlausfs mit diesem nahmen, welcher einen adler bedeutet. InScythien ist auch ein fluß dieses nahmens, welcher oftmals dieäcker des Promethei überschwemmet und verderbet hat, daherdie fabel entstanden, daß ein adler dem Prometheo die leberaushackte, welche ihm doch immer von neuem wieder wüchse,lib. VII. c. 2P. L üb. XX. c. 1;.

* Aetuatii, oder Vetuateo, war ein altes volck, welches

in Graubündten, beym Ursprung des vorder» Rheins wohnete;ihr Haupt-stadt hieß Vicus LwarlLus , und wird jetzo Ta-vetsch, welches ein geringer ort ist, genannt. vier.

6eogr.

* Aevolus, (Cäsar) ein Neapolitanischer Edelmann, in

dem XVI. üeculo, schrieb äs 03UÜ5 snrixztbiL, L IsmxarluX,äs Oivmis Vtuibutis, quT 8epüirot sb Üebilxis nunsuxMtur;äsü' OräinWrs äeüs bsttLgüe. bibl. Xux.

Aex, eine meer-klippe in dem Aegeischen meer, zwischen Te-nedos und Chios, von fernen wie eine ziege anzusehen, davonsie auch den nahmen hat. lib. IV. c. n.

Aexones, oder Aexonenses, völcker in dem Atheniensischengebiethe, welche den lugen, schertzen und Verleumdung dermas-stn ergeben waren, daß daher das spruchwort entstanden: Hü-tet euch vor den Aexonern. Ä- aL-, üb. IX. c>/. üb.XV11I. c. 25.

* Afannä, ein unbekannter ort in Sicilien, daher das

sprüchwort entstanden: ab! aä LkmiW, welches von ungewis-sen fachen gebraucht wird. äs rbestr.

* Afcasbi, ist ein zunähme Achmet Den Omad, urhebereiner auslegung oder Verbesserung eines buchs , so vondenthie-ren handelt, und von Demiri componirt worden. Dieser som-MLNtsrms wird Llbejsn sl liicriri ü Virktisr cä keiusl kil vemi-ri betitelt. Er ist auch der autkor eines wercks in versen, wel-ches für seinen titul hat Lk tssssä k lleKriLt ul slrtiLä; das ist:von der Mäßigung welche die menschen in erwerbungder cmthern dieser weit gebrauchen sollen. Er starb im8°8. rahr der Hegira, und 140;. nach Christi geburt.

z-e/s/, bibl. Orient.

Äser, (Domitius) von Nimes aus Languedoc, ein be-rühmter Redner, unter der regierung Tiberii, und der dreyfolgenden Kaysern. Er war anfangs in schlechtem ansehen, er-langte aber dadurch Tiber« gnade, daß er Claudiam sulsbrsm,eine base der Agrippinä, welcher Tiberius todt feind war, an-klagte. Als er diese fach gewonnen, ward er durch das lob,welches ihm der Kayser wegen seiner beredsamkeit gab, aufge-muntert , sich in mehr gerichtlichen fachen gebrauchen zu lasssen. Er starb unter der regierung Neronis an der tafel, weiler zu viel gegessen hatte, n/o». snruä. üb. IV. c. §2.

AttnÄ. lVin. /««. LrssIL. in oüron.

Er hatte dem Kayser Caligula eine statue aufrichten lassen,und in der Unterschrift bemercket, daß dieser Fürst in dem 27.jähr seines alters bereits das andere mal Bürgermeister ge-wesen. Caligula nahm solches vor eine beschimpfung auf,als wenn er ihm damit seine jugend und die Übertretung derRömischen gesetze habe vorrücken wollen, forderte ihn des-halben vor gericht, und war selbst ankläger. Domitius , anstatt daß er sich wider die klagrede des Kaysers hätte vertheidi-gen sollen , wiederholte dieselbe mit vieler bezeugung seiner Ver-wunderung über derselben vortresiichkeit, warf sich darauf demKayser zu den füssen, und bat um gnade, wobey er sich erklär-te , daß er mehr die beredsamkeit des Caligulä, als seineKaystrliche macht und würde zu fürchten habe. Dieser ge-schwinde fund brachte ihm nicht nur gnade bey dem Kayser,sondern auch du ehren-stelle eines Bürgermeisters zuwege, so, welche damals regierten, ihm das amt über-lasten muflen. Er mag beredt genug gewesen seyn, aber destogrosser» nnmgel an ehr und redlichkeit gelitten haben. Ernahm zwey bruder, die sich Domitius Tullus und DomitiusLucanus nannten, an kinder-statt an; als dieses geschehen,

brachte er es dahin, daß ihres vatters güther consssciret wur-den , und hätte ihn nicht der tod so gehling überfallen/würde er wahrscheinlicher weist durch ein unredliches testa-ment vor seinem ende feine beyden adoptirten söhne um das,was sie von ihm erwarteten, gebracht haben.

* Affatt , ein Araber, wäre ein vatter Osmans oder Otto-

mans, der ein tochtermann Mahomets gewesen. Die Ge-schichten der Araber melden sonst nichts merckwürdiges von w-me. , bilk. äu monäe.

* Affavdati, (Fortunatus) ein Italiänischer kbiloioxbvsund lüeoiogus, der zu Venedig im jähr I?49. Lonüäeratlo-NS8 kbvüsus L LstronoimsÄS geschrieben hat. XEF, brbi-vet. Lnov.

Affelmannus , (Johannes) ward zu Soest in Westpha-len, allwo sein vatter Heinrich von Asseln , Rathsherr gewe-sen , an. i; 88. gebohren. Nachdem er in feiner gcburts-stadt,wie auch zu Dortmund, Corbach und Lippe den gründ zu sei-nen Ituäü8 gelegt, begab er sich an. isoz. nach Marpurg,und als man daselbst an. 1605. die Reformirte religion einführ-te , zog er mit seinen kroksssoribub, Winckelmanno und Men-zero , an 160^. nach Giessen. An. 1607. gieng er nach 'stock, und erlangte daselbst zwey jähr hernach eine krolellionin der Theologie, wie auch den gmäum eines Oobtoiis. C»starb den 24. febr. 1624. und hinterließ folgende schriften: §7^'

lsgmA Lxsi'LltLtionum ÜLLäsmiomum äs srtisuüs käsi intet .kontiücios L LalviniLnos Lontroverlis; sonüiclus snri-^elv^ <risos trs8; itsm Lenkuram cenlürss üampLäisiiT Ibeologicknn<L LcküIELLm ; äs Ommpotsnria Lürüü lesunäum n-itvisN» ^üumMLm; iüustre8 (ssuTllionsL äs ssüi LüriKo ; äs Leccacoin 8xiritum 8.; äs küiüxxiüno tugienäo; äs fsrenäi8 ÜKte- ,/ticib non uukersnäi8 , Lc. in memor. Vbeol. äsc. 2-

in tüsatro x. 422.

* Affelmannus, (Antonius) ein Juriste von SvestL 'Westphalen gebürtig, des vorhergehenden bruder, hat Wdurch verschiedene schriften hervor gethan, als da unter ander» <

sind: äs Lapite Imperii üom. derrnLnici ejulgne.membris i Däs InmmL lummi krincixis kvtsllLts ; äs LneioritMe üegvw "

6: moäi8 iÜL8 sonsilnmäi. , biogr. tüestr.

Affenstein, eine adeliche familie an dem Rheine, welckf ^von wolffen, der nach ansang des XV. Lcuü gelebet, heE k;leitet wird. Desselben enckel gleiches nahmens, that aniäE I'kriegs-dienste, und befand sich an. 1529. mit in Wien, als 0» ^Türcken davor lagen; nachgehends wurde er s. II. v. Ch"ss 4Pfältzischer Rath, wie auch Abgesandter an dem KayferliE' zHofe. Er war ein groß-vatter (1) Caroli, der dem König!" .UFranckreich als Obrister gedienet; (2) Iacobi, welcher AcliLrge eines Chur-Pfältzischen Hof-Marschalls erhalten, E 7fein geschlecht fortgepflantzet hat. Humbr. von dem zNischen Adel. Spangen. Adelsp. ka«. II.

Affenthal, ein ort in der

kreise, nicht weit von Straßburg, ...

Weins , so allda wächset, sehr berühmt ist. 2«/^. iu^

sserm.

* tlsssslO VH, so haben die 8crixtors8 meäü Xvi dieE'

gen genennet, so sich unter den schütz eines grossen Herrn begf > Mden, und ihme den eyd der treue geleistet haben. 0« ' -M

sslollsr. ^

* Affilard, war einKöniglich-Französicher IVluhLus,cher in feiner spräche krinsipss tre8 ütsileL pour Kienla musigue, gui sonäuiront xromxtemem ceux, gui oatNLturel pour Is cÜAnt, juigu^u xoiut äs cliauter toute

muügus xromptemeiit L ü üvre ouvert, geschrieben, via- ^LLtal. äs muss x. 10. lsg. ^..

* Affion, eine stadt und Hafen in Africa, in einem grUs IHlandstrich, welcher von Mahometanern bewohnet wird, MU Hdes flusses Chiminachi, gegen dem Königreich Melinda zu ldem ufer des meers, genannt die kuste von Ajan, gelegen.

rqs-«». c«rr«v» , c. 8- '

* HssriXNlUI VI' ist der nähme, welcher in der

schen Inquisition denjenigen gegeben wird , die den irrryy^ ?dessen sie beschuldiget worden, bekennen, und wann sie -

befragt werden, auch standhafftig behaupten. '

isÄor. Inquisitorum, xurt. II. gurek. ^4. ,

* Afflictis , (Hannibal äe) Ertz-BWoffm RWgM L-^

bohren zu Palermo 1560. hat M Bonomen und zu PafU hK-diret, sich auch eine zeitlang an dem Spanischen Hofe auwten. Er starb den i. april iö;8. nachdem er an. A

1614.87lioäum Xüsgiueusem nebst einigen brrefen anv l -Ikstellet. bibl. 8ipu!s.

* Afflictis, (Matthäus äs) ein Neapolimnischer Iu« ^ still!

ums jähr izio. gestorben, und einen tractat äs Veumauch i)LLilioue8 legii Louliüi XsLpollkÄM hinterlall ' ^

cr>a//.

* Afftteto (Genrrarus Maria äs) ein sossE

im Dominicaner-orden von Neapok, war an kb»iüoricu8, Poet und NschemsULW bey Johanne V0x p L-Er starb 167;. und hat in Spanischer, Ätal'an«r» E«teinischer spräche äs Munition« L kortistsstions.

Mp. t'urt. 11. ;

' Ortenau in dem SchwäbiE ^irg, der wegen seines herrsissv ^