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aga
Constantio aus: Hiemit ist keine schwurigkeit, wann man schonsetzet, daß Agapius alsdann, ja noch bis zu dem tod Constan,tii gelebet habe. Dann Cyrillus Bischoff zu Jerusalem, wel-cher unter Constantio lebte, schreibet ausdrücklich , daß noch einmann lebe, von welchem Manes in Person seye gesehen worden.Epiphanius, der in dem jähr ;?4. geschrieben hat, sagt, daß zuseiner zeit noch einige leuthe gelebt haben, welche mit Hermadem jünger Manetis geredt, und von ihme viele umstände Ma-netem betreffend vernommen hatten. Agapius hat ein, in 2;.bücher und 102. capitul, eingetheiltes werck geschrieben, welcheser der Urania, einer weibs-person von seiner stete, die er seinenennet, zugeschrieben, voätor Cave bemercket,daß wann man die erzehlung Photii von der lehr Agapii ver-gleiche mit der korinulL reseptioliis hlanisiiiLorum, welche zu-erst von Cotelerio und hernach von Tollio ausgegeben worden,so könne daher ein grosses licht in ansehung seines Memmis ge-schopfet werden. Photius nennet ihne einen gottlosen undabscheulichen MaNN. coä. 179. p. 402. Lc. eäit.
XüotomLW 16;;. lull. littei. äillert. p. 167. säit. Lolo-uiT Lllobrog. 1720. Äcr,/«, , liilt. Msnisü. p. zo.
cstSLll. VI. x. 141. , ÜLisI. IXVI. uum. 12.
Englischer
* Agapius, ein Griechischer Mönch ab dem berg Athos
oder moiwL s-tMo in Macedonien, welcher sich durch seineschriften in dem XVII. Lsulo in ansehen gebracht. Nr. Ar-naud hat in seinem buch äs Is xerxswite äs 1-1 loi das zeugnisdieses Griechens angezogen, welcher mit ausdrücklichen Wortendie rrLuslublismimioii oder verwandelung, in seinem buch be-titult das ist, das heyl der sündern,
so zu Venedig an. 1641. gedruckt worden, lehret. Es hat aberNr. Claude dieses buch für verdächtig gehalten, und zwar ausdem gründ, weilen Äüatius derselben nicht gedruckt. Nachdieser zeit hat auch N. Simon eine andere eäiriou dieses werckscitirt, so im jähr 1664. zu Venedig gedruckt worden. Diesesbuch ist in gemeiner Griechischer sprach geschrieben, und wirdvon den Griechen so hoch geschätzt, daß der k. Nau Jesuit, derlange zeit in Orient als ein Mlliouarius sich aufgehalten, sol-ches ins Arabische übersetzt hat, unter dem nahmen Agavius;dann also schreiben und sprechen die Araber das GriechischeWort Agapius aus. itv.
* Agapius, aus Alexandria gebürtig, war ein Redner, kkü1olox>iiu8 und Nsäisus zu Constantinopel, woselbst er mit grossstm zulauff gelehret, und etwas in der Medicin geschrieben.
äs küil. s. iz. Äirii«.
* Agapius, ein schüler des Marini von Neapolis, hat sichdurch die Weltweisheit berühmt gemacht.
* Agapius , ein Bischoff zu Cäsarien, welcher das lebenEusebii geschrieben. V020E««,.
* Agapus (St.) ein Märtyrer aus Palästina, wurde im
jähr;o6. zu Cäsarea aus befehl Cäsaris Maxtmini Dazä denthieren vorgeworffen, von den bären zerrissen,und endlich in dasMeer geworffen. , in Lctis lnsrtyr. külseli.
* Agapus (St.) stunde unter Valerio Maximians, ausbefehl des Gubernatoris Dulcetii, den märtyrer-tod aus, undwurde samt der Heil. Chionia seiner schwerer zu end des mer-tzens; 06. hingerichtet. Man feyert ihr gedächtnis an dem er-sten tag april, an welchem tag ihre schwester die Heil. Irene ge-martert worden; wiewolen solche in den meisten mart^iolo-xns am z. april gezeichnet stehet. Man hat noch wegen ih-rem alterthum sehr wahrscheinliche befchreibungen seines, undseiner geführten marter - todes. Der Cardinal Sirlet ist dererste, so sie aus einem manuscript des klosters Crypta - Ferrataaus dem Griechischen ins Latein übersetzt und ausgegeben;nachgehends sind sie von dem Cardinal Baronio seinen jahr-büchern einverleibt; und von k. Ruinart in seinen anmerckun-gen bekannt gemacht worden. Henschenius brachte auch nochandere herfur; es erhellet aber klar, daß sie untergeschoben sind.
vis8 äss 8siiws, i. ä'iivril.
)lgar , siehe Hagar.
Agarener, völcker in dem glückseligen Arabien oder Sa-bäa, welche von Agar und Ismael herstammen wollen. De-ren Haupt - stadt Agranum, bey dem Strabone Agarena ge-nannt, hat Kayser Trajanus belagert , aber wegen des stä-tigen regen-und donner-Wetters, auch häufiger fliegen, dieihm ins essen und trinckn fielen, unverrichteter fache wiederverlassen. Sie werden auch Ilmaeliter genannt, tngleichenGaracener, welche benennung, weil sie von der Sara her-genommen , ihnen angenehmer ist , als die andere von derHagar. Siehe Araber, und Garacener. In der Teut-schen Bibel wird ihrer unter dem nahmen der Hagariter ge-dacht, und zwar daß die Rubeniten und Gaditer, nebstdem halben stamm Manasse,zur zeit des Königs Sauls wi-der sie gestritten, und sie völlig überwunden haben. 1. ?«-VI. in Irajauo.
.. .Agaria , eine provintz in Neu -Castilien , in welcher^ tzogthummer äs Pastrano, und äs IJnfantadv,mgleichen da„ Marggrasthum äs Monte Majore liegen.
, WM. 1.
Agariste, eine schöne jungfer aus Sicyonien , deren gunstzu erlangen, alle muntere.junge Griechen ihr äusserstes tha-ten l schau - spiele anstelleten.
Sre war des berühmten Athemensers Clisthenis lochtet',ilo. v.
aga
* Agaristia oder Agariste, Hippoeratis tochter, Mgs-clis groß-tochter, und Tanttppi Haus - frau. Es kam ihr ameine zeit des nachts in einem träum vor , als wenn sie einen sswen gebühre, darauf sie wenige tage hernach Periclcm zur wchbrachte, einen mann, der sich durch seine tapferkeit und nEredenheit bey den Atheniensern in grosse hochachtrmg gesetzet M'
in vir. kericl. üb. VI.
* Agarum, ein vorgebürge im Europäischen Sarmatic»'
Agarus, ein fluß in Sarmatien, fällt in den CimEschen Bosphorum, in dessen gegend die zur artzney nützn»?pflantze Agaricum wächset. Die neuern halten diesen fluß vAdes Ovidii Sagaris, heute zu tage Schirek genannt, der dMdie Moldau fliest, und in die Donau fällt. IVi«. na-
XXV. L> 9. c?-e/. üb. XVIII. Orte/. ^L. .
* Agasta, eine tochter eines Britannischen Königes, undd^Königes in Schottland Durston gemahlin, der sie aber aus ge-schöpftem verdacht gar bald wieder verflossen hat. LsAi-. II-
Agasicles, König der Lacedämonier, Archidami löhn /ssügierte in stetem friede. Als er gefragt ward, wie sich ein FU^in seinem staat recht vest setzen könnte ? antwortete er : wener seine Unterthanen, wie ein vatter seine kinder, tractu»lib. III. /-/«rar-c-!-. gpopb. Insoii. s. 48.
* 2 lgassä, eine Makedonische stadt, wurde von dehA
Römern eingenommen. XIV. 27. llcic
pagausa, 0, , Fagasä. ,
* Agastamenes, der erste König auf der insul NE
in dem Aegeischen meer, welche damalen, als die TW»:,felbige noch inne hatten, Strongyle hieß. Er vermahl^sich mit Pancratis des riefen Aloei tochter , allein der vm:der Otus und Ephialtes entführten ihm solche nach Evatters befehl gar bald wieder, und beraubten ihn noch ^zu der Crone und seines lebens. V-
* Agasthenes, Augiä söhn, König von Elis, fändeantritt seiner regierung die Ober - herrschafft durch seinen va>»getheilet, und hielte die tractaten, so durch diesen Füllten crri» ltet worden, getreulich. Dann er regierte gememsamüchAmphimacho und Talpio, Actoris groß - söhnen; miteinem söhn Amaryncei und vielleicht auch mit Polyxeno jew»eigenen söhn, dessen schönheit Homerus sehr heraus gestriw»!Wenigstens folgte er nachgehends seinem vatter in der regtcch";nach. Agasthenes wäre zur zeit des Trojanischen kriegs
der vier Häuptern deren von Elis, und hatte eben wie
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das commando über zehen galeeren; die andern zwanzigwurden von Amphimacho und Talpio commandiret. Ag»>-^nes regierte annoch während des Trojanischen kriegs, der»das jähr 1194. vor Christi geburt seinen ansang genoinw^
I'arssä». in Llias. i. Hor-r-i'. Ili-iä. lib. II. ,
* Agastus, zweyter ckcbon xerxswu8 zu Athen,Medonl im jähr der Welt 2987. in der regierung nach,käme zu seinem Nachfolger Archippum. Seine regierungrete sechs und dreißig jähr lang.
* Agatenburg, ein schloß vor der stadt Stäbe im^-" -.^thumBremen, allwo an. 1712. beyeroberung derselben^Konigl. Dänische häupt - lager war. l7»w.
Agatha, eine stadt in Franckreich, stehe Agde.
Agatha ät Gothi, siehe St. Agatha.
Agatha, eine gottselige jungfrau von Palermo,nem vornehmen adelichen geschlechte, ward unter demDecio von dessen Statthalter Quintiano zu der Hcyvmi»^.abgotterey genöthigt, und als sie sich desselben weigerte/252. mit grausamer marter hingerichtet, tv-re/.
* Agatha Hildegardts , war mit Paulo, einemGrafen in Kärndten, vermählet, welcher sie des ehebruchv/' ^vor sie doch einen grossen abscheu hatte, beschuldigte, u»^und ihr cammer - mägden deswegen von einem thurn ,ftürtzete. Dieweil sie aber alle beyde unbeschädigt gcbl»^stach er sich aus Verzweifelung selbst die äugen aus, als er 1».erfuhr, und that zu Rombusse. Sie starb an. 1024. urw'
in der kirche, wo sie begraben worden, viele wunder gciss .f/seyn. Es wurde auch von ihren reliquien zu Ferdinand!» ^i>,ten etwas nach Grätz in Steyermarck gebracht. Sie w»
;. febr. feyerlich verehret. « «eil/
* Agatha Marella Clarisia, aus dem orden der EfKli
ten, müsse nebst Bartholomäo Gennectare und Franetz^ Akan. i5?8. auf der insul Minorca das leben einbussemwerden den 6. may verehret. -.-noxic^
Agatharchides, von Gnidus, ein Griechischer fl»-schrewer, der von Diodoro Siculo oft gelobet wird.rirte etwan 160. jähr vor Christi geburt, L. N. z8-4. ^'„xdsslV. i. war der Peripatetischen Philosophie zugelha»/ rschrieb unterschiedene bücher, welche Photius geDe'sssals: von dem Rothen meer, eine Asiatische Historie, ?
dre mehr, deren Plutarchus, Athenäus, Plinius / ^ >>
AelianusundIosephusgedencken. üb.I-
üb. III. äs Hüt. 6rLc.
ein Hiltoricus aus Samo /
Agatharchides
von kostbaren steinen, flussen , wie auch Persischen ach M.geschrieben, wie Plutarchus meldet. 7 ^ lebte A
f Agatharchus, von Samos, Eudemi svN^pr N^Athen, um die IXXV. OhmpiLäsm, das ist / lM^rf ^eejchaffung der weit zzz;. und 480. jähr vor Chrstu i ^ sprhat am ersten die schau-plätze und cksarr» der cvrnovn p
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