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agn
verlohre sie an. 1601. ihren gemahl. üb. IXXVI.
«L M/t. äs beUo Lol. L biü. fui temx.
* Mnese, (Ioh. Bapt.) von Calvi, aus der insul Corsicagebürtig, lebte um das jähr 1667. und war, ob er gleich blindworden, ein vortreflicher ünLAraminmiste. Seine schriftmsind : Lentum LriLZrsmmLts pro 8. Nmis VirZins; kliäterium,LnsZrsmmstlcum; kemssbronoltisbis LnsZrsmmLtics, undandere mehr. Vsx^a», Icritwri äsüu LiZuris.
Mnesi, (Astorgo) ein Cardinal, welchem Sigonius denzunahmen Spatinfaccia giebet, war aus einem alten adelichengeschlechte von Neapolis. Er begab sich an den Päpstlichen Hof,und wurde Bischoff zu Ancona, auch Statthalter dieser Marck.Eugenius IV. gab ihm das Bißthum zu Bononien. Sein Biß-thum zu Ancona vertauschte er gegen das Ertz-Stift zu Bme-vent. Nicolaus V. machte ihn zum Cardinal vor die gutendienste, so er der kirchen geleistet hatte. Er starb zu Rom denro. vct» an. 1451. 0'«co«. L/o,rck«s.
*Mnesio, oder Agnes, (JohannesBaptist«) wäre einPriester, aus Valentia gebürtig, Spanischer nation, hatteauch daselbst in der Haupt-kirchen ein Lenskcmm. Er lebte umdas jähr 1550. schriebe auch unterschiedliche wercke, sowolinxrols, als in Versen; als nämlich eine Lpologism oder schutz-schrift für den H. Hieronymus, zwey bücher bries rc.
Vc-or. undXrc-4/«», ^k»,o»rs, bibüotü. Ilithsn. äs Isrixt.
XVI. tseculi.
* St. Agnetenthal, ein kloster des ordens St. Francisci
von der dritten regel, welches sehr lustig gelegen ist an dem klei-nen fluß Dommel, in dem gebieth von Hertzogenbusch, nichtweit von dem städtlem Eyndhoven. Dietrich Bruyninx brachteden ir. jun. 1452. etliche schwestern aus dem kloster zu Achelenin dem Lüttichischen Kempenland darein. Dasselbe nun hat sei-nen ansang mit einem geringen vermögen genommen, aber nachund nach nahm es an guthern dergestalten zu, daß auf eine zeitsiebenzig schwestern darinnen unterhalten wurden. In dein jähri66z. zogen etliche Nonnen unter der anführung JohannäBrouwers von hier aus nach dem in dem Spanischen Gelderngelegenen städtlem Weert, erkauften daselbst einige leere Plätze,und baueten allda an. 1664. ein kloster auf, aus furcht, esmöchte etwan die erlaubnis der Staaten der vereinigten Nie-derlanden, betreffend das kloster St. Agnetenthal, mit der zeitwieder aufgehebt, und sie also genöthiget werden, zu einer ih-nen ungelegenen zeit das kloster zu räumen, welches auch denendarinnen verbliebenen Nonnen, nach öfters wiederholten befeh-len und Warnungen, endlich in dem jähr 171;. würcklich wider-fahren ist, welche darauf sich zu ihren mit-schwestern in demstädtlem Weert begeben haben, ch- f'. , bist. Lpils. 87I-
vTäus. I- von Oudenhoven, beschreibung des gebleths vonHertzogenb. IM K«^Ma«ct. x. 2;;.
Mnetten, Villa 8. Lgnettse, eine Siebenbürgische stadt,8. meilen von Hermanstadt gelegen, allwo viel eisenwerck ge-macht wird.
* Mm, (Thomas) von Leontini in Sicilien gebürtig, nahman. l22v. den Dominicaner - vrden an. An. 12;5. machte chnPapst Alexander III. zum Bischoff zu Bethlehem, und zumI.SMW 8eäis ttpolkolisD in stalTÜina, Uttd an. 1267. gab lhmClemens IV. das Ertz-Bißthum Cosenza im Königreich Neapo-lis , welches er aber an. 1272. .mit dem Patriarchat von Jeru-salem , und dem Bißthum zu Acre verwechselte. Allein er hattesolches kaum übernommen, als er sich bey Papst Gregorio X.dadurch in unanade setzte, weil er, da Hugo, der König vonCypern, und Maria, eine tochter des Fürsten von Antiochia,auf das Königreich Jerusalem prätension machten, auf der er-stem feite decidirte; der Papst aber lieber gesehen, daß die fachegantzlich unausgemacht geblieben wäre. Es erkannte auch nach-gehends der Bischoff, daß er Hiebey gefthlet, und starb balddarauf an. 1277. in seinem Bißthum. Von feinen schriftm istuur Vita ketri Aartxris dem III. tomo von denen XckX 8miökor.einverleibet. Lc-z>ar-ä, ssript. orä. kr-eäisLt.
* stOiVILODL, leuthe im IX. Lsulo, welche Christumunter dem bilde eines lammes verehreten, dazu eben die wäch-sernen stgnus vei gelegenheit gegeben hatten. Sie befandensich meistens auf denen Alpen.
Mnifilo, (Amicio) ein Cardinal, von Aquileja gebürtig.Er studirte zu Bononien, und wurde daselbst strokellor des Ca-nonischen Rechts. Hernach erlangte er zu Rom ein Canonicat,und weil er sich bereits ein groß ansehen in der welt erworben,so machte ihn Alphonsus und Ferdinandus, Könige von Nea-polis , zu ihrem Rath. Papst Pius II. ernennete ihn zum Bi-schoff von Aquila, und Paulus II. gab ihm an. 1467. den Car-dinais-Hut. Er starb den 9. nov. an. 1476. Ir/rcrrtt, s. inäi-cis songreZ. Le^Ior.
* ftOdüUft, oder ä6XI1ä8, wäre der zunahmen, denedie Lacedämonier dem Aesculapio gaben, Westen sie ihne unterder gestalt einer pflantze, Lsrms oder lamm genannt, vorstelleten.
K-aärz. üb. XVIII. c. ;.
Agio , ein fluß in Italien, in dem lande Lavoro, welcherdie stadte Nota und Acerra vorbey streichet, und nachdem erden lsgo äi kseriL gemacht, sich m den meer - busen von Gaetaergießet. Er wlrd bey ben alten Clanius genannt.
/rc-. üb. M. L. äslor. Irrst.
agn
* Mno, oder Hagno, wäre nach der alten Meynung eine der-
jenigen Nymphen, denen die auferziehung des Jovis anbefoh-len worden. Also wird auch ein brunne in dem Lycäo genannt,dessen Wasser eine sonderbare würckung haben sblle. Es wird da-von erzehlet, es habe der Priester Jovis Lycäi zur zeit einer gros-sen tröckne, nach Verrichtung unterschiedlicher ceremonien unoetlicher gebäter einen äst von einem eichbaum abgerissen, unodamit das wasser in diesem brunnen gerühret, worauf sich dar-über ein kleiner dunst erhöbe, aus dem ein sehr dicke wolcken ent-stünde , daraus einige zeit hernach ein sehr überflüßiger regenherab fiele, welcher die erden fruchtbarer machte, als sie jemalsvorhero gewesen wäre. , in Lrcsä.
üb. XIII. c. 17.
Mnodice, eine Atheniensische jungfrau. Sie hatte stgrosse begierde zu den siudien, und vornemlich zu der Medicm,daß sie sich in männlichen Habit verkleidete, um desto freyer diehohen schulen zu besuchen. Sie pflegte hernach sonderlich denniederkommenden frauen in der gebart beyzustehen. -
lab. 274.
Mussten, waren gewisse ketzer an. ;7». welche von GOk-tes allwiffenheit und fürsehung eine sehr verwerfliche lehre MAten. Ihr Urheber war Theophronius aus Cappabocie». Noweine andere art Agnoeten war ums jähr 5;?. weiche aus denWorten Marci, daß Christus den tag des Jüngsten Gerichtsnicht gewust, schlössen, daß Christus zwar nach der Gottheit al-les gewust, aber daß nach der menschlichen natur ihm vieles un-bekannt geblieben. Dahero sie auch diesen nahmen bekommenwiewol sie von ihren vornehmsten Lehrern Themistiani, Theooo-fiani und Jacobitä sind genennet worden. äs Käs, E
V. c. 8- üb. XII. c. ;o. O«rrc^c-. äs bserel. üb. IlN
Leo«,, äs Is<lk. srt. L 20. -lä Zn. z;-;. Lzö;.
* Mnolc», (Michael) ein Prediger - Mönch von Floren^
welcher nachdeme er 52. jähr in dem orden gewesen, verschie-dene scrupel wegen der religion bekommen. Als man dieses anihme merckete, wurde er zu Rom in die bände gethan, darinn ^27. monate lang vieles ausgestanden. Den 4. may 1450- ent-käme er, und begäbe sich in das Neapolitanische, wo er einig-monat verblieben, und von gewissen leuthen, welche dem Evawgelio günstig waren, unterhalten wurde. Von bannen gienge Adurch Italien in Franckreich und weiter in Engelland, allda ^den i. nov. gemeldtes jahrs angekommen, und bis den 4.ÄVi? 54. geblieben. Als die Verfolgungen unter der Königin M'ria heftig angiengen, begab er sich mit seiner familien, die z-indessen bekommen hatte, in Teutschland, und hielte sich §Straßburg aufbis den 6. may 1555. Von bannen wurde er VPündten nach Soglio zum Prediger beruffen, allda er auchmehrern jähren gestorben. Doch ist die eigentliche zeittodes unbekannt. Er schrieb zu Soglio an Bernardinum SUdam, einen Florentiner, welcher zu Worms im Veltlin z»Prediger - Mönch wäre; ttgoloAm, nella qu-äs g rrates aevera e Isüa süisla , äsUellers s ciuaütä äeüa Issella, ^ ,vsra xrelen^a äi Lürilko nsl IscrameMo äeüa Lena ,.kaxaro s krünato äi 8. kietro, äs' Loncilii e Luwrica ^ro Ls. welches buch-an. 1556. in 8vo gedruckt worden. ^verspricht darinn einige andere schriftm. Ob solche aber a«i slicht getreten, ist ungewiß. /. /. bibliowA
Helvstisa xag. 6. Ob es eben derjenige gewesen, welcher X,werck äs IndsräiÄn krwü V. geschrieben, das zu Franckftckt4w gedruckt worden, ist nicht gewiß.
Agnon, ein brunneü, siehe Agnos. ..
Mnon, des Nicias söhn, commandirte mit über die stEwelche die Athenienser dem Pericles zu hülffe sendeten,
mit die Samier Olymp.I.XXXIV.4. ä.L.44s
wunden. In dem Peloponneflschen kriege
bela
agerte erOA
ÜXXXVII.I. L.N.5552. g.L.4?2. die stadt Potidaa, mufief^wegen der in seinem lager eingerissenen kranckheit unvem«- ^fachen abziehen. Er wurde auch Olymp.üXXXV.r.
L. L. 440. mit einer colonie in Thrakien über den fluß Stry'Xpgeschickt, die stadt Amphipolis zu baue». Als aber diepolitaner hernach dem über die Athenienser siegenden HlM--zusielen, wurden die dem Agnon zu ehren ausgeführte gr>-nis - wercke niedergerissen. üb. II. iil.
* Mnon, NorZkmtiuM, ist eine ruinirte stadt, vsN§l>kaum einige merckmahle überblieben. Sie läge in
dem fluß Jaretta, zwischen der stadt Leontini und v«LiÄion. Eeogr.
* Agnon, wäre ein Weltweistr von der secte der äcsäerum. Sr wird von niemand als von Athenäo geneE X^. zvcher ihme üb. XIII. fachen zuschreibt, die Wer unwE^chglauben sind. Nach der meynung Agnonis, waren zvzu Sparta, durch die gesetz befugt, sich den marms-vuv
den schändlichsten und sogar der natur zuwtderlauffenvm o^necthaten zu liefern. Da nun aus denen gesellen dn Eklar zu ersehen ist, daß tugend und zucht beyschätzet wurden, als kau dieser scribent durch mchts ^leichA ^schuldiget werden, als daß vielleicht zu seiner U
Unordnungen ;ri,Lacedämon geduldet ^worden.^^r
kommt sehr"ein«was, welches